Kinostart 27. JUNI 2007
Diese Saison hat viele CGI-Fantasy-Filme auf die Leinwand gebracht, aber mit STIRB LANGSAM 4.0 kommt die Realität ins Kino – mit realer Handlung, echtem Humor, und der Wiederbelebung einer geliebten und ikonischen Figur: John McClane. Am Wochenende des 4. Juli droht ein Angriff auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten die komplette Nation lahm zu legen. Die mysteriöse Gestalt, die hinter diesen Plänen steckt, hat alles perfekt geplant – aber sie hat nicht mit McClane gerechnet – einem „analogen“ Cop der alten Schule.
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Es ist der Beginn des Feiertags, aber der New Yorker Polizeidetektiv McClane (Bruce Willis) feiert nicht. Er hatte gerade wieder eine Auseinandersetzung mit seiner Tochter Lucy, die zum College geht, und dann erhält er einen Rou-tinejob: Er soll den jungen Hacker, Matt Farrell (Justin Long) für ein Verhör zum FBI bringen. Aber bei McClane driftet das Normale häufig ins Außergewöhnliche ab – und er gerät mal wieder zur falschen Zeit an den falschen Ort.
Mit Farrells Hilfe begreift McClane allmählich, was das zu-nehmende Chaos um in herum bedeutet. Ein Angriff auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten, der die komplette Nation lahm legen soll, zeichnet sich ab. Die mysteriöse Gestalt hinter diesem Plan, Thomas Gabriel (Timothy Olyphant), ist McClane bei der Umsetzung seines unglaublichen Vorhabens immer einige Schritte voraus.
STIRB LANGSAM 4.0 vermeidet computergenerierte Bilder und zeigt stattdessen echte Handlung. John McClanes ironischer Humor ist immer authentisch. Und, was am wichtigsten ist, die Filmhandlung wird von den Charakteren vorangetrieben, allen voran einer der härtesten und beliebtesten Helden der Popkultur.
Das Ganze real zu halten, spielte immer eine Rolle bei Bruce Willis’ Überlegungen, zu einer Figur zurück zu kehren, die einst dabei geholfen hatte, Kino-Actionhelden neu zu definieren. „Eine der aufregendsten Dinge an der Rolle McClanes ist die Tat-sache, dass er definitiv kein Superheld ist“, sagt Willis. „Er hat keine besonderen Kräfte oder Fähigkeiten. Er ist ein ganz normaler Kerl, den jeder verstehen kann. Während alle immer mehr damit beschäftigt sind, an neuen Actionsequenzen zu arbeiten, sind es meiner Meinung nach McClanes Art zu Handeln, die für jeden verständlich ist und sein Sinn für Humor, der die Menschen in die Geschichte hinein zieht.“
„Es gab über die Jahre immer wieder Gespräche über einen neuen STIRB LANGSAM-Film, aber nichts überzeugte mich wirklich, bis wir auf die Sache mit den beiden Dingen kamen, die für McClane am bedrohlichsten sind,“ erzählt Willis. „McClane liebt seine Familie über alles und er verachtet jeden, der Menschen bedroht, die sich nicht selbst verteidigen können. Das gibt der Figur etwas Neues, aber trotzdem widerspricht es nicht seiner Natur. Der Einsatz ist jetzt höher für McClane, aber er ist immer noch der normale Kerl, der unerwartet mit einigen sehr ungewöhnlichen Dingen konfrontiert wird.“
Willis bemerkt, dass auch für ihn viel auf dem Spiel stand. „Ich bin von Natur aus ein Spieler und wollte sehen, ob wir mit der Herausforderung, eine großartige Geschichte zu erzählen, zurecht kommen würden“, erklärt er. „Ich wollte wirklich dem Ruf des ersten STIRB LANGSAM-Films gerecht werden. Darüber habe ich viel nachgedacht.“
