Filminfo: The Dark  
 
 

In der Hoffnung, ihre junge Familie wieder zusammenzuführen, fährt die New Yorkerin Adelle (MARIA BELLO) mit ihrer Tochter Sarah (SOPHIE STUCKEY) nach Wales. Dort lebt ihr Ehemann James (SEAN BEAN) in einem abgelegenen Farmhaus an der Küste. Schon kurz nach der Ankunft erlebt Adelle den schlimmsten Albtraum, den eine Mutter erleben kann: Sarah verschwindet in den dunklen Tiefen des Meeres. Während sich James auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter macht, wird Adelle von Visionen heimgesucht, die ihre schlimmsten Ängste offenbaren. Es stellt sich heraus, dass die Farm eine dunkle Vergangenheit hat, die sich bis in die Gegenwart erstreckt. Als die kleine Ebrill (ABIGAIL STONE) plötzlich auftaucht, spürt Adelle, dass dieses mysteriöse Mädchen weiß, wo ihre Tochter ist. Sie kommt einer alten walisischen Legende auf die Spur, wonach ein Toter dann zurückkehrt, wenn ein Lebender geopfert wird...

Maria Bello („The Cooler“, „Assault on Precinct 13“) und Sean Bean („Der Herr der Ringe“, „Troja“) spielen die Hauptrollen in THE DARK. Ein packender Mystery-Thriller über eine junge Familie, die sich auf ein entlegendes Stück Land in Wales zurückgezogen hat, wo sie von merkwürdigen Umständen überrascht wird. Auf der Grundlage des Romans „Sheep“ von Simon Maginn schrieben Paul Tamasy („Air Bud – Champion auf vier Pfoten“) und Stephen Massicotte („Ginger Snaps Back: The Beginning“) ein spannendes Drehbuch, das von Regisseur John Fawcett („Ginger Snaps – Das Biest in Dir“) effektvoll in Szene gesetzt wurde. Neben Maria Bello und Sean Bean, ergänzen der Charakterdarsteller Maurice Roëves („Der letzte Mohikaner“), die junge Schauspielerin Sophie Stuckey („I Capture the Castle“) und erstmalig auf der Leinwand, die Newcomerin Abigail Stone ein perfektes Cast. THE DARK ist eine Impact Pictures Produktion in Kooperation mit Constantin Film und der Isle of Man Film Commission. Darüber hinaus unterstützte das UK Film Council THE DARK bei der Entwicklung. Jeremy Bolt („Resident Evil“) und Paul W. S. Anderson („Event Horizon – Am Rande des Universums“) produzierten THE DARK. Als Executive Producer fungierten Paul Tamasy, Steve Christian und Robert Kulzer. Robert How („24 Hour Party People“) betreute das Projekt in seiner Eigenschaft als Co-Produzent. Christian Sebaldt („Resident Evil - Apocalypse“) zeichnet für die Kamera verantwortlich. Für das Produktionsdesign konnte Eve Stewart („Vera Drake“) gewonnen werden. Die Kostüme entwarf Ffion Elinor („Trauma“) und Sarah Monzani („De-Lovely“) war für das Make-up zuständig. Den Schnitt übernahm Chris Gill („28 Days Later“, 2002).

