Filminfo: Elektra
 
 

Sie ist schnell, durchtrainiert und perfekt - Elektra (JENNIFER GARNER) ist die beste Auftragsmörderin der Welt. Man vergleicht sie mit einem tödlichen Phantom und keine beherrscht die Kunst des Messerkampfs so wie sie. Doch als sie wieder einmal von einem ihrer Aufträge zurückkehrt, verkündet sie dem völlig verdutzen Mittelsmann McCabe (COLIN CUNNINGHAM), dass sie sich aus dem Geschäft zurückziehen will.

McCabe aber unterbreitet ihr ein verführerisches Angebot: Zwei Millionen Dollar soll sie dafür erhalten, noch einen letzten Job durchzuziehen. Natürlich willigt die Perfektionistin, die sich ihres außergewöhnlichen Status’ durchaus bewusst ist, schließlich ein und begibt sich, ihren Anweisungen folgend, in ein abgelegenes Ferienhaus an einem einsamen Waldsee, wo sie auf weitere Instruktionen warten soll.

Schon bald macht sie die Bekanntschaft der jungen Abby (KIRSTEN PROUT) – als diese versucht, eine wertvolle Kette aus ihrem Haus zu stehlen. Wenig später lernt sie auch Abbys Vater Mark (GORAN VISNJIC) kennen, der nach seiner Tochter sucht. Den ungünstigen Vorzeichen zum Trotz willigt Elektra - zögernd ein, als Abby sie wenig später zum Weihnachtsessen in die Blockhütte ihres Vaters einlädt. Der Abend verläuft überraschend harmonisch...

Am nächsten Tag erhält Elektra endlich die lange erwarteten Anweisungen: sie soll Abby und Mark töten! Ganz der Profi, trifft Elektra ihre Vorbereitungen und macht sich bereit, ihre Zielpersonen zu eliminieren. Doch irgend etwas hält sie zurück. Sie kann sich einfach nicht dazu durchringen, die beiden umzubringen.

Elektra gibt alsbald ihren Plan auf und bereitet sich darauf vor, den Ort so schnell wie möglich mit der nächsten Fähre zu verlassen. Doch noch auf dem Bootssteg überfällt sie eine Kimagure-Vision. Eilig hastet sie zu Marks Blockhütte zurück, bringt Vater und Tochter erst einmal in Sicherheit und nimmt den Kampf gegen mehrere schwarzgekleidete Ninja-Killer auf, die das Haus plötzlich umstellt haben. Als sich die Leichen der Auftragsmörder sprichwörtlich in Luft aufgelöst haben, drängt sie Abby und Mark, mit ihr zu fliehen.

Währenddessen hält Roshi (CARY-HIROYUKI TAGAWA), der Anführer des Geheimbunds „The Hand“, in dessen Hauptsitz in Tokio eine Krisensitzung ab. Nach dem kläglichen Versagen der ersten Killertruppe sendet er nun Kirigi (WILL YUN LEE) und seine Mörderbande aus. Nicht noch einmal will er „Treasure“ für die dunkle Seite verloren sehen...

Wer oder was aber ist „Treasure“? Die Antwort erfährt Elektra, als „The Hand“ sie und ihre beiden neuen Schützlinge selbst an einem vermeintlich sicheren Ort aufspürt, nachdem ihr Mentor Stick (TERENCE STAMP) sie kurz zuvor mit rätselhaft zynischen Kommentaren weggeschickt hatte. Als Kirigi und seine todbringenden Schergen Tattoo (CHRIS ACKERMAN), Typhoid (NATASSIA MALTHE), Stone (BOB SAPP) und Kinkou (EDSON T. RIBEIRO) sie nämlich im Wald in der Nähe von McCabes Landsitz stellen, zeigt Abby plötzlich ebenfalls übermenschliche Fähigkeiten.

