Filminfo: Deja Vu - Wettlauf gegen die Zeit
 
 

Kinostart: Mittwoch, 27. Dezember 2006 im Verleih der Buena Vista International

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Jeder hat dieses Gefühl schon einmal erlebt. Du kommst an einen Ort, den du nicht kennst. Und doch kommt er dir bekannt vor. Du siehst in das Gesicht eines Fremden. Und doch glaubst du, diese Person schon immer zu kennen. Was wäre, wenn es sich bei diesen Déjà-vus um Warnungen aus der Vergangenheit oder Hinweise auf die Zukunft handeln würde? Zu dieser Überzeugung kommt ATF-Agent Doug Carlin (DENZEL WASHINGTON). Nach einem verheerenden Anschlag auf eine Fähre in der Südstaatenmetropole New Orleans merkt er schnell, dass seine Déjà-vus mehr sind als nur Sinnestäuschungen. Sie könnten ihm dabei helfen, das Leben hunderter unschuldiger Menschen zu retten – wenn er den Wettlauf gegen die Zeit gewinnt …

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Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer ist zurück. Nachdem er mit PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 den weltweit erfolgreichsten Film dieses Jahres in die Kinos gebracht hat, legt er nun einen packenden, atemberaubenden Mysterythriller vor, für den er wieder hochkarätiges Personal gewinnen konnte: Oscar®-Preisträger Denzel Washington und Blockbuster-Regisseur Tony Scott sowie Val Kilmer und Jim Caviezel. Außerdem spielt die begehrte US-Newcomerin Paula Patton hier ihre erste große Rolle. DEJA VU – WETTLAUF GEGEN DIE ZEIT ist der erste Film, der nach den Verwüstungen von Hurricane Katrina vor Ort in New Orleans gedreht wurde.

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Der 28. Februar 2006 ist ein Tag wie jeder andere auch in New Orleans. Tausende freuen sich auf einen ausgelassenen Mardi Gras in der Südstaatenmetropole am Mississippi, der auch eine Art Rückkehr zum Alltag bedeutet nach der verheerenden Zerstörung von Hurricane Katrina gerade einmal sechs Monate zuvor. Entsprechend groß ist auch das Gedränge der Menschen, die die Fähre nach New Orleans in Algiers besteigen und auf eine riesige Party am Ende der Reise hoffen, wenn sie an der Canal Street anlegen und ins French Quarter strömen.

Keiner ahnt, dass die gute Laune innerhalb von wenigen Minuten, um Punkt 10 Uhr 50, in jähes Entsetzen umschlagen wird. Als ein Sicherheitsbeamter an Bord der Fähre den auffälligen Four-Wheel-Drive im Garagenbereich bemerkt und sieht, dass der ganze Kofferraum mit Sprengstoff gefüllt ist, ist es bereits zu spät: Im nächsten Augenblick wird die Ladung gezündet. Eine unfassbare Explosion zerreißt die Stille auf dem alten Mississippi – und mit ihr die riesige Fähre, die sofort sinkt. Nachdem die Polizei und die Rettungsdienste ihre Arbeit getan haben, wird man 543 Todesopfer beklagen – der größte Terroranschlag in den USA seit 9/11.

Nur die besten Leute werden an den Tatort geschickt – unter ihnen auch Forensikexperte Doug Carlin (DENZEL WASHINGTON) vom U.S. Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms (ATF), der die Spurensicherung für seinen aus unerfindlichen Gründen unerreichbaren Kollegen Larry Minuti (MATT CRAVEN) übernimmt. Selbst ein Vollprofi wie Doug ist schockiert über den entsetzlichen Anblick, der sich ihm bietet. Und doch geht er unbeirrt seiner Arbeit nach. Schnell hat er entsprechende Spuren entdeckt, dass es sich um die Explosion einer Bombe gehandelt haben muss. Von seinen Kollegen im Büro, die die Überwachungsbilder auswerten, erhält Doug den Hinweis, dass auf der Crescent City Bridge im Moment der Explosion ein einzelner Mann in Richtung Fähre blickte, um unmittelbar danach mit seinem Motorrad davonzubrausen. Es besteht kein Zweifel mehr: es war ein Anschlag mit terroristischem Hintergrund.

