Filminfo: Transformers
 
 

Kinostart: Mittwoch, den 01.08.2007.

Seit Jahrhunderten kämpfen zwei außerirdische Roboterrassen – die Autobots® und die Decepticons® - um die Vorherrschaft im Universum. Beide Seiten suchen nach der ultimativen Machtquelle – dem ‚Allspark’ – und tragen ihren Krieg nun auf die Erde. Den Schlüssel zu dem auf der Erde versteckten Energiewürfel „Allspark“ trägt nichts ahnend der junge Sam Witwicky (Shia LaBeouf), der sich bislang höchstens über die langweilige Schule, seinen neuen störrischen Chevrolet Camaro und die hübsche Mikaela (Megan Fox) Gedanken gemacht hat – und nicht über gigantische Roboter, die sich in Autos, Trucks oder Kampfjets und Hubschrauber verwandeln – und erst recht nicht über die endgültige Vernichtung der Menschheit. Gemeinsam mit Mikaela steht er auf aber nun genau zwischen den Fronten der Autobots®- Friedenskämpfer und den machtgierigen Decepticons® - und mitten auf dem Schlachtfeld der Robotergiganten. Erst jetzt begreift er die wahre Bedeutung des Witwicky-Familienmottos „Ohne Opfer kein Sieg!“.

Es ist das Finale zwischen Gut und Böse, die Entscheidungsschlacht im Kampf um die Zukunft des Universums, ausgetragen auf der Erde. Produziert von Steven Spielberg und inszeniert von Actionvirtuose Michael Bay, erwachen die 1984 als Spielzeug und TV-Serie erfundenen Transformers zu gigantischem Kinoleben. Transformers sind fühlende, denkende Maschinenwesen aus den Weiten des Alls, die sich als technische Gerätschaften tarnen können, als Autos, Panzer, Flugzeuge oder sogar Stereoanlagen. Auf der Suche nach einer geheimisvollen Engergiequelle, fallen die grausamen Decepticon-Transfomers über die Erde her und beginnen ihre Jagd auf den jungen Sam (Shia LaBeouf), der nichts ahnend den Schlüssel besitzt, der zur Quelle der Allmacht führt. Seine einzige Chance und die letzte Hoffnung der Menschheit, gegen die Decepticons zu bestehen, sind die heldenhaften Autobots. Aus über zwei Jahrzehnten der Transformers-Saga ist ein gigantisches Live-Action-Erlebnis im XXL-Format entstanden. Mit atemberaubenden Stunts, modernsten Computereffekten und einem einfühlsam erzählten Teenagerabenteuer inmitten eines gewaltigen Actionsturms.

„Seit sie veröffentlicht wurden, bin ich einer der größten Transformers™-Fans“, sagt Steven Spielberg. „Und ich meine nicht, dass ich diese Spielzeuge nur für meine Kinder kaufe – nein, ich lese die Comics selber und kaufe die Spielzeuge für mich selbst. Zuhause habe ich zwar mit meinen Kindern und den Robotern gespielt, aber ich war derjenige, der voll darin aufgegangen ist“, erinnert sich Spielberg. „Ich bin ein Sammler und ich habe immer geglaubt, dass die Hasbro Spielzeuge sich irgendwann in einen großen ‚Sommerfilm’ ‚verwandeln’ würden.“ Spielberg war nicht der Einzige, der so dachte. Einige Produzenten folgten dem gleichen Impuls. Während Produzent Lorenzo di Bonaventura und Hasbro COO Brian Goldner über mögliche Filmideen für Transformers™ und andere Hasbro-Produkte sprachen, meldete sich Tom DeSanto bei Don Murphy, um mit ihm gemeinsam den Versuch zu unternehmen, ein eigenes Transformers™-Projekt auf die Beine zu stellen. Letztendlich liest sich das Macher-Team wie ein Who’s who der Produzentengemeinde Hollywoods: Steven Spielberg, Regisseur Michael Bay, di Bonaventura („Shooter”), DeSanto (die „X-Men”-Reihe), Murphy („Natural Born Killers”) und Ian Bryce („Der Soldat James Ryan”).

