Sex on the Beach

Sex on the Beach © 2012 Universum Film

Die vier Freunde Will, Neil, Simon und Jay sind nicht gerade das, was man als Traumtypen bezeichnen würde: Optisch eher keine Hingucker, Coolness-Faktor gleich Null und sexuell chronisch unterfordert! Immerhin schaffen die Jungs wenigstens ihren Schulabschluss. Ein unerwarteter Erfolg, der entsprechend gefeiert werden muss: Ab nach Kreta, wo Sonne, Strand, Partys, eimerweise Alkohol und heiße Sex-Nächte auf sie warten – zumindest in ihren Träumen… Denn auf das, was ihr „Traumurlaub“ für sie bereithält, sind die Jungs nicht vorbereitet: Ein mit „Absteige“ noch freundlich umschriebenes Urlaubsdomizil statt Traumhotel mit Aussicht, Dauerkater ohne Frühstück statt Party ohne Ende, Avancen britischer Seniorinnen statt scharfer Strandflirts und Blitz-Ebbe in der Urlaubskasse statt ausschweifender Partynächte. Erst die Aussicht auf eine Bootsparty mit vier süßen englischen Touristinnen lässt bei dem verzweifelten Quartett Hoffnung aufkeimen…



Vier Wochen auf Platz 1 der britischen Kinocharts und ein Rekordeinspiel von bislang über 50 Millionen Euro machen SEX ON THE BEACH (Originaltitel: The Inbetweeners Movie) in Großbritannien zur erfolgreichsten britischen Komödie der letzten 10 Jahre. Alleine an ihrem Startwochenende schafften es die Urlaubsabenteuer von vier partyhungrigen Jungs, über 15 Mio. Euro an den britischen Kinokassen einzuspielen. Damit erzielten sie den besten Start einer britischen Komödie (und eines unabhängig produzierten britischen Films) überhaupt und überholten u.a. Den bisherigen Rekordhalter „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“. Ein Erfolg, der in Großbritannien die Presse und das Kinopublikum gleichermaßen überrascht und begeistert.

Im Mittelpunkt dieses erfolgreichen Cocktails aus wahnwitziger Situationskomik, brillantem Wortwitz und genau dem richtigen Schuss Sex Appeal stehen die Urlaubsabenteuer von vier Freunden, die allen Hindernissen zum Trotz fest entschlossen sind, den wildesten Party-Urlaub aller Zeiten zu erleben!



Für Will und seine Freunde Simon, Jay und Neil war die Schulzeit „ein Mix aus Dschungelcamp, ‚Big Brother‘ und Guantanamo“. Doch sie haben es irgendwie überstanden. Und diesen Sommer hat Will, den sogar sein eigener Vater merkwürdig findet, etwas „ganz Normales“ vor: einen richtigen Männerurlaub, in der Party-Hochburg Malia auf Kreta, wo „normale Menschen“ sind – und natürlich massenweise heiße Girls.

Pünktlich zur Abreise ist Simon wieder Single: Seine große Liebe Carli sieht keine Zukunft mit ihm. Immerhin werden sie bald in unterschiedlichen Städten studieren. Und außerdem fährt sie ja auch in Urlaub… Simon ist am Boden zerstört. Doch Jay hat das perfekte Mittel gegen Liebeskummer, und er wendet es rücksichtslos an: Ein kräftiger Schlag in die Nüsse, und Simon wird das Jammern schon lassen. Jetzt ist es erst mal Zeit für den fettesten Urlaub aller Zeiten. Schließlich ist der Sommer die beste Zeit für Sommerurlaub. Auf Kreta gibt’s sogar Döner und natürlich „Sex on the Beach“ aus Eimern, und auch die Frauen sind im Urlaub viel offener. Neil ist der Einzige im Club der Nerds, der eine feste Freundin hat. Aber das dämpft seinen Enthusiasmus keineswegs: Er hat einen ausgeklügelten Kodex ausgearbeitet, was als Fremdgehen zählt und was nicht…

