Filminfo: Bee Movie - Das Honigkomplott
 
 

START: 13. Dezember 2007

Das Herz klopft, die Flügel zittern, der Stachel ist angespannt – um die andere Seite des Lebens zu entdecken, wagt sich die mutige Biene Barry Benson in die aufregendste Großstadt der Welt: New York City! Ein atemberaubendes Animationsabenteuer, erdacht von Star-Komiker Jerry Seinfeld und umgesetzt vom „Shrek“-Studio DreamWorks.

Komikerlegende Jerry Seinfeld steht gemeinsam mit DreamWorks, dem Studio der „Shrek"-Macher als Produzent, Drehbuchautor und Inspiration hinter dem summenden Animationsabenteuer „Bee Movie - Das Honigkomplott".

 
Frisch aus dem College steht Biene Barry B. Benson am Anfang einer lebenslangen Karriere bei Honex®. „Hol dir den Nektar, hol dir den Blütenstaub - mach den Honig!" - harte Arbeit, keine Abwechslung und ein Leben für die Honigproduktion! Das sind nicht gerade die besten Zukunftsaussichten für ein abenteuerlustiges Bienenmännchen und so verlässt er den Bienenstock mit der Fliegerstaffel, um irgendwo da draußen seine Bestimmung zu suchen. So wenig er es mit den Traditionen hält, so schnell bricht er auch das eherne Gesetz des Schweigens gegenüber den Menschenwesen, als er der New Yorker Blumenhändlerin Vanessa begegnet. Von ihr erfährt er, dass die Menschen seit Jahrhunderten den Bienen ihren Honig wegnehmen. Es ist Zeit, findet Barry, etwas dagegen zu unternehmen und die Menschheit auf Diebstahl zu verklagen. Einige Verwechslungen, Windschutzscheiben und eine süße Verschwörung warten auf Barry B. Benson - ein überwältigendes Bienenabenteuer in Seinfelds Lieblings-Großstadtdschungel rund um den Central Park. Ein Spielplatz für Pointen, grandiose Unterhaltung und in jedem Fall der beste Bienenfilm aller Zeiten.

Von Comedy-Legende Jerry Seinfeld kommt mit „Bee Movie – Das Honigkomplott“ eine Komödie, die alles ändern dürfte, was Sie über Bienen zu wissen glaubten. Wir erleben die Welt der geschäftigen Kreaturen durch die Augen der kleinen Biene Barry B. Benson (Originalstimme von Emmy- und Golden Globe-Gewinner Jerry Seinfeld, deutsche Stimme Bastian Pastewka) und seiner Menschenfreundin Vanessa (Originalstimme von Oscar®-Gewinnerin Renée Zellweger, deutsche Stimme Mirjam Weichselbraun).

Bei seinem ersten Ausflug in den Animationsfilm leiht Seinfeld nicht nur der zentralen Figur seine Stimme, der Comedy-Star ist zugleich Koautor und Produzent. Für die weiteren Sprechrollen konnte eine Riege renommierter Schauspieler gewonnen werden. Matthew Broderick („Blendende Weihnachten”, „The Producers”) spielt Adam Flayman, Barrys besten Freund und Mitschüler, der zufrieden mit seinem Leben im Honex-Stil ist. John Goodman („Cars”, „Die Monster AG”) erweckt den ebenso geschwätzigen wie mächtigen Agenten Layton T. Montgomery zum Leben. Chris Rock („Madagaskar”, „Spiel ohne Regeln”) ist der Moskito Elchpiekser, ein farbenprächtiges Insekt mit eigenwilligen Ansichten zum Leben, den Barry bei seinem Ausflug in die Menschenwelt an einer Windschutzscheibe trifft.

Patrick Warburton („Jagdfieber”, „Himmel und Huhn”) spricht Vanessas aggressiven Tennispartner und Möchtegern-Freund Ken. Oscar®-Gewinnerin Kathy Bates („Schweinchen Wilbur und seine Freunde“, „Zum Ausziehen verführt“) und Oscar®-Preisträger Barry Levinson sind Barrys fürsorgliche Eltern, Janet und Martin Benson, die bestürzt auf das Verhalten ihres rebellischen Sohns reagieren. Zu den weiteren Sprechern gehören Megan Mullally („Will & Grace”), Larry Miller („Plötzlich Prinzessin 2”) und Rip Torn („Voll auf die Nüsse”).

Es gibt ein Sprichwort in Hollywood, das zum ehernen Gesetz geworden ist: „Entscheidend für deinen Erfolg sind die Leute, die du kennst“. Bei der Entstehung von „Bee Movie – Das Honigkomplott“ könnte man dieses Prinzip ergänzen: „Entscheidend ist nicht nur, wen du kennst. Wichtig ist auch, wen die kennen.“

Über ein Jahrzehnt versuchte Jeffrey Katzenberg, Chef von DreamWorks Animation, die Comedy-Ikone Jerry Seinfeld, der mit seiner hoch gelobten Sitcom „Seinfeld“ Triumphe feierte, zu einem gemeinsamen Filmprojekt zu überreden - vergeblich. Seinfeld zog das Angebot noch nicht einmal in Betracht, seine ausgiebige US-Tournee, die langjährige TV-Serie sowie seine Vaterpflichten sorgten für einen randvollen Terminkalender. Zudem sagt der Komiker, dass er nie eine passende Idee für einen Animationsfilm gehabt hätte – bis zu jenem Tag, als er mit Steven Spielberg beim Abendessen war und diese Idee fast zufällig entstand…