Mark Bombacks Drehbuch, das auf einer Ge-schichte von Bomback und David Marconi basiert, weckte Willis’ Interesse, aber er sagte nicht endgültig zu, bevor der Regisseur Len Wiseman für das Projekt zusagte. Willis hatte Wisemans Thriller UNDER-WORLD: EVOLUTION („Underworld: Evolution“, 2006) gesehen, der Willis mit seiner einzigartigen Vision beeindruckt hatte. „Ich wurde total in Lens Film hineingezogen,“ erinnert sich Willis. „Man kann sagen, dass da wirklich jemand das Steuer fest in der Hand hatte, denn es gab keine Unstimmigkeiten in dieser Geschichte. Ich dachte, dass Len eine Menge zum neuen STIRB LANGSAM-Film beitragen konnte – und er tat es auch.“
Indem Wiseman die Regie von STIRB LANGSAM 4.0 übernahm, schien sich das Schicksal zu erfüllen: Als High School-Student machte er zusammen mit einigen Freunden einen „Film“, der von DIE HARD inspiriert war. „Ich liebe DIE HARD“, erinnert sich Wiseman. „Ich war vor allem von McClanes Ver-wundbarkeit angezogen. Er ist ein Kerl, der in eine unerwartete Situation geworfen wird, und er ist nicht sehr glücklich darüber. Jeder kann das verstehen.“
Wisemans Herangehensweise an die Figur und die Geschichte von STIRB LANGSAM 4.0 war sehr sorgfältig. Kurz gesagt, er wollte ehrlich mit McClane umgehen. Wiseman erinnert sich an ein Beispiel aus einer frühen Drehbuchversion, in der es eine Szene gab, die eher untypisch für McClane gewesen wäre und die verändert werden musste. „Es gab da diese Szene, in der McClane eine Polizeistation betritt und fragt: ‚Wie kann ich helfen?‘ Und ich sagte ‚McClane bietet keine Hilfe an – niemals.‘ Bruce war begeistert.“
Wiseman, der entschlossen war, mit STIRB LANGSAM 4.0 der Figur des John McClane treu zu bleiben, arbeitete mit Willis und Bomback daran, der Figur weitere Nuancen hinzuzufügen. „Ich wollte eine weitere Facette an McClane entdecken, wenn er sich neuen Herausforderungen stellen muss“, sagt der Regisseur. „Wie würde er reagieren, wenn seine Tochter bedroht wird? Welche Auswirkung hat die Tatsache ein Held zu sein – wenn auch nur ein zögernder – auf die Familie und die Beziehungen?“
„In diesem Film wird McClane mehr als je zuvor aus seiner Umgebung gerissen“, fährt Wiseman fort. „Das ist das ultimative McClane-Szenario, denn er ist ein Cop der alten Schule, der sich einem Bösewicht gegenüber sieht, der technisch höchst bewandert ist.“
Willis wollte auch sicher gehen, dass das Script die vergangene Zeit nicht ignoriert. „Wir tun nicht so, als ob McClane noch derselbe Kerl wie im originalen DIE HARD wäre“, sagt er. „Offen-sichtlich ist er älter geworden – seine Tochter Lucy, die wir im ersten Film als Kind getroffen haben, ist jetzt College-Studentin. Er ist müde geworden und zynischer. Aber es ist wichtig zu begreifen, dass McClane sich nie selbst als Actionhelden angesehen hat.“
Durch Willis’ und Wisemans Input wurde Bombacks Drehbuch mutiger, die Action direkter und der Zeitrahmen komprimierter. „Es wurde wirklich konkreter, von Stunts angetrieben und real“, sagt Bomback. „Alles was für McClane schief gehen konnte, ging schief. Wir dachten immer wieder über neue Möglichkeiten nach, McClane das Leben schwer zu machen, indem wir ihn in scheinbar unmögliche Situationen versetzten. Aber natürlich mussten wir dann auch dar-über nachdenken, wie wir ihn da wieder raus bekommen würden.“
