Beim Muschelsuchen am Strand findet der kleine Angus (ALEX ETEL) eines Tages einen merkwürdigen Gegenstand, der einem großen Ei ähnelt. Ohne zu wissen, um was genau es sich dabei handelt, nimmt Angus das Objekt mit nach Hause und versteckt es im Schuppen. Am nächsten Morgen macht der Junge jedoch eine überraschende Entdeckung: Aus dem eiförmigen Ding ist eine kleine Kreatur geschlüpft! Angus beginnt sofort damit, das stets hungrige Tierchen liebevoll aufzupäppeln und tauft seinen neuen, sanftmütigen Freund auf den Namen Crusoe.
Rasch wächst der quirlige kleine Kerl zu einem großen Wasserdrachen heran, einem Fabelwesen, das man in Schottland eigentlich nur aus Mythen und Legenden kennt – und macht es Angus damit immer schwerer, ihn im Haus vor seiner Mutter (EMILY WATSON) und den übrigen Bewohnern zu verbergen. Angus muss Crusoe also notgedrungen wieder zurück zum See bringen und setzt ihn damit ohne es zu ahnen einer großen Gefahr aus, denn andere sehen die Meereskreatur als Bedrohung an und wollen Crusoe einfangen. Doch Angus lässt nichts unversucht, um seinen treuen Freund zu beschützen und sein Geheimnis zu bewahren …
Basierend auf dem hochgelobten Kinderbuchklassiker von Dick King-Smith erzählt MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE eine ebenso berührende wie zeitlose Geschichte, die seit Generationen die Fantasie vieler Menschen beflügelt: Die Legende des Seeungeheuers von Loch Ness. Vor der stimmungsvollen Kulisse schottischer Seenlandschaften entstand unter der Regie von Jay Russell („Im Feuer“) und produziert von den Machern von „Die Chroniken von Narnia“ ein fantasievolles und zu Herzen gehendes Abenteuer über die Kraft der Freundschaft, das die ganze Familie begeistern wird. An der Seite von Alex Etel („Millions“) spielen in den Hauptrollen Emily Watson („Breaking the Waves“, „Gosford Park“), Ben Chaplin („Stage Beauty“, „Der schmale Grat“) und David Morrisey („Entgleist“). Das mit einem Oscar® ausgezeichnete Produzenten- und Special-Effects-Team der „Herr der Ringe“-Trilogie sorgte dafür, dass in MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE eine uralte Legende eindrucksvoll zu neuem Leben erwacht.
„Wir möchten unbedingt glauben, dass es in dieser Welt Magie gibt. Deshalb beschäftigt die Legende von Loch Ness seit Jahrzehnten unsere Fantasie“, so die Worte von Jay Russell, Regisseur von MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE. „Ich suche nach Geschichten, die etwas über den menschlichen Geist erzählen. Ich bin fasziniert von unserem Leben auf der Erde, von all den anderen Kreaturen, die sie mit uns teilen und davon, wie jede einzelne davon die andere beeinflusst. Weil dieses Märchen die universellen Themen Magie und Freundschaft berührt, spricht es jede Altersgruppe an. Es ist wirklich ein Film für alle: auf der einen Seite für Kinder, auf der anderen für deren Eltern und auf der nächsten Seite gar für die Großeltern.“
„Ich freute mich darauf, die Freundschaft von Angus und Crusoes darzustellen“, so Alex Etel. Der junge Schauspieler erntete zuvor Beifall für seine Hauptrolle in Millions (Millions, 2004) und spielt den schottischen Jungen, der Crusoe findet und das zauberhafte Wesen innerhalb weniger Wochen vom Babyalter bis zur erwachsenen Kreatur großzieht. „Angus ist eher ein Außenseiter. In gewisser Weise bleibt er immer für sich. Als er Crusoe begegnet, freut er sich über einen neuen Freund – und ein Geheimnis. Es ist die wichtigste Freundschaft seines Lebens.“
Für Russell hat diese Beziehung Ähnlichkeit mit einem bedeutenden Aspekt von Angus’ Leben: „Die Freundschaft zwischen Angus und dem Wasserdrachen ist äußerst wichtig: Während dieses Wesen heranwächst, wird die Beziehung eine schöne Metapher für die Verbindung, die Angus zu seinem Vater hatte. Crusoe hilft ihm dabei, sich vom Kind zum mündigen Teenager zu entwickeln. Darin liegt die Einfachheit dieser Story. Es ist schlicht ein wunderbarer Weg, die Geschichte eines Kindes zu erzählen, das heranwächst und die Realität des Lebens akzeptiert.“
