Filminfo: Die Geheimnisse der Spiderwicks
 
 

START: 13. März 2008

Nach Lemony Snickets rätselhaften Ereignissen erobern nun die Spiderwick-Geheimnisse die Leinwand - basierend auf der außerordentlich erfolgreichen Buchserie über drei Kinder, die das Tor zu einer parallelen Welt voll magischer Geschöpfe öffnen. Mit ihrer Mutter ziehen die Grace-Kinder (Jared, sein Zwillingsbruder Simon, die große Schwester Mallory) in das entlegene Anwesen ihres Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick und werden dort von überaus seltsamen Vorkommnissen empfangen. Dinge verschwinden, Sachen fallen, Geräusche sind zu hören, und zunächst wird all das auf die lebendige Fantasie Jareds geschoben oder als dummer Kinderstreich abgetan. Doch Jared weiß, dass mehr dahinter steckt. In der versteckten Spiderwick-Bibliothek auf dem Dachboden findet er Arthur Spiderwicks „Das Handbuch der magischen Geschöpfe“ und öffnet trotz aller Warnungen den Weg ins Reich der Wichte, Feen, Gnome und Kobolde. Bald wird auch dem Rest seiner Familie klar, dass diese magische Welt realer ist, als ihnen lieb sein kann.

Kinderstar Freddie Highmore (Charlie und die Schokoladenfabrik, Arthur und die Minimoys) spielt in einer Doppelrolle die Zwillinge Jared und Simon und nimmt das Kind, das in jedem von uns steckt, mit in ein fantastisches Kinomärchen und die zauberhafte Welt jenseits der unseren. Ein schaurig-spannender Film voller Geheimnisse, Abenteuer und faszinierender Wesen.

 

Basierend auf der Serie der Bestseller-Romane präsentiert „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ ein Fantasy-Abenteuer, das die Rätsel einer unbekannten Welt enthüllt. Als die Grace Familie auf die magischen, bisweilen furchterregenden Kreaturen trifft, müssen nicht nur persönliche Mutproben bestanden werden, es müssen auch die Probleme der Familie gemeinsam gelöst werden.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Grace Kinder Jared, sein Zwillingsbruder Simon (beide gespielt von Freddie Highmore) und ihre ältere Schwester Mallory (Sarah Bolger) – sowie ihre frisch geschiedene Mutter Helen (Mary-Louise Parker). Die Familie zieht in das einsame, verfallene Spiderwick Anwesen, das Haus ihres Ur-Großonkels Arthur Spiderwick (David Strathairn) und ihrer Großtante Lucinda (Joan Plowright). Die Kids sind von dem Umzug wenig begeistert, doch alle passen sich auf ihre Weise den neuen Verhältnissen an: Simon untersucht das ungewöhnliche Haus. Mallory trainiert Fechten. Helen bekommt einen neuen Job in der nächsten Stadt.

Als Jared bemerkt, dass ungewöhnliche Dinge in dem magischen Haus geschehen, geht er den Dingen auf den Grund. Er ignoriert alle Warnungen des Wichtelmännchens Thimbletack (Martin Short) und entdeckt das seltsame und nicht ungefährliche Buch von seinem Onkel Arthur: „Handbuch für die fantastische Welt um dich herum“. Einmal geöffnet, enthüllt das Buch die seltsame, wundersame und beängstigende Welt um das Spiderwick Anwesen. Da ist der verschlagene, aber freundliche Kobold namens Hogsqueal (Seth Rogen), eine Horde von gefährlichen Kobolden sowie die schönen und geheimnisvollen Elfen und Luftgeister. Doch nur jene, die durch den magischen Stein oder mit der Seele von Kindern sehen, können diese Kreaturen wahrnehmen.