Willis und Wiseman arbeiteten unermüdlich daran, den Film packend zu machen und trotzdem dem Charakter treu zu bleiben. „Dieser Film ist der anspruchsvollste aller STIRB LANGSAM-Filme, sowohl physisch als auch mental,“ sagt Willis. „Wenn der Film herauskommt, werde ich ein komplettes Jahr daran gearbeitet haben. Aber es ist vom Künstlerischen her gesehen auch der Lohnenswerteste.“
„Da er die Figur schon zuvor gespielt hatte und sich so eng mit McClane identifizierte,
brachte Bruce ein gehöriges Maß an Erfahrung in das Projekt ein“, sagt Mark Bomback. „Irgendwie ist McClane eine andere Version von Bruce. Niemand sonst könnte die Rolle spielen. Während unserer Drehbuchmeetings sagte Bruce Dinge wie ‚Ich glaube nicht, dass McClane das sagen würde; er würde wohl das sagen.‘ Und dann stellten wir plötzlich fest, dass Bruces Idee viel besser zu der Figur und zu einem STIRB LANGSAM-Film passte.“
Die STIRB LANGSAM-Filme sind berühmt für ihre Nonstop-Action, und STIRB LANGSAM 4.0 zeigt einige der größten und realistischsten Sets, die man heutzutage in einem Film sehen kann. „Ich dachte über Situationen nach, in die wir McClane stecken könnten, die ich auch als Fan gerne sehen würde“, erklärt Wiseman. „Und uns viel da einiges wildes Zeug ein – McClane-Action die real, mutig und frech ist.“
„Wir sahen STIRB LANGSAM 4.0 immer als geradlinigen Actionfilm, der dem Ton und dem Charakter des Originals treu blieb, aber an die heutige Zeit angepasst ist“, fügt Willis hinzu. „Ich kann euch sagen, dass wir das mehr als geschafft haben. Das ist nicht einer jener Filme, die sich komplett auf Computereffekte verlassen ... Ich habe auch solche Film gemacht und da ist nichts falsch daran, aber in der Tradition von STIRB LANGSAM musste die Action atemberaubend sein, und ich glaube, wir haben unser Ziel wirklich erreicht. Man bekommt echte Action und Stunts. Der Film ist mutig und groß und man bekommt alles, was man erwartet und was man in einem STIRB LANGSAM-Film sehen will.“
Einige der Action-Höhepunkte des Films:
• Eine Limousine fliegt durch die Luft auf McClane und Farrell zu. Sekunden bevor sie zerquetscht werden, landet die Limousine auf vorbeifahrenden Autos und hüpft über die beiden Männer hinweg
• McClanes Polizeiauto fliegt himmelwärts wie eine Rakete in einen Helikopter
• McClane und Gabriels Freundin und Komplizin Mai (Maggie Q) kämpfen einen erbarmungslosen Kampf – mit Tritten und Boxhieben – in einem Auto, das senkrecht in einem Aufzugsschacht hängt
• Ein weiterer Komplize Gabriels, Rand (ge-spielt vom berühmten französischen Action Star Cyril Raffaelli), springt quer über ein Gebäude, landet auf einer Klimaanlage, springt hinüber zu einer Feuerleiter, rutscht eine weitere Feuerleiter hinunter und schwingt sich zu einer dritten Feuerleiter runter – alles in einer einzigen Einstellung, was es vorher noch nie in einem Film gab, und:
• In einer explosiven Autobahnjagdszene, verfolgt ein Harrier Jet einen Sattelschlepper, der von McClane gefahren wird, feuert auf ihn und zerstört ihn
Während der Produktion arbeitete Wiseman eng mit dem Stuntkoordinator Bard Martin und dem Special Effects Supervisor Mike Meinardus zusammen, um die Actionszenen zu inszenieren. „Lens Forderung bestand darin, dass wenn man einen Stunt praktisch ohne computergenerierte Bilder durchführen konnte, das dann auch so getan werden sollte“, sagt Martin. (Der Visual Effects Super-visor Patrick McClung bearbeitete diese Stunt-Szenen mit, wie er es nannte, „unsichtbarer“ CGI.)