Alle Produzenten waren von Anfang an bestens vorbereitet und wussten, dass man mit einem Transformers™-Film auch einem extrem beliebten Franchise gerecht werden musste, das von einer starken Fanbasis gestützt wird. Viele der Fans haben eine lebenslange Beziehung zu den Charakteren aus der Transformers-Reihe. „Transformers™ hat eine reichhaltige und etablierte Hintergrundgeschichte, die uns alle inspiriert hat“ so di Bonaventura. „Es ist kein Wunder, dass uns alle vor allem die Mythologie der Geschichte gepackt hat.“

„Eine große Schwierigkeit waren die Erwartungen an Aussehen und Bewegungen von Robotern. Solange wir keine Bilder hatten, konnte sich niemand wirklich vorstellen, worum es in diesem Film geht“ sagt er. „Also konzentrierten wir uns auf das nahe Liegende. Wir entwickelten eine menschliche Story, suchten nach der besten Besetzung und versammelten das beste Spezialeffekt-Team, das wir finden konnten. Der Rest würde sich von selbst ergeben.“

DeSanto schwört, dass er seit seiner Kindheit davon geträumt hat, einen Film über die Transformers™ zu machen, während seinem Partner diese Idee erst etwas später bei einem Besuch der Comic-Con in San Diego kam. „Ich ging durch die Gänge und schaute mir diese ganzen Produkte und Franchises an und plötzlich wurde mir klar, dass die Kids aus den 80er Jahren erwachsen sind und wahrscheinlich Filme sehen wollen, die auf ihren Lieblingsgeschichten, Charakteren und Spielzeugen basieren.“

Murphy kannte DeSanto schon von ihrer gemeinsamen Arbeit an „Der Musterschüler“ und wusste, dass er nicht nur ein großer Fan der Spielzeugserie ist, sondern zudem eine wandelnde Comic-Enzyklopädie. DeSanto, der selbst über 35000 Comics in seiner Sammlung besitzt, wollte Murphy wegen seiner vorangegangen Beziehungen zu Hasbro an Bord haben. „Transformers™ habe ich als Kind geliebt“, sagt DeSanto. „Solche Filme zu machen ist harte Arbeit, also sollte man das, was man macht, besser mit Leidenschaft machen. Ansonsten hat man auf dem Weg von der Idee bis zum fertigen Film ein paar trostlose Jahre.“

„Als DreamWorks uns mitteilte, dass Steven die Idee toll fand, konnte ich es kaum glauben“, erinnert sich DeSanto. „Es hat mich umgehauen als Junge aus New Jersey zu hören, dass Steven Spielberg die gleichen Roboter mochte wie ich als Kind. ‚Wie bin ich bloß hierher gekommen?’, habe ich mich gefragt. Ein Kindheitstraum ist für mich in Erfüllung gegangen.“ „Hasbro und Paramount waren davon begeistert, aus einem erfolgreichen Produkt-Franchise einen Realfilm zu machen“, so di Bonaventura. „Und natürlich kam man auf Transformers™. Diese Serie gehört zu den Kronjuwelen von Hasbro und ist eine Marke, der Brian großes Potenzial zutraut.“

„Verständlicherweise hütet Brian wachsam über jedes einzelne Franchise des Unternehmens“, erklärt di Bonaventura. „Aus diesem Grund wollte er als Produzent beteiligt sein, was ich sofort begrüßt habe, da Brian die Marke natürlich am besten kennt und viel einbringen konnte.“ DreamWorks Pictures und Paramount Pictures stellten sich schließlich als Studio-Partner hinter den Film. In den Jahren sind aus dieser Partnerschaft Filme wie „Dreamgirls”, „Krieg der Welten“, „Collateral” und „Der Soldat James Ryan” hervorgegangen.

Drehbuchautor John Rogers, ein Comic-Autor und Fan, wurde beauftragt, eine erste Drehbuchfassung zu verfassen. „Die netten Leute bei DreamWorks wissen, dass ich ein Geek und Comicfreak bin. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt als professioneller 12-Jähriger“, witzelt Rogers. „Und da ich Optimus Prime® in ihrem Büro begeistert auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt habe, hätte ich wohl schlecht sagen können: ‚Ich bin nicht interessiert!’ Ich wollte es unbedingt machen. Es war ein tolle Chance und meine einzige Vorgabe war, eine eine ‚menschliche Geschichte’ zu schreiben.“

Rogers’ ursprüngliche drei Plotstränge waren die Grundlage für die opulente „TRANSFORMERS”-Story, die schließlich von dem talentierten Autorenteam Alex Kurtzman und Roberto Orci ausgearbeitet wurde. Bevor er den Stab weiterreichte, verbrachte Rogers ausgiebig Zeit auf verschiedenen Transformers™-Webseiten. „Als ich ein anderes Projekt übernahm, ließ ich Alex und Bob in der Höhle des Löwen zurück”, witzelt er. „Die Fangemeinde ist so riesig, dass man einen Großteil seines Lebens damit verbringen könnte, die Fragen der Fans zu beantworten. Diese Leute sorgen sich um ihre Transformers™ und jeder Autor kann das gut verstehen.“ Rogers’ Lieblings-Transformer™ ist Sound Wave „wegen seiner Einstellung zum Leben und seiner Schrulligkeit“. Auf dem zweiten Platz folgt Optimus Prime® „wegen seiner moralischen Erhabenheit.“