Wie immer bei diesen Recherchen sucht Doug nach einem ungewöhnlichen Hinweis, der ihm hilft, seine Nachforschungen zu fokussieren. Diesmal kommt er in Gestalt der Leiche einer jungen Frau, die zwar dieselben schweren Brandspuren aufweist wie die anderen Opfer des Anschlags auch. Anders als die anderen Opfer wurde die Leiche von Claire Kuchever (PAULA PATTON) aber bereits um 10 Uhr 42 gefunden – Minuten vor dem Anschlag. Jemand hatte also versucht, ihre Ermordung so aussehen zu lassen, als wäre sie auf der Fähre gestorben. Hier hakt Doug Carlin ein: es ist das eine Teil des Puzzles, das nicht passt. Claire Kuchever soll ihn zum Attentäter führen – auch, weil Doug sofort eine starke Seelenverwandtschaft mit der Frau spürt und nach einem Besuch bei ihrem trauernden Vater doppelt entschlossen ist, ihren Tod aufzuklären.

Der Weg führt Doug direkt in Claires kleine Wohnung im französischen Viertel. An einer Magnettafel sieht er ein paar Buchstaben, die zu den Worten „U can save her“ („Du kannst sie retten“) angeordnet sind. Er entdeckt Blutspuren und blutige Stoffreste. Auf ihrem Anrufbeantworter findet er fünf Anrufe – vier stammen aus der Zeit vor dem Attentat; zweimal ihr Vater, einmal ihre beste Freundin, ein Anrufer hat keine Nachricht hinterlassen. Einer ist von 13 Uhr 18, also nach der Explosion eingegangen. Doug ist verblüfft, als er seine eigene Stimme hört. Unwissentlich hatte er Claires Nummer gewählt, weil ein Kollege ihm die Nachricht hinterlassen hatte, er solle sich dort melden. Doug weiß ganz einfach, dass Claire der Schlüssel zur Lösung des gesamten Falls sein muss.

Mit Einsatzleiter Jack McCready (BRUCE GREENWOOD) und FBI-Agent Pryzwarra (VAL KILMER) rekonstruiert Doug das Attentat auf die Fähre. Die beiden Männer sind beeindruckt von seinen Fähigkeiten und seinem Engagement – und müssen ihm gestehen, dass sein langjähriger Partner Larry genau deshalb unerreichbar ist, weil auch er zu den Opfern auf der Fähre zählt. Und sie weihen Doug in ein noch größeres Geheimnis ein – ein Geheimnis, das sein Leben auf immer verändern wird: Pryzwarra führt den verblüfften ATF-Mann in ein improvisiert wirkendes Büro, in dem eine Gruppe junger Wissenschaftler und Techniker emsig an der Arbeit ist. Die Leute starren auf einen großen Bildschirm. Darauf ist die Fähre zu sehen, die von Algiers nach New Orleans fährt – wie sie vor exakt vier Tagen und sechs Stunden aussah.

Nach einigem Zögern und ein paar Ausflüchten erklären Projektleiter Denny (ADAM GOLDBERG), die Wissenschaftlerin Shanti (ERIKA ALEXANDER) und der begabte Computerzauberer Gunnars (ELDEN HENSON) dem erstaunten Doug, was er da tatsächlich sieht. Bei Experimenten waren die Wissenschaftler auf ein so genanntes Wurmloch gestoßen, das es ihnen ermöglicht, in einem gewissen Radius in die Vergangenheit zu sehen. Immer exakt vier Tage und sechs Stunden, aus allen erdenklichen Winkeln, die man anwählt – jedoch ohne noch einmal zurückspulen und einen anderen Blickwinkel wählen zu können.

Doug nutzt die Gelegenheit und bringt die Techniker dazu, nicht die Fähre, sondern Claire Kuchevers Haus zu observieren. Er ist sich sicher, dass der Attentäter Kontakt zu ihr hatte. Wenn man nur Geduld zeigt, wird man mit Claires Hilfe auf seine Spur kommen. Fasziniert wird Doug Zeuge davon, wie Claire Kuchever lebte – und es besteht kein Zweifel, dass er längst mehr für sie empfindet als bloß professionelles Interesse. Und beinahe ist er auch sicher, dass sie spüren kann, dass sie beobachtet wird – aus der Zukunft.