Eine enorme Bedrohung geht von dem bösen Ungeheuer Mulgarath (Nick Nolte) aus. Die Kinder beginnen zu ahnen, dass das „Handbuch“ nicht nur ein reines Fantasie-Produkt ihres Onkels darstellt, sondern den Schlüssel liefert zu all den wundersamen Wesen, die ihnen begegnen. Wer diese Geheimnisse versteht, bekommt unvorstellbare Kräfte – deshalb setzt Mulgarath alles daran, die Mission der Kinder zu verhindern. Mit viel Fantasie, Gefühl, Spannung und Action schildert der Film den verzweifelten Versuch der Grace Kinder, das „Handbuch“ zu beschützen und zu verhindern, dass es in die falschen Hände gerät. Dabei entdecken und entwickeln sie jungen Helden ihre eigenen Stärken dank der Hilfe von außergewöhnlichen Kreaturen aus einer unbekannten Welt.

Regisseur Mark Waters war von der einzigartigen Fantasiewelt der „Spiderwick-Geheimnisse“ von Tony DiTerlizzi und Holly Black auch deshalb fasziniert, weil sie etwas mit der heuten Zeit zu tun hat. „Ich habe Fantasy-Filme schon immer geliebt. Beim Lesen dieser Bücher sah ich die Möglichkeit, etwas zu machen, was es so zuvor noch nie gab: Einen Film voller Abenteuer, Fantasy und unglaublich interessanten Kreaturen, der jedoch nicht in fernen Ländern spielt und der ohne britische Zauberer, finstere Waisen oder verunstaltete Hauptdarsteller auskommt.“

Waters setzte stattdessen auf junge Helden, mit denen sich die Zuschauer schnell identifizieren können. „Die Kinder geraten in eine ausgesprochen ungewöhnliche Lage, als die Grace Familie in das geerbte Anwesen einzieht. Durch das ‚Handbuch’ erfahren sie allmählich immer mehr von den Kreaturen, die sie umgeben. Genau darin lag die große Chance für einen Film, denn mit dieser Situation kann jeder sofort etwas anfangen. Solche seltsamen Kreaturen könnten schließlich bei jedem von uns plötzlich einmal auftauchen“, sagt Waters. Als starker Bezugspunkt für die Zuschauer erweist sich, dass auch die Kinder des Films mit den vertrauten Familienproblemen zu kämpfen haben. „Aber durch diese verzauberte, oft gefährliche Reise entdecken sie Stärken, von denen sie nie etwas ahnten – Stärken bei sich selbst, und, viel wichtiger, als gemeinsame Familie.“

Jared Grace, der von Freddie Highmore gespielt wird, ist seit der Trennung seiner Eltern sehr unglücklich. Die Krise kann er erst durch das Bestehen dieses außergewöhnlichen Abenteuers bewältigen. „Jared leidet unter der Scheidung“, erläutert Waters, „er reagiert oft wütend und rebellisch. Diese Verbitterung zeigt sich auch im Verhältnis zu seiner Mutter und den Geschwistern. Doch am Ende dieser unglaublichen Reise, bei der er seine Familie retten muss, hat Jared zu sich selbst gefunden.“ Helen Grace, gespielt von Mary-Louise Parker, hat sich von ihrem Ehemann getrennt und zieht nun in das alte Familiendomizil, ein baufälliges viktorianisches Haus, das den Namen ihres Großonkels Arthur Spiderwick trägt. Niemand ist glücklich über diese Situation, doch Helen findet eine Verbündete in ihrer Tochter Mallory, gespielt von Sarah Bolger. „Mallory ist eine Art von Mini-Mutter”, erläutert Waters. „Sie weiß genau, was zu der Scheidung führte. Aber davon erzählt sie ihren Brüdern nichts. Sie fühlt sich als Beschützerin, auch wenn die Jungs, vor allem Jared, ihr oft auf die Nerven gehen.“