In der Hoffnung, die Familie wieder zusammenzuführen, reist die New Yorkerin Adelle (MARIA BELLO) mit ihrer kleinen Tochter Sarah (SOPHIE STUCKEY) nach Wales. Dort will sie ihren getrennt lebenden Ehemann James (SEAN BEAN) treffen, um in der Abgeschiedenheit eines alten Farmhauses, das an der Küste direkt an den Meeresklippen steht, ein gemeinsames neues Leben zu beginnen. Doch wenige Tage nach ihrer Ankunft sollen Adelles schlimmste Albträume Wahrheit werden. Sarah wird auf tragische Weise ins Meer hinausgespült, und trotz aller verzweifelten Anstrengungen ihrer Mutter, sie zu retten, verschwindet sie in den dunklen Tiefen der See. Während James die Suche nach Sarah leitet, wird die von Schuldgefühlen geplagte Adelle von Visionen und Zeichen ihrer Tochter heimgesucht. Es scheint, als wäre Sarah irgendwo in dem Haus gefangen. Eine uralte Legende aus der Gegend besagt, dass es einen Ort gäbe, der THE DARK genannt wird. Ein überirdisches Reich der Toten, wo die reale Welt in einem verzerrten Bild reflektiert wird. Adelle ist überzeugt, dass Sarah aus diesem düsteren Paralleluniversum versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Dann entdeckt sie in Sarahs Bett ein seltsames kleines Mädchen (ABIGAIL STONE). Es heißt Ebrill und scheint völlig verängstigt zu sein. Adelle ist sich sicher, dass sie der Schlüssel ist, um ihre Tochter zurückzubekommen. In der Legende heißt es, dass ein Verstorbener nur dann aus THE DARK heimkehren darf, wenn sich ein anderer opfert: Ein Lebender gegen einen Toten. Wenn Ebrill wirklich diejenige ist, für die sie sich ausgibt, ist sie schon vor über 50 Jahren gestorben. Wer hat sich geopfert, damit sie zurückkommen konnte? Doch alles, was James in seiner Frau sieht, ist die Verzweiflung einer hilflosen Mutter, die am Rande des Wahnsinns ist. Für James ist Ebrill nur eine kleine Ausreisserin – mehr nicht. Als der hiesige Farmer Daffyd (MAURICE ROËVES) an seine eigene verschleierte Kindheit zurückdenkt, erkennt er Ebrill wieder. Plötzlich werden in ihm heftige Erinnerungen wach. Er erzählt von einer heidnischen Sekte, die in dieser Gegend lebte. Adelle weiß nun, dass ihr Verdacht zur Gewissheit geworden ist. In ihrem Glauben ist sie sogar zum Äußersten bereit: Sie muss selbst ins Meer springen. Nur so kann sie in das Reich der Toten - genannt THE DARK - gelangen. Es ist der verzweifelte Versuch einer Mutter, das Leben ihrer Tochter zurückzufordern.

Hintergrund ISLE OF MAN

Die Isle of Man, auch Großbritanniens Schatzinsel genannt, bildet die Kulisse zu THE DARK. Die Insel, die zwischen Irland und der englisch/schottischen Grenze in der Irischen See liegt, weist eine Landschaft auf, die aus bewaldeten Tälern und Gebirgsschluchten, aus Heide und Moore besteht. Neben dieser idyllischen Landschaft prägt die Isle of Man auch ihre Vergangenheit. Sowohl Kelten als auch Wikinger haben diesem Ort ihren mystischen Ausdruck verliehen. Auf der gesamten Insel sind heute noch Zeugnisse aus der Vergangenheit zu finden: Keltische Kreuze, alte Wikinger Grabstätten, mittelalterliche Festungen und Runeninschriften. Viele Orte sind sagenumwoben, so z.B. die Fairy Bridge (Feenbrücke) in der Mitte der Insel. Wer diese Brücke überquert, muss der Überlieferung nach die Feen begrüßen, um kein Unglück auf sich zu ziehen. Diese Sagen und Legenden, gepaart mit einer beeindruckenden Landschaft, machen die Isle of Man zu einem ganz besonderen Ort.

Hintergrund ANNWN

Dieses walisische Wort bezeichnet die „Nichtwelt“. Im Irischen nennt man sie Emain ablach. Es ist die jenseitige Welt, die Anderswelt. Man stellte sie sich als Ort ohne Tod und ohne Winter vor - als eine Insel, auf der die Toten Licht, Farben, Musik, Tanz, Essen und körperliche Liebe erwarten. Es gab dort einen Brunnen, der mit Wein gefüllt war und einen Wunderkessel für die Wiedergeburt und die Heilung von Krankheiten. Bewacht wurde der Kessel von neun Jungfrauen. Angeblich versuchte König Artus den Kessel zu bekommen, wobei die meisten seiner Leute starben. Der Herr von Annwn war Arawn. Er tauschte mit Pwyll, dem Prinzen von Dyfed, für ein Jahr und einen Tag die Aufgaben und die Gestalt. Die Hundemeute von Arawn nannte man die „keltischen Höllenhunde“. Nachts verfolgten sie fliegend menschliche Seelen.