Als langjähriger Sience-Fiction-Freund wurde Spielberg vor nicht allzu langer Zeit in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen. „Der Grund, warum ich Science Fiction so sehr liebe ist, dass es der eigenen Vorstellungskraft keine Grenzen setzt.“ Aus diesem Grund hatte Spielberg ein besonderes Interesse an „TRANSFORMERS” und fragte Regisseur Michael Bay, der gerade letzte Hand bei „Die Insel” anlegte, ob er die Regie übernehmen will.

„Michael ist der perfekte Regisseur für ‚TRANSFORMERS’”, sagt Spielberg. „Er hatte das richtige Gespür für diesen Stoff und eine klare Vorstellung, wie das Spielzeug-Franchise als Film aussehen könnte. Michael hatte alle Freiheiten, die er brauchte, um den Menschen, den Decepticons® und den Autobots® Leben einzuhauchen.” Ohne lange darüber nachzudenken, lehnte Bay Spielbergs Angebot zunächst ab, aber als ihm klar wurde, dass Spielberg ernsthaft hinter dem Projekt stand und sich handfest als Produzent engagieren wollte, gab Bay nach und ließ sich auf einen Besuch in der Hasbro-Zentrale auf Rhode Island ein. Und bei diesem Treffen mit Goldner hat Bay schnell seine Meinung geändert und wurde mit dem Transformers®-Virus infiziert.

„Als ich durch diese Gänge lief, wo Monopoly®, Mr. Potato Head® und G.I. Joe® entstanden – alles Erinnerungen an meine Kindheit – wusste ich, dass diese Firma ihre Spielzeuge ernst nimmt“, sagt Bay. „Das Treffen mit Brian, der wahrscheinlich noch besessener ist als ich – wenn das überhaupt möglich ist – ließ mich über das Projekt nachdenken. Er ist wild, er ist ein Fanatiker, was diese Actionfiguren angeht, und er liebt sein Geschäft – seine Begeisterung war ansteckend.“ Gemeinsam mit Bay wurden auch die Produzenten di Bonaventura und Ian Bryce eingeladen und besuchten die „Transformers™ School”. (DeSanto und Murphy hatten diesen Kurs schon bei einem früheren Besuch belegt.)

„So nennen sie das wirklich”, erklärt Bay. „Sie führen dich durch die Räumlichkeiten und zeigen dir die verschiedenen Inkarnationen der Comics und Spielzeuge – es ist ein Überblick der Transformers™-Geschichte – der Marke und der Charaktere. Das Ausmaß dieser Welt hat mich umgehauen, und die erste Idee, die mir sofort in den Kopf kam, waren riesige Roboter, die sich auf der Autobahn bei 120 Stundenkilometern in etwas anderes verwandeln. Genau da und dort hatte man mich, und ich wollte aus dieser Idee unbedingt einen Film machen.“ Bay wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Superheldenprojekte angeboten, aber er hat sie aus den gleichen Gründen abgelehnt, aus denen viele Fans die Leinwandinterpretationen ihrer liebsten Fantasie-Charaktere oder Comic-Helden nicht mögen. Als Bay von Spielberg gebeten wurde, die Regie zu übernehmen, war Bay absolut klar, dass er auf eine Armee von unerbittlichen Fans der legendären Spielzeugserie treffen würde, die jede Frühstücksbox, jeden Comic, jede Cartoonfolge und jedes Spiel genau kennt.

Bay, Freund und Kenner von japanischen Animes, wusste, dass er und sein Produktionsdesigner Jeff Mann der Transformers™-Reihe gerecht werden würden, aber keiner der beiden war auf den Ansturm herber Kritik vorbereitet - noch bevor überhaupt ein einziges Bild gedreht war. „Man muss den Menschen, die diese phänomenalen Spielzeuge erschaffen haben, Respekt zollen“ sagt Bay, „aber ich wollte diese Roboter in die Wirklichkeit transportieren und – um da nicht wie veraltete Klötze zu wirken -, mussten sie komplexer gestaltet werden. Die Generation 1-Roboter waren miteinander verbundene Blöcke – das wäre auf der Leinwand ungefähr so elegant wie der Marshmallow-Mann aus „Ghostbusters“. Unser Optimus Prime® hat 10108 bewegliche Einzelteile.“

