Filminfo: Shopping-Center King
 
     
 

Kinostart: 18. Juni 2009

Im Einkaufszentrum Forest Ridge regiert Wachdienstleiter Ronnie Barnhardt (SETH ROGEN) mit eiserner Faust: Auf Patrouille überwindet er im Nahkampf Skateboarder, Ladendiebe und manchmal auch aufmüpfige Kunden. Und er träumt davon, eines Tages die Taschenlampe gegen Dienstmarke und Schusswaffe einzutauschen. Ronnies Größenwahn wird auf eine harte Probe gestellt, als ein Exhibitionist im Einkaufszentrum sein Unwesen treibt. Als Freund und Helfer der Kunden ist es Ronnies Pflicht, das Zentrum zu schützen – also nutzt er diese Chance, seine brachliegenden Fähigkeiten als Gesetzeshüter in großem Stil einzusetzen: Insgeheim hofft er, durch die Lösung des Falls einen der begehrten Plätze in der Police Academy und damit auch das Herz seiner Traumfrau Brandi (ANNA FARIS) aus der Kosmetikabteilung zu gewinnen. Denn die behandelt ihn bisher, als ob er Luft wäre.

Durch Ronnies unerbittliche Ruhmsucht kommt es zum Grabenkrieg mit dem ähnlich ehrgeizigen Detective Harrison (RAY LIOTTA) von der Conway Police: Ronnie muss also nicht nur den Flitzer schnappen, sondern dabei auch den echten Cops ein Schnippchen schlagen. Seth Rogen spielt die Hauptrolle in der schwarzen Komödie „Shopping-Center King – Hier gilt mein Gesetz“, die Jody Hill nach eigenem Drehbuch inszeniert hat. Donald De Line produzierte, als Executive Producers fungierten Andrew Haas, Marty Ewing, Thomas Tull und Jon Jashni. Weitere Hauptrollen übernahmen Anna Faris, Michael Peña, Celia Weston und Ray Liotta.

Zum kreativen Team zählen außerdem Kameramann Tim Orr, Produktionsdesigner Chris Spellman und Cutter Zene Baker. Die Musik komponierte Joseph Stephens. Warner Bros. Pictures präsentiert in Zusammenarbeit mit Legendary Pictures eine De Line Pictures Produktion, einen Film von Jody Hill: „Shopping-Center King – Hier gilt mein Gesetz“.

 

Ronnie Barnhardt ist ständig im Einsatz. Er muss sein Revier von kriminellen Elementen säubern. Wer ihn austrickst, wer sich daneben benimmt, wer ihn auch nur schief ansieht, hat verspielt.

Vor Ronnie ist niemand sicher.

Als Ordnungshüter aus Leidenschaft hat er sich inzwischen im System einrichtet: Seine winzige Machtbefugnis ist ihm total zu Kopf gestiegen. Er ist ein kleiner Fisch in einem kleinen Teich, lässt aber seinem Größenwahn freien Lauf: Wenn er in seinem Bezirk patrouilliert, gebärdet er sich wie ein Hai im Ozean. Die mickrige Amtsgewalt erweist sich in Ronnies Händen als lebensgefährlich.

Als ehrgeiziger, von übersteigerter Selbsteinschätzung verblendeter, selbst ernannter Supercop mit Realitätsverlust hat er nur ein Ziel: Er will eine Waffe tragen – und sie einsetzen. Doch Ronnie ist der Letzte, dem man die Lizenz zu töten anvertrauen sollte. Dennoch verteidigt er in seinem Reich erbittert den schmalen Grat zwischen Ordnung und Anarchie – als Freund und Helfer in Uniform. Leider besteht Ronnies Aufgabe aber nur darin, aufzupassen und Meldung zu machen. Aufpassen und Meldung machen – das Motto aller amerikanischen Wachleute. Sie haben den Auftrag, Hab und Gut ihrer Auftraggeber zu schützen – aber die behördliche Genehmigung dazu bleibt ihnen verwehrt.

Dieser Widerspruch nagt an Ronnie Barnhardt und seinem Sicherheitsdienstteam. Ausgerüstet sind sie nur mit Taschenlampe, Elektroschocker und umgebauten Golfwagen. Und damit will sich Ronnie aufgrund seiner gestörten Realitätswahrnehmung nicht abfinden. „Ronnie nimmt seinen Beruf viel zu ernst“, sagt Hauptdarsteller Seth Rogen über die von ihm gespielte Figur. „Für ihn ist sein Einkaufszentrum die ganze Welt – man merkt, dass er nicht oft rauskommt.“ Als ein Flitzer in Ronnies Reich eindringt, nimmt der Wachmann das nicht nur als Verstoß wahr, sondern vor allem als Chance, sich zu profilieren – seine inneren Dämonen flüstern ihm ein, er könne jetzt endlich beweisen, welche noch nie gewürdigten Talente eines Musterknaben der Ordnungskräfte unter seiner Uniformjacke schlummern.

Drehbuchautor/Regisseur Jody Hill hat ein feines Gespür für komödiantisches Potenzial in alltäglichen Situationen – ihm liegen vor allem Figuren, die unsere Welt durch eine verzerrte Brille wahrnehmen, Leute, die sich maßlos überschätzen und ihre Träume nie erfüllen konnten, weil sie scheinbar unerreichbar sind.

„Ein Perverser treibt im Einkaufszentrum sein Unwesen und entblößt sich vor ein paar Frauen“, berichtet Hill. „Ronnie begreift das in seiner Wahnvorstellung als Ruf zu den Waffen, als Bewährungsprobe und Chance für unsterblichen Ruhm. Seine Mission ist es, den Perversen zu schnappen, bevor die Polizei den Fall löst. Tatsächlich erlebt er den Detective als Erzrivalen – zwischen Ronnie und der Polizei kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung.“ „Ronnie ist sehr aggressiv“, bestätigt Rogen. „Er kann seine Wut offenbar nicht in den Griff bekommen. Das schaukelt sich hoch. Der Film zeigt einen entscheidenden Moment seines Lebens – da muss er manchmal einfach zuschlagen.“

 
     
 
 
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