Dougs Instinkt erweist sich als richtig: Ein Unbekannter meldet sich bei Claire, um sich nach ihrem Geländewagen zu erkundigen, den sie zum Verkauf anbietet – zweifellos ist es der Terrorist. Mittels Aufzeichungen von Überwachungskameras gelingt es den Agenten, den Ort zu lokalisieren, von dem aus der Mann anruft. Obwohl sie nur seinen Rücken sehen können, gelingt es ihnen mithilfe des Abgleichs mit weiteren Überwachungsbildern, den Mann in der Nähe der Fähre zu entdecken – zwei Tage vor dem Attentat und sieben Stunden, bevor sie ihn im Zeitfenster ins Bild holen können. Pryzwarra ist nun sicher, dass man ihn schnappen wird. Doch Doug resigniert: Claire würde man dennoch verlieren.

Das will er jedoch nicht zulassen. Mit einem Laserlichtstrahl versucht er, aus der Gegenwart Kontakt mit Claire in der Vergangenheit aufzunehmen – und sorgt damit für einen Systemzusammenbruch. Tatsächlich scheint es also möglich, Nachrichten in die Vergangenheit zu übermitteln – wie ihm auch die Wissenschaftler im Labor versichern, da sich laut String-Theorie die unterschiedlichen Parallelwelten im Zeit-Raum-Kontinuum bisweilen nur Millimeter voneinander entfernt befinden. Doug will nichts unversucht lassen und schickt eine schriftliche Botschaft in sein Büro, wo und wann der Killer anzutreffen ist – doch nicht er bekommt sie zu lesen, sondern sein Partner Larry, der sich sofort auf den Weg macht.

Der Zeitpunkt ist gekommen, dass man den Attentäter mittels der Laborvorrichtung an der Fähre entdecken kann – ein Durchschnittsgesicht, ein gewisser Carroll Oerstadt (JIM CAVIEZEL), wie sich später herausstellt. Entsetzt und hilflos werden Doug und die anderen Zeugen, wie Dougs Partner den Terroristen stellen will und dann von ihm niedergeschossen wird. Mit dem leblosen Körper fährt Oerstadt aus dem Sendebereich. Um ihn nicht aus den Augen zu verlieren, nimmt Doug mit einer mobilen Sendevorrichtung, die auf ein Auto montiert ist, die Verfolgung auf und lässt sich in der Gegenwart anhand der Bilder der Vergangenheit zu einer Verfolgungsjagd durch den Berufsverkehr lenken. Das führt die Beamten zum Versteck Oerstadts in den Bayous. Sie können zwar Larry nicht retten, aber auf diese Weise den Attentäter verhaften.

Carroll Oerstadt zeigt sich geständig und macht beim Verhör gegenüber Doug kein Hehl aus seinen Taten. Es sei alles vorbestimmt gewesen ... Schicksal ... Dem FBI reicht dieses Geständnis, um den Fall abzuschließen und das Labor bis auf Weiteres zu sperren. Für Doug ist das eine Katastrophe. Denn er ist sich sicher, dass er Claire retten kann, wenn man ihn zurückschickt in die Vergangenheit, an den Ort des Verbrechens ...

DEJA VU: DIE GESCHICHTE BEGINNT

Déjà-vu – eine Erfahrung, die uns kalte Schauer den Rücken herunterlaufen lässt und die die Menschheit seit Jahrhunderten beschäftigt. Das Gefühl stellt sich in den merkwürdigsten Momenten ein – wenn man sich Hals über Kopf in einen vollkommen Fremden verliebt; wenn man an einem gänzlich unbekannten Ort ankommt, den man dennoch wie seine Westentasche kennt; wann immer Dinge passieren, die sich auf unerklärliche Weise so anfühlen, als hätten sie sich irgendwie, irgendwo in unserem Leben schon einmal abgespielt. Ob Philosoph oder Filmemacher, wir alle haben uns schon einmal gefragt: Woher stammt dieses Gefühl? Findet das wirklich nur in unserem Kopf statt oder steckt eine tiefere Wahrheit dahinter? Warum passiert es? Und vor allem: Was bedeutet das?