Schon beim Abflug fällt das hoffnungsvolle Quartett unangenehm auf, als es in Partnerlook-Shirts als „Pussay Patrol“ antritt. Sie werden höflich ersucht, sich umzuziehen. Dann hat der Flieger nach Kreta auch noch sieben Stunden Verspätung. Im Pauschal-Bus zum Hotel werden die vier von einer gröhlenden Jungsgang beschallt und bekommen einen ersten Eindruck von der herben Konkurrenz vor Ort. Ihre abgelegene Herberge entpuppt sich als die mieseste Absteige in und um Malia: halb Baustelle, halb Bruchbude, mit fleckigen Bettlaken und dieser sonderbaren „Kindertoilette“ in der Nasszelle, die noch zu Missverständnissen führen wird.

Der erste Zug über die Partymeile endet abrupt in der erstbesten (natürlich völlig ausgestorbenen) Bar, in die sich die vier von einer attraktiven Animierdame lotsen lassen. Die einzigen anderen Gäste, die wenig später eintreffen, sind immerhin vier ansehnliche Girls: Alison, Lisa, Lucy und die propere Jane. Will ist ganz hingerissen von Alison, doch die ist bereits an einen griechischen Kellner namens Nicos vergeben. Simon hätte womöglich Chancen bei Lucy, doch er redet ununterbrochen von seiner verlorenen Liebe Carli.

Möchtegern-Draufgänger Jay glaubt allen Ernstes, die Animierdame werde, wie versprochen, bald zu ihm stoßen und lässt die patente Jane abblitzen, während Neil auf der Tanzfläche eine nicht mehr junge, dafür aber äußerst willige Touristin aufreißt. Trotz des holprigen Starts bekommen die Jungs eine zweite Chance: Freitag ist in Malia Partyboot-Tag, das Highlight der Saison. Man sieht sich.

Zurück auf der Partymeile erblickt Simon, der in jeder Blondine seine Carli sieht, eine weitere Doppelgängerin. Doch diesmal ist sie es wirklich: Neil eröffnet seinem Kumpel, dass Carli mit ihrer Mädelsclique ebenfalls in Malia Urlaub macht. Und natürlich wird auch sie Freitag auf dem Partyboot feiern – allerdings in Begleitung des smarten Reiseleiters James. Entsprechend zurückhaltend reagiert Carli auf das Wiedersehen mit ihrem Ex. Simon ist am Boden zerstört. Sein ganzes Urlaubsglück, ach was: sein Lebensglück hängt nun von der Bootstour ab. Das ist seine große Chance, Carli zurückzuerobern.

Die erste Feriennacht endet für die Jungs mit gemischten Erfolgen: Neil hat die Touristin, die seine Mutter sein könnte, abgeschleppt und das Schlafzimmer in Beschlag genommen. Simon und Will dürfen sich auf der Ekelcouch im Wohnzimmer aneinander kuscheln. Jay hat es nicht mal mehr bis ins Apartment geschafft und in freier Wildbahn genächtigt – gemütlich in einen Ameisenhaufen gebettet.

Die Hotelanlage der Mädchenclique um Alison bietet da weitaus mehr Komfort.
Will, Simon, Jay und Neil stürmen die Pool-Terrasse. Doch der gepflegte Ausflug gerät zum öffentlichen Ärgernis: Will muss dringend lernen, dass keinem Freund zu trauen ist, wenn es darum geht, sich den Rücken eincremen zu lassen. Neil hat keine Badehose dabei und geht einfach in einem fadenscheinigen Schlüpfer schwimmen, der ihn für den FKK-Bereich qualifiziert. Jay gerät an einen anhänglichen kleinen Fußball-Fan (leider Nichtschwimmer) – und überhaupt hätten die Jungs besser nie die Handtücher von den besetzten Liegen räumen sollen… Nach dem Rauswurf liegen die Nerven endgültig blank. Jay und Simon, der unentwegt von Carli und der Bootstour faselt, geraten so heftig aneinander, dass Will und Neil dazwischen gehen müssen. Für den Rest des Tages gehen sie getrennte Wege – und wenn es nach Jay ginge, dann auch gleich für immer.