Abby, so findet Elektra nun sehr schnell heraus, ist die heißumkämpfte „Treasure“ das mächtige Wesen, welches das Schicksal der Menschheit bestimmt. Gerät Abby in die Hände der dunklen Seite, wird das Böse siegen. Also bringt Elektra Abby in Sicherheit – in Sticks Trainingslager, dem einzigen Ort, wo sie für Abbys Wohlergehen garantieren kann.

Elektra selbst hingegen begibt sich in das Haus ihrer Kindheit. Dort, so weiß sie, muss sie sich ihren ureigenen Dämonen stellen. Und dort wird auch der alles entscheidende Kampf zwischen ihr und Kirigi stattfinden...

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Marvel Comics erweckten bereits schon Helden wie X-Men oder Spider-Man - auf der großen Leinwand zum Leben. Nun präsentieren sie mit ELEKTRA das erste Action-Event-Movie des Jahres. In den ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse greift eine Kämpferin ein, die schließlich eine Entscheidung trifft und damit das sprichwörtliche Zünglein an der Waage bildet.

Jennifer Garner übernimmt die Titelrolle der starken, geheimnisvollen und verführerischen Actionheldin – einer tödlichen Verbindung aus Anmut und Kraft. Kaum hatte sie sich von ihren scheinbar tödlichen Verletzungen erholt, brach Elektra all ihre Kontakte zur restlichen Welt ab. Jetzt lebt sie nur noch dafür, ihre Aufträge zu erfüllen. Doch nach einer unerwarteten Schicksalswendung steht Elektra vor einer Entscheidung, die ihr Leben in eine neue Bahn lenken – oder ihren Tod bedeuten wird.

Schlüsselrollen bei Elektras Seelenreise kommen folgenden Figuren zu: Stick, ein blinder Martial Arts Meister, der einst schon Elektras „Wiederauferstehung“ verantwortete, sowie Mark und Abby Miller. Letztere sind Vater und Tochter und befinden sich auf der Flucht vor „The Hand“, einer mächtigen Vereinigung, deren Mitglieder die dunkle Kunst des ninjitsu ausüben.

Nachdem Jennifer Garner einen zwar kurzen, aber umso eindrucksvolleren Auftritt in DAREDEVIL („Daredevil“, 2003) absolviert hatte, brannten die Verantwortlichen und Fans darauf, die attraktive Schauspielerin ein weiteres Mal in dieser Rolle zu sehen – in einem eigenen Film.

Garner trainierte lange und hart, um ihrer Rolle aus den Marvel Comics gerecht zu werden: einer Kämpferin ohne Limits. Durch ihre Arbeit an der TV-Serie „Alias“ bereits durchtrainiert und mit zahlreichen Kampftechniken vertraut, führte Garner ihr Training zu ELEKTRA unter Aufsicht der Stuntkoordinatoren und Kampfchoreografen mit noch größerem Ehrgeiz fort. Als Bonus für Garner und die riesige Fangemeinde kämpft Elektra diesmal jedoch in dem den Marvel-Comics entsprechenden roten Outfit.

Zak Penn (X2; „X-Men 2“, 2003) und seine Drehbuchpartner Stuart Zicherman & Raven Metzner schrieben das Skript, das ELEKTRA den Weg von den Heftseiten auf die große Leinwand ebnete.

Mit Garner in der Rolle der Titelheldin und einem stetig reifenden Drehbuch vor Augen schloss sich auch Rob Bowman dem ambitionierten Projekt an. Bowmans Credits als Filmemacher können sich sehen lassen, gewann er doch bereits drei Golden Globes als Produzent und Regisseur der „X-Files“-Serie, inszenierte den späteren Kinofilm X-FILES: FIGHT THE FUTURE („Akte X – Der Film“, 1998) und sorgte zuletzt als Regisseur des SciFi-Abenteuers REIGN OF FIRE („Die Herrschaft des Feuers“, 2003) für Furore. Als Produzenten standen ihm Arnon Milchan (MAN ON FIRE; „Mann unter Feuer“, 2004), Gary Foster (DAREDEVIL) und Marvel-Entscheider Avi Arad (SPIDER-MAN 2; „Spider-Man 2“, 2004) zur Seite.

 
     
 
 
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