Die actionreiche Liebesgeschichte des Welthits TITANIC spielt vor dem Hintergrund der vom Unglück verfolgten Jungfernfahrt der R.M.S. Titanic, dem vielleicht berühmtesten Schiff aller Zeiten. Im Jahr 1912 war die Titanic das größte bewegliche Objekt, das jemals gebaut worden war, der Stolz und die Freude der englischen Dampfschiffreederei White Star Line. Sie galt als das luxuriöseste und modernste Linienschiff ihrer Zeit — das ultimative Traumschiff für Atlantiküberquerungen vor dem Beginn der Luftfahrt-Ära — und doch riss sie am 15. April vor genau hundert Jahren 1.500 Passagiere mit sich in die eiskalte See des Nordatlantiks.
Die Reise des Films auf der Titanic beginnt in ihrem Grab gut 4.000 Meter tief im Atlantischen Ozean. Hier hat ein ambitionierter Glücksritter das Wrack entdeckt und will die Schätze des ehemaligen Luxusdampfers bergen, doch er stößt vor allem auf eine noch nie erzählte Geschichte. Hinter der tragischen Ruine wird der glitzernde Palast der Titanic sichtbar, genau in dem Moment, als sie sich für ihre Jungfernfahrt von England aus vorbereitet.
Mitten unter den unzähligen Gratulanten, die dem Luxusdampfer eine gute Reise wünschen, führt das Schicksal zwei junge Menschen zusammen und gibt ihnen eine Leidenschaft mit auf den Weg, die ihr Leben für alle Zeiten verändern wird. Rose DeWitt Bukater (Oscar®-Gewinnerin Kate Winslet) ist eine 17-jährige Amerikanerin aus der Oberschicht, die an den rigiden Erwartungen der edwardianischen Gesellschaft zu ersticken droht und sich in einen freigeistigen jungen Passagier des Zwischendecks namens Jack Dawson verliebt (gespielt vom Golden Globe®-Gewinner und Oscar®- Nominierten Leonardo DiCaprio). Nachdem er ihr die Augen für die Welt geöffnet hat, die außerhalb ihres goldenen Käfigs liegt, beginnt sich um Roses und Jacks verbotene Liebe ein starkes Geheimnis zu ranken, dessen Echo durch die Jahre bis heute zu vernehmen ist. Nichts auf der Welt kann sich zwischen sie stellen — nicht mal etwas so Unvorstellbares wie der Untergang der Titanic.
Die 3D-Wandlung
James Cameron musste nicht lange überredet werden, um die filmischen Errungenschaften aus seinem Meisterwerk TITANIC in die Welt der 3D-Technik zu überführen. Im Gegenteil, Cameron ist seit mehr als einem Jahrzehnt Vorkämpfer dieser Technologie und gilt als visionärer Pionier des multidimensionalen Geschichtenerzählens. So gesehen ist die Wandlung von TITANIC nicht mehr als ein weiterer Schritt in seiner Auseinandersetzung mit 3D und eine Ode an einen Film, den er immer als großartige Erfahrung angesehen hat.
2001 setzte sich Cameron erstmals mit der kreativen Nutzung von 3D auseinander und drehte eine Serie gefeierter 3D-Dokumentationen unter dem Titel GHOSTS OF THE ABYSS. Danach tauchte er in die riesige Herausforderung von AVATAR ein — ein Film, der für viele Zuschauer den Kinobesuch zum ersten Mal in diesem Jahrhundert zu revolutionieren schien. Dabei schuf Cameron immer eigene Systeme und Techniken, die das Potential dieser Form erweitern sollten. 2011 gründete Cameron mit seinem Partner Vince Pace die Cameron-Pace Group, um die weltweite Entwicklung von 3D für möglichst viele Unterhaltungsmedien verfügbar zu machen. Ihr Fusion Camera-System wurde zum international führenden stereoskopischen Kamerasystem.