„Es sind diese faszinierenden Grauzonen, die im Mittelpunkt unseres Films stehen“, sagt der Star von DEJA VU, Denzel Washington. Der zweifache Oscar®-Gewinner gehört zu der beneidenswerten Elite von Schauspielern in Hollywood, denen stets die besten Drehbücher angeboten werden. Washington war begeistert, als er auf die ständig in den Zeitebenen wechselnde und sich rückwärtsbewegende Struktur von DEJA VU stieß, in dem eines der am wenigsten erklärbaren Phänomene der Menschheit im Rahmen einer Liebesgeschichte und eines Krimi-Thrillers auf provokative Weise aufgegriffen wird. „Ich glaube, jeder von uns hatte schon einmal das Gefühl, vorher an einem Ort gewesen zu sein, den man eigentlich zum ersten Mal sieht. Mir ging das auch schon so“, gesteht Washington. „Ich hatte immer wieder diesen einen Traum von einem bestimmten Ort in Brooklyn. Eines Tages kam ich wirklich dorthin und konnte mich nicht des Gefühls erwehren, dass ich schon einmal dort gewesen war. Das ist eines der großen Geheimnisse des Lebens, dem sicherlich jeder gerne einmal auf den Grund gehen würde.“

Tatsächlich war es so, dass jeder, der mit DEJA VU in Kontakt kam, sofort fasziniert war. Es kommt nicht oft vor, dass ein Drehbuch im Büro von Jerry Bruckheimer landet und gleich wenige Stunden später gekauft wird. Aber DEJA VU, geschrieben von Terry Rossio und Bill Marsilii, ist die berühmte Ausnahme von der Regel. Bruckheimer, dessen Name längst ein Markenzeichen ist für Filme, die in den letzten zwei Dekaden zu den beliebtesten und einflussreichsten Titeln gehörten, hatte sofort das Gefühl, auf etwas Besonderes gestoßen zu sein. Drehbuchautor Rossio hatte für Bruckheimer – gemeinsam mit seinem Kollegen Ted Elliott – die immens unterhaltsame und noch erfolgreichere PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe geschrieben und war Autor von Erfolgsfilmen wie ALADDIN („Aladdin“, 1992), SHREK („Shrek“, 2002) und THE MASK OF ZORRO („Die Maske des Zorro“, 1998). Aber mit DEJA VU betraten er und sein Kollege Bill Marsilii Neuland: Sie nahmen einen geradlinigen Thriller und eine bewegende Romanze und schickten sie ins Grenzgebiet dessen, was die moderne Physik über das Wesen der Zeit weiß.

Bruckheimer erinnert sich: „Das Konzept von DEJA VU war absolut originell, es war fesselnd und spannend, und es war ganz anders als alle Romanzen, die ich bislang gelesen hatte. Wir hatten das große Glück, als Erste einen ersten Blick darauf zu werfen. Und so konnten wir das Drehbuch kaufen, 48 Stunden, nachdem wir es gelesen hatten.“

Zu der ungewöhnlichen Partnerschaft von Rossio und Marsilii kam es auf die denkbar modernste Weise: im Cyberspace. Vor etwa zehn Jahren befand sich Rossio in einem Chatroom von America Online, wo er sich mit verschiedenen aufstrebenden Autoren über ihre Karrieren unterhielt. Dort lernte er Marsilii kennen, von dessen Erkenntnissen und ungeheurem Wissen über Filme er sofort beeindruckt war. Die beiden kamen gleich blendend miteinander aus.

Aber Terry lebte in Los Angeles und Bill in New York. Also begannen sie im Lauf der Jahre, Ideen und Drehbuchkonzepte per E-Mail auszutauschen. Eine dieser Ideen befasste sich mit einer unkonventionellen, verzwickt verwobenen Krimi-/Liebesgeschichte, die sich unabhängig von den allgemeinen Regeln der Zeit abspielt. Beginnend mit einer tödlichen, herzzerreißenden Tragödie, muss ein Bundesagent seinem Déjà-Vu glauben und mit Hilfe von streng geheimer Technologie seine Schritte bis zu dem Punkt zurückverfolgen, an dem er eine Möglichkeit hat, die Katastrophe zu verhindern – und sich selbst damit die einmalige Gelegenheit für eine große Liebe zu verschaffen.

Die Geschichte hatte von Anfang an enormes Potenzial, aber sie war auch ungewöhnlich komplex und führte das Thrillergenre in Bereiche, die es für gewöhnlich nicht berührt. Bald schon feilten Rossio und Marsilii simultan an den Nuancen einer „umgekehrten“ Romanze, während sie sich über die Überwachungstechnologie der nächsten Generation schlaumachten und sich mit führenden Experten über die neuesten Erkenntnisse im Bereich der String-Theorie und Parallelwelten unterhielten.

