Filminfo: Top Job
 
     
 

Kinostart: 4. Juni 2009

Doug (SEANN WILLIAM SCOTT) und Richard (JOHN C. REILLY) fristen als kleine Supermarktangestellte in Chicago ihr Dasein. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein – und das liegt nicht nur daran, dass Richard, der Neue, aus Kanada kommt und höchst dubiose Angewohnheiten pflegt. Als beide ihre Chance wittern und sich um den heiß begehrten Managerposten in einer neuen Filiale bewerben, entbrennt ein erbitterter Kampf um die Beförderung, bei dem jedes Mittel recht scheint. Doch während sie sich immer neue Tricks einfallen lassen, um sich gegenseitig auszustechen, stellen sie fest, dass sie anscheinend doch mehr Gemeinsamkeiten haben als ursprünglich gedacht…

Der Oscar®-nominierte John C. Reilly („Aviator“, „Stiefbrüder“) und Seann William Scott („American Pie“, „Vorbilder?!“) verleihen mit ihrem gewitzten Charme und komödiantischen Talent den Supermarktangestellten Richard und Doug Gesicht. Die beiden Jobrivalen bekämpfen sich bis zum urkomischen Showdown – um dort noch einmal eine Menge Überraschungen zu erleben. TOPJOB – SHOWDOWN IM SUPERMARKT ist das Regie-Debüt von Steve Conrad, der bereits das Drehbuch zu „Das Streben nach Glück“ (mit Will Smith und dessen Sohn Jaden) schrieb.

 

„Es ist unglaublich wichtig, dass wir uns in unserem Leben genug Raum geben, um zu wachsen, zu reifen und schließlich der Mensch zu werden, der wir zu sein beabsichtigen“, so beschreibt Autor und Regisseur Steve Conrad den thematischen Kern seines Films TOPJOB. „Das ist nämlich genau das, worum sich die meisten Menschen ihr Leben lang bemühen: eine bessere Version ihrer selbst zu werden.”

Produzent Steve Jones erklärt, dass TOPJOB eigentlich nur dank Conrads Karriere als erfolgreicher Drehbuchautor seinen Weg ins Kino finden konnte: „Als Steve Conrad TOPJOB schrieb, holte ihn auf einmal sein bisheriger Erfolg ein. Er hatte schon eine ganze Reihe anderer großartiger Drehbücher geschrieben wie zu THE WEATHER MAN (2005) und DAS STREBEN NACH GLÜCK („The Pursuit of Happyness”, 2006).

Aufgrund des Erfolgs dieser Drehbücher wurden bestimmte Leuten im Filmbusiness auf seine Arbeit aufmerksam.” Zwar setzten andere Regisseure THE WEATHER MAN und DAS STREBEN NACH GLÜCK um, doch „diesen kleinen Film über einen Supermarkt hat Conrad für sich selbst aufgehoben”, so Jones.

Conrad selbst meint dazu: „Ich fand, dass der Film so in sich geschlossen ist, dass ich mir die Umsetzung selbst zutraute. Der Supermarkt wirkt dabei wie eine Art Schlachtfeld auf mich, mit vielen Orten, an denen man sich verstecken und Leuten auflauern kann. Mir gefiel die Idee, dass wir uns ein paar Wochen lang auf eine einzige Location konzentrieren konnten.” Trotz der Einfachheit des Konzepts sind Conrads Charaktere einzigartig und exzentrisch, ohne dabei aber überzeichnet zu wirken. Sie sind beide gleichwertige Figuren, die fast gleich lange im Film zu sehen sind. Es gibt dabei keine klare Abgrenzung, wer nun Protagonist und wer Gegenspieler ist. Produzentin Jessika Goyer erklärt dazu: „Es ist sehr ungewöhnlich, wenn man in einem Film sowohl mit dem Protagonisten als auch seinem Gegenspieler mitfühlen kann und mit beiden die ganze Zeit über mitfiebert. Man wünscht sich wirklich, dass am Ende beide ihr Ziel erreichen.”

Conrads „kleiner Film über einen Supermarkt“ erregte die Aufmerksamkeit einiger der talentiertesten und erfolgreichsten Schauspieler der Branche. Als Erstes wurde Seann William Scott für die Hauptrolle des Doug gewonnen. „Schon als ich mir das erste Mal das Skript zu TOPJOB durchlas, fiel mir auf, wie völlig anders es im Vergleich zu vielen der Drehbücher ist, die ich sonst lese“, erinnert sich Scott. „Ich fand es großartig und wollte sofort alles lesen, was Steve geschrieben hatte. Ich wollte ihn direkt treffen und ihn davon überzeugen, dass ich der Richtige für die Rolle bin.”

Scott kam dabei seine schauspielerische Leistung in OLD SCHOOL – WIR LASSEN ABSOLUT NICHTS ANBRENNEN („Old School”, 2003) zugute: „Er wurde mir von Regisseur Todd Phillips empfohlen”, so Conrad. „Er hatte seine Rolle dort großartig gemeistert. Er spielt einfach ganz natürlich und bringt einen trotzdem zum Lachen. Ich mag die Energie, mit der er an seine Rollen herangeht, außerdem ist er immer sehr engagiert.”

Scott und auch die anderen Schauspieler, die nach und nach besetzt wurden, fühlten sich zum einen von der Thematik des Drehbuchs angesprochen, die Aspekte des Lebens aufgreift, mit denen sich jeder identifizieren kann. Aber auch die Leidenschaft, mit der Conrad seine Figuren gezeichnet hatte, begeisterte. Scott erklärt: „Steves Schreibstil ist einfach einzigartig. Er betrachtet das Leben aus einem ganz eigenen Blickwinkel, und sein Sinn für Humor ist einfach einmalig. Mir gefiel an seinem Drehbuch vor allem, dass es darin um ganz reale Menschen mit ganz realen menschlichen Gefühlen geht. Es klang nicht nach einem dieser typischen Hollywoodfilme. Sondern nach einem bodenständigen Film, mit dem sich das Publikum identifizieren kann.”

„Was diesen Film meiner Meinung nach so unterhaltsam macht ist, dass es um einfache Menschen geht, die versuchen, aus ihrem Leben das Beste zu machen und glücklich zu sein und die dabei nicht immer die unbedingt richtigen Entscheidungen treffen”, fügt Scott hinzu.

 
     
 
 
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