„Ich hatte immer das Gefühl, dass die Technologien, die sich am Horizont abzeichneten, eine fantastische 3D-Zukunft ermöglichen würden”, erklärt Cameron, „und ich war überzeugt, dass der beste Einsatz von 3D darin bestehen würde, die Kinobesucher vollkommen zu integrieren, sie praktisch zu den Schauspielern auf die Leinwand zu bringen.“
Und genau das war sein Ziel bei der Wandlung von TITANIC — die Zuschauer näher an den Herzschlag seines klassischen Märchens über diese schreckliche Katastrophe und diese große Liebe zu bringen. Die Tatsache, dass er dieses Vorhaben genau zum 100- jährigen Jahrestag des Untergangs dieses großartigen Schiffes umsetzen konnte, hatte für ihn eine zusätzliche Bedeutung. „Ich war immer der Meinung, dass TITANIC ins Kino gehört, und die Wandlung ist eine Möglichkeit, den Film zurück auf die große Leinwand zu bringen und das kurze Leben des Schiffes mit noch mehr Emotionalität aufzuladen“, kommentiert Cameron.
Der Regisseur weiter: „TITANIC ist mein Baby, und natürlich wollte ich die Ärmel hochkrempeln und in jede Phase der Wandlung eingebunden sein. Den Film in dieser neuen Form am hundertsten Jahrestag des Untergangs heraus zu bringen fand ich sinnvoll, da dieses Datum gut mit dem Stand der Entwicklung des 3DWandlungsprozesses korrespondierte. Ich bin begeistert, den Film wieder im Kino zu wissen, wo all die Gefühle von Liebe, Verlust und noch tieferen Dingen mit vielen anderen Zuschauern geteilt werden können."
Cameron selbst kann auf eine lange Liebesgeschichte zurückblicken, nicht nur mit dem Kino, sondern auch mit Wissenschaft und Forschung. Diese Themen ziehen sich durch seine Karriere und sein Werk — und machten einen großen Teil der Arbeit an der Produktion der ursprünglichen TITANIC aus. Die 3D-Wandlung wurde zu einer Verlängerung dessen, was er von Anfang an mit dem Film bezweckte: den Einsatz bester technischer Mittel, um den Film so realistisch zu machen, wie es ein künstliches Medium nur konnte. Jetzt konnte er seine Expertise einsetzen, um einen in 2D gedrehten Film so wirken zu lassen, als ob er von Anfang an als 3D-Produktion geplant gewesen wäre. Er arbeitete wieder mit dem Produzenten Jon Landau zusammen, diesmal allerdings an einem Projekt, das sich als technisch und kreativ gleichermaßen herausfordernd erweisen sollte.
Landau erzählt, dass er und Cameron bereits vor vielen Jahren über eine 3D-Version von TITANIC nachgedacht haben. „Als wir beide mit dem 3D-Virus infiziert waren, sprachen wir sofort darüber, uns eines Tages TITANIC vorzunehmen”, erinnert sich der Produzent. „Wir dachten an eine neue Generation, die nie die Chance gehabt hatte, den Film im Kino zu sehen.“
Cameron und Landau waren überzeugt, dass TITANIC reif für eine 3D-Version war, aber die Frage war, ob die 3D-Technik ausgereift genug war, um sie auf den besonderen Mix von großen Bildern und intimen Gefühlen in TITANIC anzuwenden. Frühe Tests bei der Firma Stereo D — einem führenden Spezialhaus für die Umrechnung von 2D in 3D — ließen ahnen, dass Camerons große Hoffnungen und Erwartungen wahrscheinlich erfüllt werden konnten.
„Ich wollte sichergehen, dass die Wandlung überzeugend und ohne Kompromisse zu bewerkstelligen sein würde”, sagt Cameron. „Es sollte sich anfühlen, als ob wir TITANIC von Anfang an mit Stereo-Kameras gedreht hätten. Diesem Standard musste die Arbeit gerecht werden. Wir machten Tests mit den Massenszenen, in denen die Leute auf den Decks herumrannten, um zu sehen, ob wir diese Komplexität einfangen konnten. Wir waren uns nicht sicher, dass TITANIC sich für 3D eignete, aber jetzt sahen und wussten wir, dass die 3D-Technik entsprechend ausgereift war.“













Kommentare und Bewertungen zu Titanic 3D
TITANIC 3D läuft immer noch im Kino. Alle Orte und Kinos findet ihr in unserem Kinoprogramm bzw. hier auf der Seite - schaut mal rechts auf dieser Seite, ein bisschen weiter oben. Da steht "aktuell in den Kinos der folgenden Städte"....
Ihr solltet euch dann aber mal beeilen, wenn ihr den Film noch im Kino sehen wollt ;-)
Liebe Grüße
Ralf
Redaktion KINOFANS.COM