Will hat sich auf Simons Seite geschlagen und würde ihm gern helfen, aber ihre bescheidene Urlaubskasse ist bereits vertrunken. Wie sollen sie bloß Geld für die Bord-Tickets auftreiben? Er hat keine Ahnung, dass Krösus Jay, der seinen Urlaub mit einer kleinen Erbschaft von Opa finanziert, längst vier Tickets für das Partyboot gekauft hatte – von denen er zwei gerade wütend zerreißt. Simon und Weichei Will sind für ihn gestorben.

In seiner Verzweiflung sieht Simon keinen anderen Ausweg, als seinen einzigen Besitz zu verkaufen: seine sämtlichen Klamotten. Beim Strandflohmarkt trifft er ausgerechnet auf Carlis arroganten Flirt James und dessen Kumpels, die den armen Simon buchstäblich bis auf die Haut blamieren. Jay und Neil haben sich unterdessen ins Partygetümmel gestürzt und sind tatsächlich in einen angesagten Club vorgedrungen. Doch statt der erhofften Stripperin entpuppt sich die erotische Sensation des Abends als ganzer Kerl. Das ist selbst den Jungs zu dekadent. Sie suchen Zuflucht in der menschenleeren Langweiler-Bar vom Vorabend. Wo sie prompt auf Will und Simon treffen – und die Mädels um Alison. Zur allgemeinen Versöhnung gibt’s „Suicide Shots“.

Neil ist schon wieder mit einer britischen Seniorin abtrünnig geworden, und Lisa hat das Nachsehen. Jane und Lucy schlagen eine Abkühlung im Meer vor. Zu Wills Freude ist sogar Alison dabei, obwohl sie doch gleich mit Nicos verabredet ist. Doch das nächtliche Nacktbaden wird ein Flop. Die kurvige Jane ist Jay zu üppig. Der extrem kurzsichtige Will kann den Anblick von Traumfrau Alison nicht genießen: Hätte sie ihm doch bloß die Brille nicht abgenommen! Halb blind stolpert er am Strand über ein Pärchen beim „Sex on the Beach“: Der männliche Part ist ausgerechnet Alisons Lover Nicos. Bitter enttäuscht zieht sie ab. Und es sieht nicht so aus, als hätte Wills Entdeckung seine Chancen bei Alison erhöht. Gerade als sich Simon und Lucy im Wasser näher kommen, entdeckt er am Strand Carli und hat die Schöne direkt vor seiner Nase sofort vergessen. Entnervt gibt Lucy auf.

Es ist Freitag – Partyboot-Tag. Am Anleger ist die Hölle los, der ganze Ort strömt an Bord und auch die vier Jungs haben es geschafft. Jetzt gibt es kein Halten mehr und die Ereignisse überschlagen sich…

Szene Fotos und Trailer


Details zu Sex on the Beach

Titel:Sex on the Beach
The Inbetweeners Movie (Großbritannien 2011)
Verleih:Universum
Genre:Komödie
Regie:Ben Palmer
Darsteller:Simon Bird, Joe Thomas, Blake Harrison
Spielzeit:97 Minuten
Filmstart:2. Februar 2012
Diese Filme könnten Dich auch interessieren:
Die am besten bewerteten Filme aus dem gleichen Genre wie "Sex on the Beach".
 
(Komödie, mit David Niven, Peter Sellers, Robert Wagner)
 
(Schwarze Komödie, mit Riz Ahmed, Arsher Ali, Nigel Lindsay)
 
(Komödie, mit Graham, Chapman)
 
(Komödie, mit Belçim Bilgin, Demet Akbag, Asuman Dabak)
 
(Tragikomödie, mit Martin Wallström, Cecilia Forss, Sofie Hamilton)

Kommentare und Bewertungen zu Sex on the Beach

Comments:
There is yet no comment about this entry.
Post your comment:
Name:
leer lassen:
nicht veraendern:
Comment:
Rating:
of 5