Seit
drei Jahren ist Will Bloom (Billy Crudup) nun schon
mit seinem Vater Edward (Albert Finney) zerstritten.
Doch jetzt liegt der alte Herr im Sterben und sein Sohn
unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen.
Er will endlich herausfinden, wer Edward Bloom wirklich
ist...
Denn
zeitlebens hat der nur fantastische Lügengeschichten
über sich und sein Leben erzählt. Glaubt man
Edward Bloom, hat der als junger Mann (Ewan McGregor)
gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen,
in einem magischen Wald gegen mordlüsterne Fabelwesen
gekämpft, die perfekte Stadt gefunden und umgehend
wieder verlassen, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt,
seine geliebte Ehefrau Sandra (Alison Lohman / Jessica
Lange) mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten
Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette
Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele
andere, schier unglaubliche Wunderdinge erlebt.
Edward Bloom
war ein Held, ein Abenteurer, ein Genie - sein eigener
Mythos. Doch er war nie ein richtiger Vater.
Sein
Sohn Will rekapituliert nun all diese bizarren Geschichten,
will unbedingt Spuren von Realität in den Lügenkonstrukten
entdecken - nur, um schließlich zu erkennen, dass
man sich mit solchen Lappalien wie der Wirklichkeit
gar nicht aufzuhalten braucht, wenn man einen Mann wie
Edward Bloom kennen, begreifen und lieben will.
Meisterregisseur Tim Burton (Edward mit den Scherenhänden,
Sleepy Hollow) verfilmte den berühmten gleichnamigen
Roman von Daniel Wallace als faszinierende Mixtur aus
gigantischem Fantasy-Märchen und einer zutiefst
anrührenden, wahrhaftigen Vater-Sohn-Geschichte.
Weltstars
wie Ewan McGregor (Star Wars, Down With Love), Albert
Finney (Erin Brockovich), Billy Crudup (Almost Famous),
die zweifache Oscar®-Preisträgerin Jessica
Lange, Helena Bonham Carter (Fight Club), Danny DeVito,
Steve Buscemi und die aufregende Newcomerin Alison
Lohman (Tricks) glänzen in einem bildgewaltigen,
spannenden, komischen und gleichzeitig herzzerreißend
gefühlvollen Epos über die Macht der Träume,
der Liebe und der Fantasie. Und am Ende kann sich
der Zuschauer gewiss sein, dass die Realität
nur relativ ist. |