Viele der Actionszenen wurden auf ‚McClane-Art‘ entwickelt, der immer noch mit Dreck unter den Fingernägeln und nach „alter Schule“ beim Kampf gegen Gabriel und seine Komplizen alles nutzt, was gerade verfügbar ist – seine Fäuste, Pistolen, Feuerlöscher, sogar Hubschrauber. Und Willis war mit den körperlichen Anstrengungen der Dreharbeiten mehr als einverstanden. „Das ist ein STIRB LANGSAM-Film, was bedeutet, dass McClane durch die Wringmaschine gedreht wird,“ sagt er. „Ich wollte McClane so aussehen lassen, als ob er immer noch alles wegstecken könnte, egal was gegen ihn ins Feld geführt wird. Daher habe ich mich einige Monate vor den Dreharbeiten einem sehr strengen Trai-ning unterzogen. McClane ist älter geworden - ich natürlich auch und das war ein Teil des Vergnügens bei der Rückkehr zu diesem Charakter. Aber mir wurde klar, dass es einen gewissen Vorteil hat, älter zu sein: Man ist aufmerksamer und weiser geworden.“
„Bruce sagte, ‚Weißt Du, in dieser Szene muss ich wirklich verdroschen werden‘“, fügt Wiseman hinzu. „Und er ist wirklich in bester körperlicher Verfassung. Genauso wichtig ist, das Bruce so einen bestimmten Blick hat, der dir sagt, dass er eine Menge aushalten kann.“
Die Actionsequenzen sollten realistisch bleiben, egal wie ausgeklügelt und explosiv sie waren und Wiseman, Martin und Willis sondierten sehr genau, welche physischen Konsequenzen diese Szenen für McClane haben würden. „Wir fragten uns zum Beispiel: ‚Was würde passieren, wenn McClane aus einem einstöckigen Gebäude fallen und auf seinem Weg nach unten etwas anklemmen würde‘,“ erinnert sich Martin. „Unsere Stunts mussten einen Grund haben, denn McClane tut nichts grundlos und macht viele Dinge, da er keine andere Wahl hat.“
Viele der explosiven, echten Actionszenen fanden auf riesigen, stilisierten Sets statt, die der Produktionsdesigner Patrick Tatopoulos (INDEPENDENCE DAY, I, ROBOT) entwarf. Tatopoulos’ Sets sehen nicht nur groß aus, sie schufen die Grundlage für die Filmemacher, die extremen Action-Szenen umsetzen zu können. „Produktionsdesign ist viel mehr als nur einen Raum zu entwickeln,“ erklärt Tatopoulus. „Es geht darum, darüber nachzudenken, wie Actionszenen in einem Raum stattfinden können. Es ist mehr als wenn man ein Spielzeug abliefert – man baut eine Art Spielplatz für Leute, die damit arbeiten werden. Ich bin ein Fan von brauchbaren, praktischen Sets. Und ich baue gerne Dinge.“
Humor spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in STIRB LANGSAM 4.0. McClanes ironische Witze gehören zu den High-lights der STIRB LANGSAM-FILME und STIRB LANGSAM 4.0 steht ganz in dieser Tradition. „Ich beschütze die Figur McClane und achte sehr darauf, ob man einen Charakter auslacht oder mit ihm lachen muss,“ sagt Willis. „Wir wollten immer, dass sich das Publikum mit ihm identifizieren kann und ein Weg mit dem man das erreicht, ist das Lachen.“
Darüber hinaus verwischt der Humor des Films die Grenze zwischen Bruce Willis und seinem Alter Ego. „Bruce ist ein ganz normaler Typ aus New Jersey, der gerne über dumme Witze lacht und sie auch erzählt und nichts mehr mag, als mit seiner Familie zusammen zu sein,“ sagt Mark Bomback. „Das sind die Dinge, die Bruce und McClane ein-ander so ähnlich machen.“ Bomback machten die vielen „McClane-ismen“ beim Schreiben des Drehbuchs am meisten Spaß. „Ich liebe den Charakter John McClane. Immer, wenn ich mich von der Aufgabe eine bestimmte Szene umzusetzen eingeschüchtert fühlte und überlegte, wie ich den Faden weiter spinnen sollte, gab mir die ‚McClane-Stimme‘ die Erlaubnis einfach zu schreiben. Es machte sehr viel Spaß, darüber nachzudenken, was McClane in einer bestimmten Situation sagen oder tun würde.“
Ein großer Teil des Humors entsteht durch die Gegensätzlichkeit der eher althergebrachten Methoden McClanes und Gabriels sehr moderner Arbeitsweise. „Das digitale Zeitalter ist irgendwie an McClane vorbei gezogen,“ erklärt Willis. „Wir wollten nicht, das McClane plötzlich jede Menge Computer-Erfahrungen hat, in der Lage ist, Gabriel auf dieser Ebene zu stoppen und sich in Systeme hacken kann. McClane würde nicht wissen, wie das geht. Wir hatten Spaß daran, ihn in Situationen zu schubsen, die er nicht versteht. Wir lassen ihn gegen einen Bösewicht antreten, dessen Methoden und Waffen für McClane total unbekannt sind.
