Max Payne ist ein einzelgängerischer Cop, ein mythischer Anti-Held, der es sich in den Kopf gesetzt hat, den oder die Mörder seiner Familie und seines Partners zu finden. Von Rachegelüsten getrieben, begibt er sich auf eine alptraumhafte Reise in die tiefste Unterwelt. Sein Fall wird zusehends mysteriöser, die Gegner erweisen sich als immer mächtiger – bis diese gar nicht mehr von dieser Welt scheinen und Max einem unfassbaren Betrug auf die Spur kommt ...
Der OSCAR®-nominierte Mark Wahlberg („Departed – Unter Feinden“) schlüpft in die Titelrolle des Max Payne, einem Mann, der für Regeln nichts übrig hat und auch sonst nicht viel zu verlieren hat. Er untersucht eine mysteriöse Mordserie, die auch mit dem Tod seiner Frau und seines Kindes in Zusammenhang stehen könnte. Dabei bekommt er es mit mächtigen Gegnern zu tun – realen und irrealen, die alle Hebel in Bewegung setzen, die Wahrheit nicht ans Licht kommen zu lassen und versuchen, Max für immer zum Schweigen zu bringen.
An der Seite von Wahlberg spielen in MAX PAYNE Mila Kunis als Mona Sax, ihres Zeichens bildhübsche russische Auftragskillerin, Olga Kurylenko (demnächst in dem 007-Abenteuer „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ zu bewundern) als deren abenteuerlustige jüngere Schwester Natasha, Chris „Ludacris“ Bridges als mit internen Ermittlungen befasster Detective Jim Bravura, sowie Beau Bridges als Max’ Mentor B.B.
MAX PAYNE wurde von John Moore („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, „Das Omen“) nach einem Drehbuch von Beau Thore, Absolvent des University of Texas Film Program, in Szene geset z t . De r F i lm wurde von J ul ie Yorn ( „Br id e Wars – Beste Feindinnen“), Scott Faye sowie Regisseur Moore produziert.
„Dieser Film ist nicht ’Minimum Payne’, nicht ’Medium Payne’, sondern Max Payne“, sagt Regisseur John Moore, ein großer Visualist, über seinen neuesten Spielfilm, den er als Neo Noir sieht, der am schmalen Grat zwischen Realität und Irrealität angesiedelt ist. Sein Einsatz der subjektiven Kamera – der Zuseher sieht quasi mit Max’ Augen – sowie modernster Zeitlupenbilder lassen das Gefühl aufkommen, dass man selbst Teil des Films ist, die Abenteuer, die Aktion, die Stunts am eigenen Leibe in einer Art wüsten Achterbahnfahrt durch eine mysteriöse Welt miterlebt.
Lange bevor Moore damit anfing, die Dinge zum „max“ zu treiben, sorgte das Videospiel „Max Payne“ weltweit für Furore. Das war 2001, zwei Jahre später folgte die Fortsetzung „Max Payne 2: The Fall of Max Payne“. Kritiker und Fans waren von der Choreographie und den cineastischen Elementen des Spiels begeistert. Die dunkle, gruselige Szenerie faszinierte ebenso, wie die Zeitlupenschießereien und weckten Erinnerungen an den Film Noir bzw. die populären Graphic Novels. Wenige Computerspiele lassen sich wirklich gut auf die große Leinwand übertragen, aber diese Story um einen hartgesottenen Cop, der sich auf Rachefeldzug begibt, drängte sich für eine Kinoadaption geradezu auf.
Julie Yorn erläutert: „Das ’Max Payne’-Videospiel wurde von Leuten entwickelt, die sich fürs Kino begeistern. Ob nun die Noir-Elemente, die Art der Kameraführung, die Charaktere oder die Dialoge, dieses Spiel spiegelt einfach eine gewisse Art von Film wider, das Noir-Genre, und war damals bei seinem Erscheinen eine Revolution auf dem Spielemarkt“.
Trotzdem stellte es eine riesige Herausforderung an die Filmemacher dar, MAX PAYNE auf der Leinwand auferstehen zu lassen. Yorn weiter: „Man glaubt, dass eine Adaption einfach ist, wenn die Story und die Charaktere schon so genau ausgearbeitet sind. Weit gefehlt. Denn sobald man mit der Umsetzung beginnt, erkennt man, dass man die Unterschiede zwischen dem Spiel und dem Film herausarbeiten muss. Die beiden Spielarten müssen sich voneinander absetzen, sich in Geist und Stil aber dennoch gleichen“.