Filminfo: Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts
 
 

Filmstart: 11. Oktober 2007

WINTERSONNENWENDE – DIE JAGD NACH DEN SECHS ZEICHEN DES LICHTS („The Seeker: The Dark is Rising“) erzählt nach der preisgekrönten Buchserie von Susan Cooper die Geschichte von Will Stanton (Alexander Ludwig), einem jungen Mann, der erfährt, dass er der Letzte einer Gruppe von Kriegern ist, die ihr Leben dem Kampf gegen das Dunkle gewidmet haben. Auf einer Reise durch die Zeit entdeckt Will eine Reihe von Hinweisen, die ihn schließlich in eine apokalyptische Schlacht ungeahnten Ausmaßes führen.

Während die Dunkelheit sich anschickt, die Erde zu erobern, liegt die Zukunft der Welt in Wills Händen. WINTERSONNENWENDE – DIE JAGD NACH DEN SECHS ZEICHEN DES LICHTS wurde von Twentieth Century Fox und Walden Media produziert und wird von Twentieth Century Fox am 5. Oktober in die US-Kinos gebracht. Deutschlandstart ist der 11. Oktober. Regie führte David L. Cunningham, der das TV-Drama „The Path To 9/11“ (2006) inszenierte, als Produzent fungierte Marc Platt (LEGALLY BLONDE, „Natürlich blond!“, 2001) und Drehbuchautor John Hodge (TRAINSPOTTING, „Trainspotting – Neue Helden“, 1995) adaptierte den Roman von Susan Cooper.

Die Familie Stanton muss ihr gewohntes Umfeld in den USA verlassen und zieht in eine kleine, unbekannte Stadt in England. Die Stantons wissen nicht, dass sie familiäre Wurzeln in diesem Ort haben, die mehrere Jahrhunderte zurück reichen. Will Stanton (ALEXANDER LUDWIG), der jüngste Sohn, der gerade versucht, sich an die neue Schule zu gewöhnen und die richtigen Worte zu finden, um seine Auserwählte endlich anzusprechen, wird zum Helden, der sich in einer epischen Schlacht zwischen den Kräften des Lichtes und den hinterhältigen Kriegern der Dunkelheit wiederfindet.

Will findet heraus, dass er der Letzte einer Gruppe von Kämpfern ist, die sich die Uralten nennen und von Merriman Lyon (IAN MCSHANE) und Miss Greythorne (FRANCES CONROY) angeführt werden. Die beiden nehmen Will unter ihre Fittiche, um ihn auf seiner Reise durch die Zeitalter zu begleiten, auf der er mit seinen besonderen Fähigkeiten nach Zeichen suchen muss, um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel wiederherzustellen.

Miss Greythorne erklärt Will: „Du bist ein Teil von etwas, das dein ganzes Leben auf dich gewartet hat. Wir, die Uralten, dienen dem Licht. Der Reiter dient der Dunkelheit. Das Licht ist schöpferisch, die Dunkelheit zerstört. Die Dunkelheit steigt auf, Will. Du musst die Kraft des Lichts zurückbringen.“ Seine Gefühle der Fremdheit und seine seltsamen Erinnerungen, erzählt sie ihm, sind Teil des Plans. „Du bist etwas Besonderes, Will, ein Stanton, der an den Ort seiner Bestimmung zurückkehrt. Der siebte Sohn eines siebten Sohns.“

Will macht sich auf die Reise seines Lebens – er durchstreift mit seinen besonderen Kräften die Zeit, lässt Dinge fliegen und setzt seine machtvolle Begabung ein, um das Böse zu bekämpfen, für das auf der Erde Der Reiter (CHRISTOPHER ECCLESTON) steht. Während Der Reiter versucht, die Erde mit Kälte und Dunkelheit zu überziehen, kämpft Will mit sich selbst und den Mächten der Dunkelheit, um die Welt zu retten. Obwohl er an sich und seinen Fähigkeiten zweifelt, versichern die Uralten ihm, dass „auch das kleinste Licht im Dunkeln leuchten kann.“

