Was Sie schon immer über Woody Allen wissen wollten... Mit WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY kommt endlich der Dokumentarfilm ins Kino, auf den alle Fans des Kultregisseurs Jahrzehnte warten mussten. Fast zwei Jahre begleitete der preisgekrönte Dokumentarfilmer Robert Weide den als notorisch scheu geltenden Allen und porträtiert in seinem Biopic einen Woody Allen, der mit großer Offenheit und seinem ganz typischen Humor den Zuschauer teilhaben lässt an seinem Leben und seiner künstlerischen Arbeit als Autor, Filmemacher, Musiker und auch Schauspieler. Weide spannt den Bogen von der frühesten Kindheit bis zu Allens Cannes-Premiere seines letzten großen Erfolgs ‚Midnight in Paris’, bei dessen Dreharbeiten zum ersten Mal ein Kamerateam die Arbeit am Set filmen durfte. Wichtige Weggefährten Allens kommen zu Wort, abgerundet wird das Bild dieses kreativen work-aholics, der im Jahresrhythmus neue Filme schafft, durch Archivmaterial und zahlreiche Ausschnitte aus seinen Filmen. WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY offenbart auf unterhaltsame und bisweilen sehr komische Weise viel Neues über Woody Allen und die unermessliche Kreativität seines Schaffens. Und er dokumentiert dabei — fast beiläufig — 40 Jahre Filmgeschichte.
WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY beginnt mit Allens Kindheit und seinen ersten Aufträgen im Jugendalter als Gag- Schreiber für Komiker und Publizisten. Der Film zeigt den Zeitverlauf und die Beständigkeit von Allens Karriere: von seiner Arbeit als TV-Autor für „Sid Caesar“ in den 1950er bis 1960er Jahren, als Standup-Comedian und regelmäßiger Gast bei TV-Talkshows bis zu dem Drehbuchautor und Regisseur, der über vierzig Jahre lang im Durchschnitt einen Film pro Jahr dreht. Weide dokumentiert sowohl Allens frühe Filme wie Take the Money and Run, Bananas, Sleeper und Love and Death, als auch dessen wiederkehrende Oscar-Favoriten wie Annie Hall, Manhattan, Zelig, Broadway Danny Rose, Purple Rose of Cairo, Crimes and Misdemeanors, Husbands & Wives, Bullets Over Broadway und Mighty Aphrodite bis hin zu den Filmen seiner jüngsten Globetrotter-Phase wie Match Point, Vicky Cristina Barcelona und dem kommerziellen Erfolg von 2011 Midnight in Paris.
Auf seiner Entdeckungstour über die Schreibgewohnheiten, das Casting, die Regiearbeit und das Verhältnis zu den Schauspielern des ultimativen „unabhängigen Filmemachers“ reist Weide gemeinsam mit Allen an das Londoner Filmset von You Will Meet a Tall Dark Stranger — ein besonderer Coup, da „Woody nie zuvor, abgesehen von einem EPKTeam (Electronic Press Kit), ein Kamerateam am Set zugelassen hat,“ sagt Weide — und zur Premiere von Midnight in Paris im Mai 2011 zum Festival in Cannes.
Weides Dokumentation zeigt auch den privaten Allen — bei sich Zuhause, im Schnittraum und an Orten seiner Kindheit im Stadtteil Midwood von Brooklyn. Interviews geben zusätzliche Einsichten und Hintergrundinformationen — so u.a. mit den Schauspielern Josh Brolin, Penélope Cruz, John Cusack, Larry David, Mariel Hemingway, Scarlett Johansson, Julie Kavner, Diane Keaton, Martin Landau, Louise Lasser, Sean Penn, Tony Roberts, Chris Rock, Mira Sorvino, Naomi Watts, Dianne Wiest, und Owen Wilson; mit Autoren-Kollegen wie Marshall Brickman und Doug McGrath, dem Kameramann Gordon Willis, Allens Schwester und Produktionspartnerin Letty Aronson, den Produzenten Robert Greenhut und Stephen Tenenbaum; seinen langjährigen Managern Jack Rollins und Charles H. Joffe sowie seinem Freund Dick Cavett und Martin Scorsese.













Kommentare und Bewertungen zu Woody Allen: A Documentary