Dick King-Smith, Autor des dem Film zugrunde liegenden Buchs „The Water Horse“, erklärt, warum es ihm besonders gefallen hat, die Geschichte eines kleinen Jungen und seiner Verbindung zu der Welt um ihn herum zu zeigen: „Ich glaube, was die Menschen auf diese Geschichte neugierig macht, ist das Rätselhafte. Niemand weiß mit Sicherheit, ob es den Wasserdrachen gibt, niemand weiß, wie er aussehen könnte. Man kann seiner Fantasie völlig freien Lauf lassen. Darin liegt der Spaß. Ein weiterer Anreiz ist meiner Meinung nach die Einfachheit der Story. Es ist eine geradlinig erzählte Geschichte von der Beziehung einer Familie und eines merkwürdigen, einzigartigen Tieres und von der Wirkung, die dieses Geschöpf auf eben jene Familie hat.“
King-Smith erwähnt einen weiteren Aspekt der Story, der ihm nicht aus dem Kopf gegangen ist: „Ich denke, es gibt da ein Thema, das sich durch alle meine Tiergeschichten zieht: Courage“, erklärt der Schriftsteller, aus dessen Feder auch das Buch „Babe: The Gallant Pig“ stammt. „Egal, ob es sich um körperlichen oder moralischen Mut handelt – in meinen Geschichten gerät stets ein Tier in eine missliche Lage oder irgendwelche anderen Schwierigkeiten, die letztlich durch reine Entschlusskraft bezwungen werden. Das ist das Thema, das mich interessiert.“
Um das sehr spezielle Tier im Film zum Leben zu erwecken, wandten sich die Macher an die Spezialeffekte-Zauberer von Weta Workshop und Weta Digital, die zuvor bereits für die Effekte von Lord of the Rings (Der Herr der Ringe, 2001 bis 2003), The Chronicles of Narnia (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, 2005) und King Kong (King Kong, 2005) sorgten. „Dies ist genau die Art von Film, die uns am liebsten ist“, schwärmt Richard Taylor, Workshop Supervisor bei Weta Workshop. „Wir bekommen die Aufgabe, eine schöne kleine Kreatur wie diese zu entwickeln. Aber die Tatsache, dass diese sich im Laufe des Films verändert und schließlich bis hin zu einem erwachsenen Wasserdrachen entwickelt, bietet uns die großartige Gelegenheit, nebenbei neue Möglichkeiten des Designs auszuschöpfen. Wir konnten in diesem Fall in Zusammenarbeit mit Jay Russell und unserem Team einige sehr besondere Dinge für einen wirklich bezaubernden Film schaffen. Ein Film wie dieser läuft dir im Laufe deiner Karriere nicht allzu oft über den Weg.“
Produzent Barrie M. Osborne, der zuvor mit Weta als Produzent der Lord of the Rings- Trilogie arbeitete, kehrte nach Neuseeland zurück und übernahm die Produzenten-Rolle auch bei MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE. Osborne stimmt zu, dass Russell – zuvor Regisseur von hoch angesehenen Familienfilmen wie My Dog Skip (Mein Hund Skip, 2000) und Tuck Everlasting (Bis in alle Ewigkeit, 2002) – der richtige Mann für den Job war, einen Wasserdrachen auf die Leinwand zu bringen. Genau wie die genannten Filme, so Osborne, erzähle MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE im Kern ganz behutsam eine Geschichte des Heranwachsens: „Der Film folgt der Entwicklung eines Jungen, der mit einer großen Tragödie fertig werden muss. Durch seine Freunde und durch diese Kreatur findet er am Ende Hoffnung, Schönheit und Leben.“
„Jay ist sehr intelligent“, fährt Osborne fort. „Er bringt sich in den Film mit allem ein, was er hat. Er ist ein sehr leidenschaftlicher Regisseur. Es ist eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten.“
„Ich genieße die Fantasie und den Rahmen der Story. Sie ist wirklich spannend – aber für mich geht es dabei vor allem um das Herz“, so Produzent Charlie Lyons. „Der Film ist sehr berührend und erinnert uns daran, dass wir beim Verlust unserer Kindheit um den Erhalt unserer Vorstellungskraft kämpfen müssen. Wenn uns ein Kind erzählt, es hätte ein Seeungeheuer im Schuppen untergebracht, sollten wir ihm besser zuhören. MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE erinnert uns daran, dass es Schönheit auf dieser Welt gibt und dass das Leben sehr wertvoll ist.“