Im Laufe der Zeit hatten Terry und Bill jeweils verschiedene Szenen geschrieben, die Fragmente von DEJA VU ergaben. Bislang hatten sie es allerdings noch nicht gewagt, die Einzelteile zu einer durchgehenden Erzählung zusammenzusetzen. Dann hörte Rossio, dass Jerry Bruckheimer Films nach einem neuen großen Filmprojekt suchte. Er war sofort sicher, dass diese Geschichte mit ihrer Mischung aus Romantik, Verbrechen und Zeitreisen einen Nerv bei dem Produzenten treffen würde. Er und Marsilii setzten alles zusammen, was sie erarbeitet hatten, und schickten einen ersten Entwurf von DEJA VU an Bruckheimer. Danach gab es kein Zurück mehr.

Das Resultat war vieles, aber ganz gewiss kein stereotyper Hollywood-Thriller – und genau das war es, was Bruckheimer liebte. Der Produzent sagt: „Wir hatten den Eindruck, dass das Drama, das in DEJA VU stattfindet, aufgrund all dessen, was sich um die Liebesgeschichte herum abspielt, enormes Potenzial hat. Die Idee, jemanden wieder ins Leben zurückholen zu können, ist ausgezeichnet. Die Geschichte ist gewagt sie ist unterhaltsam, und sie ist romantisch. Indem wir Tony Scott als Regisseur an Bord holten, wussten wir, dass die Action aufregend werden würde.“

DEJA VU ist die sechste gemeinsame Arbeit von Bruckheimer und Tony Scott. Ihre früheren Filme waren allesamt Blockbuster, die das Action-Kino neu definierten, darunter TOP GUN („Top Gun – Sie fürchten weder Tod und Teufel“, 1986), DAYS OF THUNDER („Tage des Donners“, 1990), ENEMY OF THE STATE („Der Staatsfein Nr. 1“, 1998), BEVERLY HILLS COP II („Beverly Hills Cop II“, 1987) und CRIMSON TIDE („Crimson Tide – In tiefster Gefahr“, 1995), in dem auch Denzel Washington zu sehen war. Bruckheimer war klar, dass Scott dem Film mit seinem unverkennbaren Stil und spürbarer Spannung seinen Stempel aufdrücken würde, aber das würde noch nicht alles sein.

„Tony, Denzel und ich haben gemeinsam bereits an CRIMSON TIDE gearbeitet“, sagt Bruckheimer. „Aber Tony und ich hatten uns seit TOP GUN keine Liebesgeschichte mehr vorgenommen. DEJA VU hatte genau diese Elemente aus Action und Drama, aber dazu kamen jetzt noch eine wunderschöne Romanze und unglaubliche Mystery-Elemente. Das war genau das richtige Projekt, um wieder zusammenzuarbeiten.“

Scott bringt den wohlverdienten Ruf mit, nicht nur einer der vollkommensten, sondern auch einer der am härtesten arbeitenden Regisseure von Hollywood zu sein. Er ist berühmt dafür, dass seine Vision eines Films so spezifisch ist, dass er jeden Tag um drei Uhr morgens aufsteht, um seine eigenen Storyboards zu zeichnen, in denen er jedes Detail der Action festhält, bevor die anderen Mitstreiter an seinen Filmen überhaupt wach sind. Gleichzeitig ist der Regisseur, den man für gewöhnlich in der für ihn typischen pinken Baseballmütze, Khaki-Shorts und mit einer dicken kubanischen Zigarre antrifft, bekannt dafür, dass an seinen Sets trotz des atemberaubenden Tempos eines Action-Films für Cast und Crew eine entspannte Antmosphäre herrscht. Vor allem schätzt man Scott aber für sein einzigartiges Gespür für umwerfende Bilder, die er stets in den Dienst explosiver Dramatik stellt.

Bruckheimer fasst zusammen: „Tony erfüllt jeden visuellen Aspekt eines Films mit seiner unfassbaren Kunstfertigkeit. Das ist der Grund, aus dem man Tony Scott engagiert. Er ist ein großartiger Geschichtenerzähler, der sich voll und ganz seinem Handwerk verschrieben hat. Wir beide hatten ein gemeinsames Ziel bei dem Film: Wir wollten den Zuschauer auf eine zweistündige Reise schicken, die ihn alles andere vergessen und sich voll und ganz auf die Magie auf der Leinwand konzentrieren lässt. Wenn die Lichter im Kino ausgehen, befindet man sich in einer anderen Welt, der Welt von DEJA VU.“

 
     
 
 
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