Die Entstehungsgeschichte

„Vor etwa drei Jahren wurde mir ein Drehbuch geschickt, das auf Simon Maginns 1994 veröffentlichten Roman ‚Sheep’“ basierte, erinnert sich THE DARK-Produzent Jeremy Bolt, der gemeinsam mit Paul W. S. Anderson, Regisseur von ALIEN VS. PREDATOR („Alien Vs. Predator“, 2004), die Produktionsfirma Impact Pictures leitet. „Die Geschichte spielt in einer abgelegenen Gegend in Wales, und ich war davon sehr angetan. Denn ich hatte das Gefühl, schon lange keinen mystischen Geisterfilm in einer ländlichen Umgebung gesehen zu haben. Dabei bin ich ein großer Fan von THE WICKER MAN („The Wicker Man“, 1973) und STRAW DOGS („Straw Dogs“, 1971). Wie in diesen Genre-Klassikern lebt auch das Tamasy’s Drehbuch von hervorragenden Figuren und einem tiefem Gefühl, verlassen und aufgeliefert zu sein. Darüber hinaus wirft seine Vorlage einen interessanten Blick auf diesen alten Glauben, wodurch sich einzigartige Plotwendungen entwickeln.“ Während Bolt die Fortsetzung RESIDENT EVIL – APOCALYPSE („Resident Evil – Apocalypse“, 2004) in Toronto produzierte, traf er sich mit dem kanadischen Autor und Regisseur John Fawcett, der mit GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR („Ginger Snaps“, 2000) bereits einen enormen Genre-Hit verbuchen konnte. Seine Wiederbelebung des Werwolf-Motivs war weltweit so erfolgreich, dass Fawcett als Executive Producer die Fortsetzungen GINGER SNAPS: UNLEASHED („Ginger Snaps: Unleashed“, 2004) und GINGER SNAPS BACK: THE BEGINNING („Ginger Snaps Back – The Beginning“, 2004) realisierte. Bolt weiter: „Ich mochte GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR („Ginger Snaps“, 2000) und die Respektlosigkeit, die John gegenüber dem Horrorfilm zeigte.

Er kennt die Regeln des Genres so gut, dass er sie auf intelligente Weise unterwandern kann. Da wusste ich, er ist für THE DARK der perfekte Regisseur. Also gab ich ihm das Drehbuch, um seine Meinung zu hören.“ Es war einer dieser merkwürdigen Zufälle im Filmgeschäft, dass Fawcett das Buch schon längst gelesen hatte. „Paul Tamasy und ich teilen uns den gleichen Agenten“, so Fawcett. „Als mich Jeremy kontaktierte, wusste ich bereits alles. Zu meinen bevorzugten Thrillern gehören Psycho- und Spukgeschichten, Überhaupt wollte ich schon immer mal selbst einen machen, der so richtig unter die Haut geht. THE DARK hat diese mysteriöse Komponente, die mir vorschwebte. Was geht hier vor? Warum passiert es? Wo ist das vermisste Mädchen? Ebenso lebt die Geschichte von einer starken Mutter-Tochter-Beziehung, die mit Ängsten verknüpft ist, zu denen neben eingefleischten Genre-Enthusiasten vor allem Frauen Zugang finden dürften. Das ist eine reizvolle Ausgangssituation für eine ungewöhnliche Geistergeschichte.“ Gemeinsam mit seinem Co-Autor Stephen Massicotte, mit dem er schon das Drehbuch zu GINGER SNAPS BACK: THE BEGINNING (2004) verfasste, nahm sich Fawcett noch einmal Simon Maginns Originalroman vor, um sich weitere Inspirationen zu holen. Er fasst zusammen: „In dem Buch geht es um eine Familie in einer Krisensituation, um das metaphysische Böse auf dem Lande, um einen heidnischen Kult, der ein Massenmord zur Folge hat, weil der Sektenführer seinen Gefolgsleuten verspricht, sie würden nach dem Tod an einen besseren Ort gelangen, und es geht um Wiedergeburt, also um das Konzept ein Leben im Austausch für ein anderes. Nur wer sich selbst opfert, kann einen Toten zurückholen. Stephen und ich fügten die walisische Folklore hinzu, um ein möglichst authentisches und gruseliges Gefühl heraufzubeschwören.“

 
     
 
 
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