Aber Gabriel unterschätzt McClane, der langsam beginnt, den Spieß umzudrehen und seinen Gegner mit einer wahren Sturzflut von Witzen und McClane-Sprüchen überschüttet – einschließlich seines berühmten Spruches „Yippie-Ya-Yeah“.
„Mit der Zeit ist dieser Ausdruck Teil der STIRB LANGSAM-Mythologie geworden,“ bemerkt Willis. „Als ich ihn zum ersten Mal in STIRB LANGSAM sagte, war es einfach eine
coole Entgegnung zu Alan Rickman (als Bösewicht Hans Gruber), der mich immer ‚Mr. Cowboy‘ nannte. Ich bin immer noch verblüfft, das so ein einfacher Einzeiler Teil der Sprache der Popkultur geworden ist. Aber McClane sagt diesen Spruch jetzt unter anderen Umständen, vor allem wenn er versucht, nicht identifizierbar zu sein.“
Der technisch versierte Matt Farrell, von dem McClane wirklich genervt ist, ist das digitale Yin zu McClanes analogem Yang. „Matt ist eine lustige Konstrastfigur zu McClane,“ stellt Justin Long fest, der junge Star aus DOGDEBALL: Voll auf die Nüsse und GALAXY QUEST, der auch in einer ganzen Reihe von bekannten Apple Computer-Werbespots zu sehen war. „Er unterscheidet sich ganz enorm von McClanes Partnern aus vorherigen STIRB LANGSAM-Filmen. Er ist kein Polizist oder irgendein gewiefter Typ, Matt ist ein Technik-Freak während McClane ein Action-Typ ist. Aus der Interaktion der beiden entsteht viel Komik.“
„Matt ist ganz sicher kein ‚körperlicher‘ Typ. Wie sollte er auch? Er ist besessen von seinem Computer und verlässt fast nie seine Wohnung.“
Ein Charakter, mit athletischer Anmut, ist Mai (Maggie Q), die Gabriels Komplizin und Freundin ist. Maggie Q, die eine Hauptrolle in MISSION: IMPOSSIBLE III spielte, ist eine erfahrene Martial-Arts-Kämpferin und ihr eindrucksvoller Zwei-kampf mit Bruce Willis hat eine starke „Ost gegen West“-Komponente. „Vor allem ist Mai sehr körperlich,“ sagt Maggie Q. „Sie ist schnell, gerissen und absolut gefährlich. McClane hat seine althergebrachte Technik beim Kämpfen, während Mai einen ganz neuen, modernen Kampfstil hat. Das macht den Kampf sehr interessant und dynamisch.“ Mais Boss (und Geliebter) Gabriel arbeitet mehr mit dem Kopf als mit den Muskeln. Er hat den Plan, die digitale Infrastruktur des USA zu zerstören, entwickelt und er ist eine Art von Gegner wie McClane ihn noch nie zuvor getroffen hat. „Gabriel ist in der Lage Dinge zu tun, die McClane nicht vorhersehen kann, denn diese Dinge liegen außerhalb von McClane Erfahrungswelt,“ erklärt Timothy Olyphant.
Die Schurken der STIRB LANGSAM-Filme zeichneten sich durch ihre Cleverness aus und dadurch, dass sie McClane und dem Publikum immer einige Schritte voraus waren. Gabriel gehört wohl zu den Bösewichten, die am meisten verblüffen und faszinieren. Seine Pläne setzen ganz andere Maßstäbe als die vorherigen STIRB LANGSAM-Filme. Ihm geht es nicht darum, eine Firma um ihr Vermögen zu erleichtern oder den Finanzdistrikt einer Stadt in seine Finger zu bekommen. Gabriel will das ganze Land stürzen. Und er meint, das aus einem guten Grund zu tun. „Gabriel hatte eine Geschichte mit der Regierung laufen und nun ist er in der Lage, die amerikanische Bevölkerung einem harten Realitäts-Check zu unterziehen,“ fügt Olyphant hinzu.
