Filminfo: Wanted
 
     
 

Kinostart: 4. September 2008

Im Jahr 2008 wird die Welt den Helden einer neuer Generation kennen lernen: Wesley Gibson. Der visionäre Regisseur Timur Bekmambetov - der die zwei größten Spielfilme in der Geschichte des russischen Kinos schuf, „Wächter des Tages - Day Watch“ und „Ironie des Schicksals. Fortsetzung“ – ist mit seiner spektakulären Comic-Verfilmung „WANTED“ endlich in Hollywood angekommen – und wie!

Mit fantastischen, noch nie gesehenen Action-Sequenzen, brillanter Bildästhetik, revolutionärer Tricktechnik, atemberaubenden Stunts und knallharten Zweikämpfen schuf er ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse. Als hätte man u.a. „Matrix“, die „Bourne“-Filme und eine Handvoll „007“-Abenteuer zu einer hochexplosiven Action-Thriller-Masse verdichtet – und dann gezündet. An diesem Film kommt 2008 keiner vorbei!

In den Hauptrollen: James McAvoy („Abbitte“, „The Last King of Scotland“), Morgan Freeman („Batman Begins“, „Million Dollar Baby“), Thomas Kretschmann („Der Pianist“, „King Kong“) und Angelina Jolie („Mr. & Mrs. Smith“, „Lara Croft: Tomb Raider“), die noch nie zuvor so sexy, so cool und so absolut tödlich auf der Leinwand zu sehen war.

 

Der 25jährige Wesley Gibson (James McAvoy) hat sich im Grunde seines Herzens eigentlich schon abgeschrieben. Seine trübselige berufliche Existenz, sein langweiliger Alltag, sein desolates Liebesleben – er nimmt es hin, in der Überzeugung, dass sich daran in diesem Leben nichts mehr ändern wird.

Wie man sich irren kann! Als ihn eines Tages die ebenso sinnliche wie mysteriöse Fox (Angelina Jolie) in einem Supermarkt anspricht und erklärt, er sei der Sohn einer - am Tag zuvor - ermordeten Killerlegende, ist das der Auftakt zu einem Crashkurs in Sachen „Lebensveränderung“. Denn plötzlich steht Wes nicht nur mitten in einem Kugelhagel, aus dem ihn Fox gerade noch retten kann, sondern findet sich auch schon im Hauptquartier eines mächtigen Geheimbundes wieder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat schlechte Menschen zu killen.

Sloan (Morgan Freeman), der Anführer dieser Jahrhunderte alten Bruderschaft – Motto: „Töte einen, rette Tausende!“ -, verliert auch keine Zeit aus dem Loser Wes eine versierte Mordmaschine zu machen. Denn die Zeit drängt: Auf Wes wartet eine große Aufgabe, die nur er erfüllen kann: Er soll seinen Vater rächen und den mega-tödlichen Killer Cross (Thomas Kretschmann) vernichten.

Doch schon bald merkt Wes, dass die Absichten seiner todbringenden Bruderschaft doch nicht ganz so edel sind, wie sie vorgeben. Und zwischen dem neu entdeckten Heldentum und der Herz zerschmetternden Rache schwankend, lernt Wes, dass niemand – weder ein kaltblütiger Vater noch ein vor Wut schäumender Mörder – ihn jemals davon wird abbringen können, sein Schicksal endlich in die eigenen Hände zu nehmen…

Wesley Gibson (James McAvoy) ist ein Durchschnittstyp, der mit hängenden Schultern durchs Leben geht. Ein Leben, das er hasst - und das aus gutem Grund, denn es ist einfach mies.

Im Job legt es seine ebenso fette wie ekelhafte Vorgesetzte darauf an, Wes vor den Augen seiner - in ihren Schuhschachtel-Büros stumpfsinnig vor sich hinschuftenden - Kollegen zu quälen. Zuhause ist seine Freundin ein sexueller Magnet für jeden, sogar für seinen besten Freund - nur nicht für Wes selbst. So ist es kein Wunder, dass dieser Loser bereits zum zehnten Mal ein Rezept für Beruhigungsmittel gegen Panikattacken benötigt; diese Tabletten schluckt er wie Bonbons zu seinen lieblos und gehetzt eingenommen Mahlzeiten, die meist aus veganischen Tofu-Wraps bestehen. Seinem armseligen Dasein könnte man ebenso gut gleich ein Ende bereiten, um Wes ein lebenslanges Elend zu ersparen. Glücklicherweise ist sein Leben tatsächlich zu Ende – jedenfalls sein altes Leben… und alles nur wegen einer ziemlich scharfen Frau…