DIE ADAPTION EINES KLASSIKERS

„Ich kannte Susan Coopers Buchreihe The Dark is Rising schon seit vielen Jahren“, sagt Produzent Marc Platt. „Susan und ihr früherer Autorenpartner, der großartige Schauspieler und Schriftsteller Hume Cronyn, waren sehr enge Freunde von mir. Also habe ich die Veröffentlichungen auch immer mit großem Interesse – vor allem auch das filmische Potenzial betreffend – gelesen. Und eines Tages, vor rund zwei Jahren, rief ich Susan einfach mal so an, um zu fragen, wie es ihr geht.“

„Plötzlich, aus dem Nichts, fragte ich sie dann: ‚Susan, was ist eigentlich mit der Verfilmung von The Dark is Rising? Diese Idee liegt doch seit vielen Jahren auf dem Tisch.’ Sie antwortete: ‚Komisch, dass du mich das fragst, die Option läuft heute aus.’ Da dachte ich mir, das müsse Schicksal sein, vielleicht der alte Hume Cronyn, der von oben runterschaut und uns sagt: ‚Jetzt oder nie. Macht was draus.’“

„Also legte ich den Hörer auf und erledigte ein paar andere Anrufe. Innerhalb einer Woche hatte ich die Rechte an dem Buch an Walden verkauft. Mir kommt es vor, als sei nicht nur unsere Hauptfigur, sondern auch dieser ganze Prozess von einer Art Bestimmung geleitet worden.“

Für Platt gab es niemanden, der Susan Coopers „literarisches Juwel“ besser hätte adaptieren können als Drehbuchautor John Hodge. „Mit den Arbeiten von John Hodge bin ich schon seit Jahren vertraut. Er hat einige hervorragende Filme geschrieben, vor allem für den wunderbaren Regisseur Danny Boyle. John schreibt humorvoll, aber auch düster und abgründig. Das schien mir perfekt zu WINTERSONNENWENDE – DIE JAGD NACH DEN SECHS ZEICHEN DES LICHTS zu passen, einem Film, der alle Zuschauerschichten ansprechen soll, aber auch düstere Seiten hat und geprägt ist von seiner geheimnisvollen Atmosphäre. Genau das findet sich auch in allen von Johns Werken. Ihn mit diesem Material zu betrauen, schien absolut passend.“

Im Zentrum des Films steht die Mission des Suchenden, besonderes Augenmerk liegt dabei wie im Roman auf den gigantischen Szenen vom Krieg gegen das Böse. Für Hodge lag die besondere Herausforderung der Adaption darin, eine metaphysische Geschichte in ein sinnliches Medium wie das Kino zu übersetzen. „Das Buch hat viele lyrische Elemente, einen Sprachfluss, den viele kommerzielle Kinderbuchautoren nicht mehr haben, weil sie beim Schreiben schon mit einem Auge auf die Filmversion schielen. Die Vorlage ist nicht so, nennen wir es mal: rigide strukturiert“, sagt Hodge. Änderungen waren unbedingt nötig, um die Spannung in Susan Coopers Werk auch im Kino erlebbar zu machen.„Zunächst dachte ich, die Adaption würde schwierig werden“, fügt er hinzu, „weil viele Abschnitte in dem Buch Visionen oder Träumereien des Jungen sind. Solche inneren Vorgänge muss man, wie bei jeder Adaption, dann in einen Dramentext integrieren. Diese Geschehnisse musste ich sozusagen umdenken.“