Seinfeld traf sich in den Hamptons zum Dinner mit Spielberg. Irgendwann an diesem Abend gab es eine unerwartete Pause im Gespräch. Um das Schweigen zu überbrücken, erzählte einfeld nervös und improvisierend von seiner Idee zu einem Film über Bienen, den er „Bee Movie“ nennen wollte – eine wortwitzige Anspielung auf jene billigen „B-Movies“ aus den goldenen Hollywood-Zeiten. Spielberg war sofort begeistert von diesem Titel und telefonierte mit Katzenberg, seinem Partner bei DreamWorks. Am nächsten Morgen meldete sich Katzenberg bei Seinfeld, um ihm zu sagen, dass er dieses „Bee Movie” gerne machen wollte. „Als nächstes weiß ich nur noch, dass sie mich für einen Film verpflichtet hatten“, erinnert sich Seinfeld. „Ich hatte aber wirklich noch keine Idee für den Film. Ich hatte lediglich diesen Titel. Zum Glück ist alles gut gegangen.“

Wenngleich seine spontane Bemerkung bei Spielberg der Auslöser für einen Film war, hat Seinfeld sich schon lange mit der Bienenwelt beschäftigt. „Ich finde einen Bienenstock sehr interessant: die soziale Hierarchie, die Arbeitsteilung, seine Architektur. Honig ist doch ein ziemlich beeindruckendes Produkt für so einen Käfer, oder? Als das Thema auf mich zukam, hatte ich also die Hoffnung, dass ich damit viel Spaß haben könnte – und so ist es auch geschehen.“

Für Seinfeld sollte „Bee Movie – Das Honigkomplott“ das unbekannte Leben von vielfach missverstandenen Insekten zeigen. Der Aufhänger war dabei der Honig. „Was will man mit einer Geschichte über Bienen erzählen?“, fragt Seinfeld. „Für mich liegt die große Story darin, dass die Menschen den Honig stehlen. Die Bienen arbeiten so hart dafür und wir nehmen es uns einfach, ohne dass sie es überhaupt bemerken. Sie glauben, sie produzieren den Honig für sich selbst. Dann kommen wir, stehlen ihn und füllen ihn in Gläser ab. Wir machen Profit und sie arbeiten wie die Sklaven. Das war für mich das Thema, davon sollte die Story handeln.“

Wenngleich er schon viele Jahre im Filmgeschäft arbeitet, war die Welt der Animation ganz neu für Seinfeld. Wiederum zahlte es sich aus, Beziehungen zu höchsten Kreisen zu haben. Einer dieser Kontakte war verantwortlich für die erfolgreichste Animationsserie der Filmgeschichte – ein Trio von Filmen (deren vierter Teil bereits entsteht), in dem ein großer grüner Gigant die Hauptrolle spielt: Shrek.

Nachdem „Bee Movie – Das Honigkomplott” grünes Licht bekam, erhielt Seinfeld einen Schnellkurs in Animation von Katzenberg persönlich, der auch während der ganzen Produktion als Berater tätig war. Dazu erklärt Seinfeld: „Ich hatte wirklich keine Ahnung, wie diese Filme gemacht werden. Ich musste alles lernen. Jeffrey hat mir alles erklärt und mich als Mentor durch diesen gesamten Prozess geführt. Ich weiß, wie man witzige Dinge schreibt, aber ich hatte keine Vorstellung, wie man sie in so einem Projekt einbringt. Also gab er mir diesen ‚So macht man solche Filme’-Schnellkurs und verlangte, dass ich das nun ebenfalls sofort kann. Es ist das Verdienst von Jeffrey, dass dieser Film entstand. Meine Beteiligung verdanke ich nur seiner Unterstützung.“

„Bee Movie – Das Honigkomplott” war mehr als eine reine Auftragsarbeit für Seinfeld. Das leidenschaftliche Streben nach Perfektion bei seinem ersten Animationsfilm war vergleichbar mit den hohen Ansprüchen des Komikers bei seiner bahnbrechenden TV-Serie. In dem vierjährigen Produktionsprozess war Seinfeld Autor, Produzent und Schauspieler. Das Resultat ist ein ganz neuer Typ von Animationskomödie, deren Witz in jedem Bild spürbar wird: Die Geschichte der Biene Barry B. Benson und seiner Suche nach einem Leben jenseits des Bienenstocks – eine Suche, die zu einem Gerichtsprozess führt, der gravierende Auswirkungen auf das Verhältnis von Bienen und Menschen haben wird.

„Ich habe den Vergleich mit einem Sandkasten schon früher in anderen Bereichen benutzt, aber für die Animation trifft das ganz besonders zu“, erzählt Seinfeld. „Es ist, als ob man zu dir sagt: ,Wir geben dir einen Sandkasten und dort kannst du alles bauen, was du nur möchtest. Du kannst aus dem Sand jede Form und jede Figur machen – du kannst auf jede Art und in jedem Stil dein eigenes Universum erschaffen. Wir geben dir allerdings immer nur ein einziges Sandkorn und es kann dann insgesamt vier Jahre dauern.’ Das war der kleine Haken dabei.“

 
     
 
 
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