Nach dem Tod seines Vaters ist Adam (HUGH DANCY) erstmals allein und ganz auf sich gestellt. Bis die attraktive Beth (ROSE BYRNE) in sein Leben tritt. Beth findet den gut aussehenden neuen und scheuen Wohnungsnachbarn ein bisschen merkwürdig, aber auch süß und erfrischend ehrlich. Ein Mann, der die Wahrheit und die Sterne liebt, die Welt darunter aber nicht verstehen kann. Denn Adam lebt in seiner eigenen Welt, hat das Asperger Syndrom, eine leichte Form von Autismus. Soziale Umgangsformen, das Erkennen und Interpretieren von Emotionen und Verhaltensmustern - all das ist Adam fremd. Doch Beth ist ihm schnell vertraut – und er auch ihr. Unbeeindruckt von Adams Kommunikationsproblemen, lässt sich Beth auf eine Beziehung ein, zeigt ihm, wie der Zauber der Romantik den Alltag der Routine verdrängen kann. Doch gibt es wirklich eine gemeinsame Zukunft für das ungewöhnliche Paar, wenn Adam die Liebe erst verstehen und Beth die Barrieren seiner Welt erst überwinden muss...?
Die besten Liebesgeschichten sind Entdeckungsreisen. Diese hier, geschrieben und inszeniert vom renommierten Theaterregisseur Max Mayer, betritt unbekanntes Territorium. ADAM – EINE GESCHICHTE ÜBER ZWEI FREMDE. EINER ETWAS MERKWÜRDIGER ALS DER ANDERE führt einen Mann, der emotional in seiner eigenen Welt lebt und die andere nicht versteht, mit einer Frau zusammen, die, von der Liebe verletzt, wieder Hoffnung finden kann. In den Hauptrollen dieser zärtlichen, charmanten, ungewöhnlichen und unberechenbaren Lovestory brillieren und verführen der Brite Hugh Dancy (SHOPAHOLIC – DIE SCHNÄPPCHENJÄGERIN, KING ARTHUR) und die Australierin Rose Byrne (TROJA, SUNSHINE). Ein Paar und ein Film, die beim Sundance Film Festival das Publikum eroberten.
Adam (HUGH DANCY) ist 29. Ein smarter, gut aussehender, etwas verschlossener New Yorker, der für einen Spielwarenhersteller Mikrochips entwickelt. Ein Single, der die Routine und Makkaroni mit Käse liebt – aus der Mikrowelle, jeden Abend. Adam wohnt in einem großen Apartment und ist erstmals allein und auf sich gestellt. Denn gerade hat er seinen Vater, der sich sein Leben lang um ihn kümmerte, beerdigt.
Beth (ROSE BYRNE) ist Lehrerin an der Vorschule. Eine kluge, attraktive Frau, die nach einer verletzenden Krisenbeziehung das Leben wiederentdecken will. Der erste Schritt ist eine neue Wohnung, in die ist sie gerade eingezogen. Der zweite eine zufällige Begegnung im Haus, die ihre Neugier weckt.
Im Keller lernt Beth ihren neuen Nachbarn Adam kennen. Einen stillen, etwas merkwürdigen Mann, der ihr nicht in die Augen schauen und ganz offensichtlich auch nicht den Kavalier spielen kann.
So trägt sie ihre Tüten eben ohne Hilfe nach oben. Aufmerksam ist Adam nicht, aber freundlich und redselig, wenn er Beth im Haus begrüßt. Mit ungewöhnlichen Gesprächseröffnungen wie: „Es gibt neue Aufnahmen vom Saturn beim Cassini Projekt“.
Als Beth am Abend mit Freunden feiern und Adam dazu einladen will, reagiert dieser abwartend und verunsichert. Nervös sitzt er danach in seiner Wohnung, immer die Uhr und die Zeit im Blick. Als Beth schließlich anklopft und ihn abholen will, verharrt er schweigend, zieht den Schutz der Einsamkeit dem Unbekannten vor. Stunden später wartet er auf der Treppe, bis Beth nach Hause kommt. Er entschuldigt sich und zeigt ihr in seinem kleinen improvisierten Planetarium, das die Milchstraße in sein Apartment zaubert, die Sterne.
Beim Lunch auf einer Parkbank teilt er Harlan (FRANKIE FAISON) die Neuigkeiten mit. Vor allem aus dem Sonnensystem, über das Adam, Astronom aus Leidenschaft, ohne Punkt und Komma dozieren kann. Doch Harlan, der Adams Vater und Adam selbst immer ein Freund gewesen ist, besteht auf Männergespräche. Denn diese und nicht naturwissenschaftliche Vorträge sind üblich zum Lunch. So beginnt Adam von Beth zu erzählen, die für ihn längst mehr als nur eine Nachbarin ist. Am Abend wird er ihr das auch zeigen, wie auch das andere New York und seine besondere Magie. Im Park, wo sich Nacht für Nacht zwei Waschbären durch die Blätter wühlen. An der gleichen Stelle, immer gemeinsam und vertraut, obwohl sie eigentlich nicht hierher gehören.
Beth ist beeindruckt und sichtbar berührt. Der nächste Tag beginnt für sie mit einem Lächeln, doch für Adam mit einer Hiobsbotschaft. Sein Chef (MARK LINN-BAKER) feuert ihn. Nicht weil er schlecht, sondern zu gut und damit zu kostenaufwendig gearbeitet hat. Noch stärker als sonst versteht Adam die Welt nicht mehr. Niedergeschlagen geht er zu einem Kindergarten, um die spielenden Kleinen zu beobachten, in deren Unschuld er sich irgendwie wiedererkennt. Doch erneut geschieht für ihn Unbegreifliches. Polizisten stellen ihn zur Rede, wollen ihn aufs Revier mitnehmen und lassen ihn erst gehen, als Beth, die hier unterrichtet, Adam zu Hilfe kommt.
Der ganze Tag ist für Adam ein einziges Rätsel - und der Abend schließlich auch. Unerwartet direkt fragt er Beth, ob sie vergangene Nacht auf der Parkbank sexuell so erregt war wie er. Beth ist geschockt, doch als sie die Türklinke schon in der Hand hat, holt Adam sie zurück, erklärt ihr, warum er so ist wie er ist. Warum er nicht lügen und sich nicht verstellen, warum er Verhalten und Emotionen anderer nicht deuten, warum er soziale Regelnund Konventionen nicht verstehen kann. Adam hat das Asperger Syndrom, eine leichte Form von Autismus. Jetzt, wo sie seine merkwürdigen Ticks einordnen kann, entwickelt Beth noch größeres Vertrauen zu Adam, und er auch zu ihr. Aus zwei Fremden wird ein Paar – so ungewöhnlich wie unberechenbar…