Filminfo: Meer is nich
 
 

Kinostart: 27.03.2008

Lena (Elinor Lüdde) ist 17 und wird bald die Schule abschließen. Wenn sie die Prüfungen überhaupt packt ... Eine Lehrstelle? – Sie rebelliert gegen Berufsberater, gegen Lehrer und ihre Eltern. Nur an den Drums und mit ihrer Band kann Lena sich verwirklichen und verausgaben, ihre Wut rauslassen, pure Kraft, ja eigentlich das Leben spüren. Doch langsam muss sie sich trotzdem mal entscheiden ...

MEER IS NICH, das Langfilm-Regiedebüt von Hagen Keller, ist die Geschichte eines Mädchens, das seinen Weg geht, sich nicht um jeden Preis anpassen will und trotz aller Widerstände und Rückschläge einen eigenen Lebensplan durchsetzt. Der Film berührt auf vielfältige und unprätentiöse Weise das universelle Thema des Erwachsenwerdens, erzählt von der Kraft der Musik und transportiert ein authentisches Lebensgefühl.

 

Lena will sich nicht anpassen, sie will keine Erwartungen erfüllen, und sie lässt sich erst recht nicht ihren Lebensweg vorschreiben. Sie rebelliert gegen Berufsberater, gegen Lehrer und gegen ihre Eltern. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Alex und Klara verbringt sie die meiste Zeit, hängt rum, fährt zu Rockkonzerten oder macht Musik. Bei einem Konzert beobachtet Lena, wie die Schlagzeugerin der Band sich Kummer und Frust von der Seele spielt und fängt Feuer – auch sie will Drummerin werden. Fortan spielt sie das Schlagzeug in ihrer eigenen Band und nimmt durch einen glücklichen Zufall sogar Schlagzeugunterricht in der Musikhochschule bei dem jungen und energischen Lehrer Sascha.

Außerdem begegnet Lena Hans wieder, dem älteren Bruder ihrer Freundin Klara. Als sie sich das letzte Mal sahen, war Lena noch ein Kind, doch ihre Faszination füreinander ist ungebrochen und sofort wieder zu spüren. Zu Hause läuft es hingegen nicht so gut. Lena weiß trotz Berufsberatung und Druck seitens ihrer Eltern nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Sie weiß nicht einmal, ob sie die Schule überhaupt zu Ende machen will.

Ein Streit mit dem Vater, der am liebsten über Lenas Kopf hinweg über eine Ausbildungsstelle entscheiden würde, mündet in Handgreiflichkeiten. Die Begegnungen mit dem alten, charismatischen Apel, der viel erlebt hat, helfen Lena, einen klaren Blick zu bekommen.

Sie fällt einige Entscheidungen. Sie zieht zu Hause aus und nimmt die Dinge fortan selbst in die Hand. Lena hat endlich die Chance, für ihren Traum zu kämpfen und zu beweisen, wie ernst es ihr mit der Musik ist.

 
     
 
 
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