„Es war für mich ein großes Wagnis, mich auf einen Film wie diesen einzulassen“, erzählt Bay weiter, „da ich ihn so fotorealistisch wie möglich machen wollte. Diese Roboter sind die kompliziertesten Wesen, die ILM jemals geschaffen hat. Zwei Jahre früher wäre das auch noch nicht möglich gewesen. Ich denke, das ist meine Antwort auf die Beschwerden, dass die Roboter sich von ihren Originalen unterscheiden. Manchmal ist es besser, seinen Kritikern nicht zu antworten und die Arbeit für sich sprechen zu lassen.“

„Unser Ziel war trotzdem immer, der ursprünglichen Transformers™-Welt und ihrem Geist gerecht zu werden“, so di Bonaventura. „Man möchte die Menschen nicht enttäuschen, die die Transformers™ so sehr in Herz geschlossen haben, und sei es nur, um zu verhindern, dass sich diese Enttäuschung auf das gesamte mögliche Publikum ausbreitet. Außerdem wollten wir selbstverständlich unsere wichtigste Fangemeinde nicht vor den Kopf stoßen. Das wäre so, als würde man seine eigene Familie nicht einbeziehen und sie verstoßen.“

Shia LaBeouf, der im Film Sam Witwicky spielt, bringt es auf den Punkt. „Die Leute lieben Michael Bay oder sie hassen ihn. Das ist einfach eine Tatsache“, lacht er. „Er ist nicht Elia Kazan. Das sagt Mike auch selber. Natürlich ist mein Ziel mit allen Arten von Regisseuren zu arbeiten.“ „Michael ist der verrückteste Actionregisseur auf dem Planeten“, fährt LaBeouf fort. „Er ist General Patton: unerbittlich, rechthaberisch, aber mit einem tollen Sinn für Humor, und er hat ein unglaubliches visuelles Verständnis. Er ist ein Genie. Ich weiß, dass ich mit dem bislang besten Michael Bay zusammengearbeitet habe.“

Jon Voight kannte Michael Bay von ihrer Arbeit bei „Pearl Harbor”. Er wusste von seinem rasanten Stil, seiner Liebe für Action und seinem Hang zur Perfektion – und genauso wie LaBeouf hält er Bays Sinn für Humor für eines seiner wichtigsten Instrumente beim Machen eines Filmes.“ „Michael hat einen tollen Sinn für Humor”, sagt Voight, „und alle seine Filme zeigen das, egal wie ernsthaft das Thema auch sein mag. Das ist es auch, was ich an diesem Film mag: wir nehmen uns nicht zu ernst.“ „Michael ist definitiv der schnellste Regisseur, mit dem ich je gearbeitet habe“, sagt Hauptdarsteller Tyrese Gibson. „Er hält alle auf Trab und sorgt dafür, dass sie ihr Bestes geben, weil er immer sein Bestes gibt, weil er immer wach ist. Wenn ich sehe, mit was und wem er sich jeden Tag am Set auseinandersetzen muss, fühle ich mich umso verantwortlicher für meinen Part. Michael ist eine wandelnde Motivation.“

„Michael ist unermüdlich“, so Voight. „Er springt von einem Set zum nächsten. Manchmal wirkt es, als würde ihm alles gerade in den Kopf kommen, aber er ist einfach so gut vorbereitet auf jeden möglichen und unmöglichen Fall. Man weiß nie genau, wie eine Szene läuft, also muss er immer aufpassen, dass am Ende alles zusammenpasst. Aber bei Michael fließen die kreativen Säfte mit rasender Geschwindigkeit. Es ist, als würde er beim Rennen meditieren.” Alle Schauspieler waren verblüfft von den Geheimhaltungsvorgaben bei diesem Projekt. Die meisten erhielten nicht das gesamte Drehbuch, sondern nur die Seiten, die sie betrafen. „Geheimer habe ich es noch nicht erlebt”, sagt Voight. „wobei ich sowieso meistens nicht so recht weiß, was ich sagen soll und lieber nicht allzu viel sage. Aber als ich einige dieser unglaublichen Sets gesehen habe, wurde mir klar, warum Michael und Steven so sehr auf Geheimhaltung bedacht waren.”

Und dass die Schauspieler von Freunden und Bekannten immer wieder gefragt wurden, welchen Transformer™ sie spielen, wurde schließlich zum Running Gag am Set.

 
     
 
 
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