Auftritt Fox (Angelina Jolie), die in einem Supermarkt mit dem Finger am Abzug einer geladenen Schusswaffe frontal auf Wes zukommt. Wie sich schnell herausstellt keine Sekunde zu spät. Denn schon im nächsten Augenblick befindet sich Wes mitten in einem Kugelhagel. Offensichtlich ist er ins Visier eines Killers namens Cross (Thomas Kretschmann) geraten. Fox, die mit bewundernswert präzisier Schuss- und kamikazehafter Fahrtechnik Wes aus diesem letalen Desaster befreit, teilt ihm bei dieser Gelegenheit auch noch gleich mit, dass er in Wahrheit der Sohn einer – am Tag zuvor - ermordeten Killerlegende ist.

Sein Vater wiederum war Mitglied eines Jahrhunderte alten Geheimbundes, bestehend aus hoch trainierten und begabten Killern, die sich dem unverbrüchlichen Auftrag des Schicksals verschrieben haben. Das Motto dieser mysteriösen Bruderschaft lautet: Töte einen, rette Tausende. Für Wes ein bisschen viel Killer-Folklore auf einmal. Doch er hat kaum Zeit durchzuatmen, denn schon befindet er sich im Hauptquartier besagter Bruderschafft. Umringt von Fox, Sloan (Morgan Freeman) – dem geheimnisvollen Anführer der Bruderschaft - und einer Handvoll versierter Killer wird Wes weiter aufgeklärt.

Für Wes, so sagen sie, sei jetzt die Zeit gekommen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Nicht nur um den ermordeten Vater zu rächen, sondern auch um den Wolf, den Wes selbst in sich trägt, aus der inneren Gefangenschaft zu befreien. Das Töten liege ihm nämlich im Blut. Und jetzt sei die Zeit dafür reif, um - unter der Leitung von Fox und ihrer tödlicheren Truppe – zum Killer gedrillt zu werden.

Natürlich protestiert Wes vehement gegen eine so bizarr anmutende neue Lebensplanung. Doch dafür ist es längst zu spät. In seinen alten Lebenstrott kann er – das merkt er sehr schnell am eigenen Leib - nicht mehr zurück. Was schon am nächsten Tag seine fette Vorgesetzte (verbal) und sein hinterhältiger „bester Freund“ (dental) zu spüren bekommen.

Kurz: Grünschnabel Wes wird daraufhin intensiv geschult, um blitzschnelle Reflexe und schier übermenschliche Beweglichkeit zu entwickeln. Denn niemand hat je behauptet, die Ausbildung zum Mörder wäre ein Kinderspiel…

So wird der ehemalige Faulenzer und Duckmäuser wiedergeboren – als Hoffnungsträger und eiskalter Über-Killer der Bruderschaft. Und Wes beginnt dieses neue Leben – nach anfänglichen Skrupeln – durchaus zu genießen. Schließlich wird er von Sloan auch in das große Geheimnis der Bruderschaft eingeweiht: Ein großer Webstuhl, der Tag und Nacht in Betrieb ist, webt von Zeit zu Zeit ein Stoffmuster, aus dem man einen Namen entziffern kann: den Namen der Person, die als nächstes gekillt werden muss. Und so wird ein Mordauftrag nach dem anderen mit eiskalter Präzision erledigt. Dabei erscheint auch immer wieder Cross auf die Bildfläche, der Wes im Supermarkt erledigen wollte.

Doch jedesmal entwischt er wieder den Fängen der Bruderschaft ohne Spuren zu hinterlassen. Endlich findet man aber einen Hinweis auf Cross – ein seltene, feinziselierte Kugel, die nur an einem ganz bestimmten Ort, von einem ganz bestimmten Mann hergestellt wird. Fox und Wes machen sich auf die Reise zu dem Unbekannten: eine Reise, die nicht nur sehr gefährlich ist, sondern auch viel Licht ins Dunkel der Bruderschaft bringen wird. Denn längst schon hat Wes den Verdacht, dass die Absichten seiner todbringenden Bruderschaft doch nicht ganz so edel sind, wie sie vorgibt.

Während Wes zwischen dem neu entdeckten Heldentum und der Herz zerschmetternden Rache schwankt, muss er erfahren, dass niemand – weder ein kaltblütiger Vater noch ein vor Wut schäumender Mörder – ihn jemals eines Besseren wird belehren können: Wes allein ist Herr über sein Schicksal. Ein Schicksal, das er jetzt endlich in seine eigenen Hände nehmen muss…

 
     
 
 
WERBUNG