„Im Wesentlichen ist es die Geschichte eines 14-Jährigen, Will Stanton, der sich wiederfindet im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, die hier das Licht und die Dunkelheit heißen“, sagt John Hodge weiter. „Er erfährt, dass er kein normaler Teenager ist, sondern der Suchende, mit besonderen geistigen und körperlichen Fähigkeiten und einer besonderen Aufgabe: Er muss sechs Zeichen finden, in denen die Kraft des Lichts verborgen ist.“„Zu diesem Zeitpunkt, an dem das Böse immer stärker wird, muss er die sechs Zeichen finden, die Kraft des Lichts wiederherstellen und die Dunkelheit besiegen“, fährt er fort. „Mir gefiel am meisten, dass es eine Geschichte von einem normalen Jungen ist, einem modernen Teenager mit typischen Alltagsproblemen. Das machte für mich den Kern des Buches aus. Ach so, außerdem muss er natürlich auch noch die Welt retten.“

„Drehbücher stellen andere Anforderungen als Romane. Diese sind so reichhaltig, dass man niemals alle Facetten in einem Skript unterbringen könnte. Wenn etwas auch nur ein wenig verwirrend oder redundant erscheint – raus damit“, sagt Hodge, der vor seiner Arbeit beim Film als Arzt seine Brötchen verdiente. „Bei einem Drehbuch versucht man, am Anfang alles so eindeutig wie möglich zu machen. Jeder soll die Familienverhältnisse verstehen und den Prozess, der aus Will jemanden macht, der imstande ist, die Welt zu retten.“„Bei jeder Adaption von Text zu Film braucht es eine gewisse Vorstellungskraft, um das Geschriebene möglichst filmisch zu gestalten“, sagt Platt. „Wir versuchten, dem Kern von Susans Büchern immer treu zu bleiben. Aber wir haben das Material auch für die Welt des Kinos und die Erwartungen des Publikums im Jahre 2007 geöffnet.“

Eine der Anpassungen ist, dass Will Stanton nun kein Engländer mehr ist, sondern ein Amerikaner, den es auf die Insel verschlägt. Dieses „fish out of water“-Szenario war laut Regisseur David Cunningham wesentlich für das dramatische Element der Geschichte. „Im Buch geht es um eine englische Familie in England“, sagt Cunningham, der selbst schon mehr als 100 Länder bereist hat. „Der Zusammenprall der Kulturen gibt uns Filmemachern einen weiteren Konflikt an die Hand, mit dem wir arbeiten können. Will ist als Amerikaner zumindest kulturell ein Fremder in seiner neuen Umgebung. Warum passiert ihm all das gerade jetzt? Uns schien es passender, dass diese seltsamen Erlebnisse einem Außenseiter widerfahren sollten.“

„An Will gefällt mir sowohl seine anfängliche Unsicherheit als auch die Veränderung, die er durchmacht. Komplizierte Figuren, die im Film mehr als eine Facette zeigen, ziehen mich an. Will lernt einiges über sich selbst und seinen Platz im Leben.“„John Hodge hat so viel in den Film eingebracht“, sagt Cunningham. „Einen Klassiker wie Susan Coopers Buch zu adaptieren und dem heutigen Publikum zugänglich zu machen, war eine gewaltige Aufgabe, die er hervorragend gelöst hat. Einen Thriller zu machen, bei dem Kinder mitfiebern können und gleichzeitig Susan Coopers Werk gerecht zu werden, ist eine schwierige Gratwanderung. Aber er hat es hinbekommen.“

Vor allem wollten die Filmemacher, dass das Publikum Wills spannende Reise ausgiebig genießen würde. Platt erklärt: „Ich will, dass man sich wohl fühlt und gut unterhalten wird, während man mit Will Stanton auf die Suche nach der Kraft des Lichts geht. Wobei er unterwegs viel über sich selbst herausfindet, um schließlich nicht nur seiner Bestimmung als Suchender, sondern auch seiner Persönlichkeit als Will Stanton gerecht werden zu können.“

„Die befriedigendsten, angenehmsten Geschichten sind für mich die, die uns auffordern, das Beste aus uns zu machen und unser Potenzial voll auszuschöpfen. Diese emotionale Komponente kann jeder nachvollziehen. Außerdem hoffe ich, dass Leute, die den Film spannend und aufregend fanden, davon angestachelt werden, einen Blick auf das großartige Werk von Susan Cooper zu werfen.“

 
     
 
 
WERBUNG