Simon Grace, der ebenfalls von Freddie Highmore gespielt wird, ist eher ein Sonderling, doch seine ruhige Entschlossenheit und sein Auge für Details werden sehr hilfreich als die Familie in Gefahr gerät. „Die Familie überwindet ihren Streit und handelt gemeinsam. Dabei entdecken alle die Liebe und Zuneigung zueinander neu“, fasst Waters zusammen. „Durch die Fantasy-Welt erkennen und verstehen sie die eigene Wirklichkeit viel klarer.“ Das Abenteuer beginnt, als Jared das „Handbuch“ entdeckt. Arthur Spiderwick (David Strathairn), der Erbauer des Anwesens, ahnte nicht, dass die Geheimnisse, die er in seinem Handbuch aufschrieb, einmal in die falschen Hände geraten könnten. Als Jared dieses Buch findet, das seit 70 Jahren in dem Haus verborgen war, öffnet er die Büchse der Pandora.

Zunächst ist Jared begeistert von diesen merkwürdigen und wundersamen Kreaturen, die sein Onkel Arthur in dem Buch beschreibt. Doch dann dämmert es ihm und seinen Geschwistern, dass diese geheimen Wesen in ihrem eigenen Haus leben könnten – was die seltsamen Ereignisse erklären würde, die dort passieren. Jenes unheimliche Geräusch in der Wand etwa stammt von einem Kobold. Wenn solche Hausgeister wütend werden, können sie laut „Handbuch“ nur dadurch beruhigt werden, indem man ihnen Honig gibt. Bald wird den Kindern klar, dass die Darstellungen im „Handbuch“ nicht auf der lebendigen Vorstellungskraft ihres Onkels beruhen, sondern auf der Realität.

Die verschiedenen Kreaturen reichen vom winzigen Wichtelmännchen Thimbletack (gesprochen von Martin Short) bis zum riesigen Oger Mulgarath (gespielt von Nick Nolte). „Dazwischen gibt es Wesen in allen Größen“, erläutert Waters. „Da sind die ganzen Kobolde, darunter Hogsqueal, der zum Freund der Kinder wird, wenn er nicht gerade Vögel verspeist.“ Für die erfolgreiche Buch-Serie „Die Spiderwick-Geheimnisse“ von Tony DiTerlizzi und Holly Black gab es schon lange viele Angebote für eine Verfilmung. Die beiden Autoren wollten ihren Stoff jedoch nur den richtigen Produzenten anvertrauen. Mit Mark Canton hatten sie den passenden Partner gefunden. Dass bald auch Kathleen Kennedy zu dem Projekt kam, bekräftigte DiTerlizzi und Black in ihrer Entscheidung.

„Viele Freunde und Fans der Bücher und der Illustrationen haben mir gesagt, das wäre ein guter Stoff für einen coolen Film“, erinnert sich DiTerlizzi. „Auch für mich war das immer ein Traum, schließlich werden viele Romane verfilmt. Für mich und Holly war allerdings entscheidend, dass die Filmemacher den Figuren mit Respekt und Liebe begegnen. Unsere Helden besitzen keine übersinnlichen Superkräfte und sie leben nicht in einem fernen Land. Sie müssen sich auf ihre Klugheit verlassen und sich gegenseitig vertrauen, um die oft gefährlichen Situationen zu bestehen. Die Autoren wurden durch die Märchen der Gebrüder Grimm inspiriert. „Da gab es immer einen cleveren Helden, der den Riesen überlistet oder eine Prinzessin, die mit trickreichen Methoden aus einem Schloss flüchten musste“, erzählt DiTerlizzi. „Dahinter steckt der Gedanke: Wissen ist Macht. Auch die Kinder benutzen das ‚Handbuch’ mit diesem Ziel. Mark Waters hat dieses Prinzip sofort verstanden und sehr schön umgesetzt.“

„Nach dem Erscheinen der ersten Bücher gab es die ersten Angebote für eine Verfilmung, aber ich habe nicht so richtig daran geglaubt“, berichtet Black. „Ich war begeistert als Mark Waters und Mark Canton mit dieser wunderbaren Besetzung zu dem Projekt kamen. Als ich die Kulissen sah, war es für mich, als würde ich durch das Buch laufen. Das alles war unglaublich."

 
     
 
 
WERBUNG