Wie die meisten Schurken im Kino ist Gabriel stark, charismatisch, charmant und brillant – und die Mischung all dieser Eigenschaften stellte hohe Anforderungen an die Besetzung. „Gabriel ist raffiniert und geistreich, aber auf der anderen Seite scheint er immer kurz davor zu sein, durchzudrehen, weil er die Dinge einfach zu weit treibt. Und Timothy kann das wunderbar umsetzen,“ lacht Wiseman. Als McClane Gabriels Pläne zu durchkreuzen droht, entführt dieser McClanes Tochter Lucy, um ihn in Schach zu halten. Aber das war ein großer Fehler, das wird Gabriel bald einsehen. „Seit STIRB LANGSAM haben wir Lucy nicht mehr gesehen und damals war sie nur kurz als Kind zu sehen. Nun ist sie eine College-Studentin und hat nicht gerade ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater. Doch obwohl McClane geschieden und allein ist, ist er immer noch ein Familienmensch. Und er wird sich von nichts und niemandem aufhalten lassen, um seine Tochter zu retten,“ führt Bruce Willis aus. „Die Entführung von Lucy übt einen enormen emotionalen Druck auf McClane aus,“ fügt er hinzu. „Das Ganze sorgt für eine emotionale Dynamik neben all den großen Ereignissen, die sich um ihn herum abspielen.“ Lucy, die von Mary Elisabeth Winstead gespielt wird, ist definitiv die Tochter ihres Vaters. „Sie ist angriffslustig, resolut und hat auch die Zähigkeit und das Temperament eines John McClane,“ sagt Winstead. „Wenn der Film beginnt, ist Lucys Verhältnis zu ihrem Vater sehr angespannt, denn die meiste Zeit ihres jungen Lebens war McClane nicht anwesend. Das ändert sich natürlich als Lucy von Gabriel bedroht wird.“
Um Gabriel zu stoppen, ist McClane nicht nur auf die Computererfahrung seines eher widerwilligen Kollegen Matt Farrell angewiesen, sondern auch auf einen Meisterhacker, der sich Warlock nennt.
Warlock, der sich in seiner Zentrale (in Wirklichkeit ist es der Keller im Haus seiner Mutter) eingerichtet hat, versorgt McClane und Farrell mit entscheidenden Informationen und jeder Menge Tipps. Autor/Filme-macher/Website-Besitzer Kevin Smith gibt zu, dass er absolut zu dieser Rolle passt. „Ich habe viel Zeit online verbracht. Es gab Tage, da wachte ich auf, verbrachte den ganzen Tag am Rechner und ging dann ins Bett.“
Smith sieht wie auch Len Wiseman in seinem Mitwirken an dem neuen STIRB LANGSAM-Film eine gewisses ‚Ressonanz‘: „Ich habe keinen STIRB LANGSAM-Film an der Hochschule gedreht wie Len,“ sagt Smith, „aber ich habe eine Video-Party gegeben, als der Film auf VHS rauskam. Ich war fasziniert, wie echt McClane war – er war einer der ersten Action-Helden, der nach einem Abenteuer, das er erlebt hatte, tatsächlich verletzt war.“
Das Vermächtnis der Filme, die Glaubwürdigkeit des Helden, der eigentlich ein Durchschnittsmann ist und die vielen großen Action-Sets, das alles zusammen machte den großen Reiz für die Filmemacher aus, STIRB LANGSAM 4.0 zu realisieren. „An einem bestimmten Tag hatten wir einen Harrier Jet im Bauzustand, es gab Freeway-Abschnitte, die wir bauten, ein Vierzig-Fuß langer Trailer wurde in die Luft gehängt und dann wurden da vier Kamera-Kräne ausbalanciert, um die ganze Action aufzunehmen,“ erinnert sich Wiseman. „Ich ging ans Set, schaute mich um und dachte ,Das ist ein wirklich cooler Job‘. Und ein weiter Weg von meinem Garten in Freemont!“
„Es war wirklich jeder Tag der Vorbereitungen und der Dreharbeiten ein Kampf, aber ich bin begeistert wie gut alle ihren Job gemacht haben,“ sagt Bruce Willis abschließend. „Eine Menge Leute lieben diese Filme und sie sind der Meinung, dass der erste Film das Action-Genre neu definiert hat. Wir mussten also eine Menge Erwartungen mit STIRB LANGSAM 4.0 erfüllen. Ich habe bereits gesagt, dass der Film genauso gut, wenn nicht besser, als STIRB LANGSAM ist. Der Film gibt den Leuten alles, was sie an STIRB LANGSAM und John McClane lieben, er hat die Messlatte noch einmal höher gelegt und das Spielfeld erweitert. |