Das Haus der Krokodile

Das Haus der Krokodile © 2012 Constantin Film

Ein altes, Efeu umranktes und düsteres Haus. Drinnen herrscht Chaos, es stapeln sich die Umzugskartons. Viktor (KRISTO FERKIC) ist mit seiner Familie gerade erst in die Stadt gezogen, in das Haus seines alten Onkels (DIETER SCHAAD). Ausgerechnet jetzt lassen ihn sein Vater (THOMAS OHRNER) und seine Mutter (KATJA WEITZENBÖCK) mit den beiden älteren Schwestern alleine: Louise (VIJESSNA FERKIC), die Älteste, findet Viktor ganz okay. Da sie aber ständig für ihr Medizinstudium büffeln muss, hat sie kaum Zeit für ihn. Cora (JOANNA FERKIC) hätten die Eltern, seines Erachtens nach, allerdings gern mitnehmen können, denn von ihr ist Viktor nur genervt.

Während seine Schwestern das Haus verlassen, bleibt Viktor sich selbst überlassen. Sehnsüchtig schaut er anderen Kindern beim Spielen zu, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen verbringt er seine Zeit in dem alten geheimnisvollen Haus: Die Wohnung ist zum großen Teil noch mit Onkels Sachen eingerichtet. Mit wachsendem Interesse wandert er durch die Räume, die mit afrikanischen Artefakten, düsteren Masken, ausgestopften Tieren, antiken Waffen und Fotos von der Großwildjagd in Afrika dekoriert sind. Viktor stöbert durch die schaurig-schönen Dinge aus einer anderen Welt. Mitten im Spiel sieht er plötzlich im Spiegel einen schwarzen Mann! Schreiend dreht er sich um. Der Mann ist weg. In Panik rennt Viktor durch die Wohnung auf der Suche nach einem Versteck. Von dem Tumult aufgeschreckt, läuten die Nachbarn aus der Wohnung unter ihnen: Frau Debisch (GUDRUN RITTER), die ehemalige Haushälterin von Onkel, und ihr seltsamer Sohn Friedrich (CHRISTOPH MARIA HERBST). Während letzterer die Wohnung nach dem Einbrecher durchsucht, muss Viktor den unangenehmen Fragen und dem durchdringenden Blick der ehemaligen Haushälterin Stand halten. Natürlich glauben Frau Debisch und ihr Sohn ihm nicht und halten den Einbrecher für ein Hirngespinst.

Als die beiden endlich wieder abgezogen sind, kickt Viktor gedemütigt gegen die Türe des „Verbotenen Zimmers“, die sich daraufhin knarzend öffnet. Voller Spannung betritt er das ehemalige Arbeitszimmer seines Onkels. In einer Geheimschublade findet er ein Tagebuch. Genauer gesagt, das Tagebuch einer gewissen Cäcilie (ELENA OECHSNER)..

Beim Abendessen berichtet Viktor seinen Schwestern von dem Fund und Louise klärt ihre Geschwister über Cäcilie auf: Sie war die Tochter des Onkels, die als Kind bei einem mysteriösen Sturz ums Leben kam. Für Viktor ist klar: Hinter Cäcilies Tod steckt ein Geheimnis und er wird dieses düstere Rätsel lösen. Im Tagebuch findet er verschiedenste Zeichnungen von Cäcilie, mal mit Krokodilen, mal von Cäcilie, die von großen dunklen Augen beobachtet wird oder von Cäcilie, die in einen Strudel fällt... Wie ein echter Kriminalist folgt Viktor den Hinweisen, die das Mädchen in ihrem Tagebuch gibt: Sie führen ihn in den dunklen Keller, der unter Wasser steht.

Während er mit großer Überwindung durch das dunkle Wasser watet, wird er von Frau Debisch überrascht. Viktor kann gerade noch den Spiegel, den er in einem Versteck gefunden hat, verbergen. Die unsympathische Nachbarin verpetzt ihn bei Louise, die Viktor daraufhin eine gehörige Standpauke hält. Von seiner Schatzsuche und der Vermutung, Frau Debisch könne für Cäcilies Tod verantwortlich sein, möchte Louise nichts wissen. Wütend zieht sich Viktor in sein Zimmer zurück.

Nachts in seinem Bett hört er Geräusche. Leise öffnet sich seine Türe. Er hört Schritte und stürzt schreiend aus dem Bett. Cora ruft die Polizei. Nachdem keine Spuren von einem Einbruch gefunden werden konnten, ziehen die Polizisten wieder ab — nicht ohne sich vorher über Viktor und seine lebhafte Phantasie lustig zu machen. Schwer gekränkt zieht sich Viktor zurück — er wird es Allen noch zeigen! Am nächsten Tag findet die Geburtstagsfeier seines Onkels statt. In einem unbeobachteten Moment zeigt Viktor ihm das Tagebuch von Cäcilie, in der Hoffnung, Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Stattdessen beginnt der hochbetagte Mann zu weinen. Mehr Informationen erhält Viktor von Onkels Freund Herrn Opitz (UWE FRIEDRICHSEN). Dieser berichtet ihm, dass Cäcilie an Epilepsie litt und Frau Debisch angestellt wurde, um das Mädchen rund um die Uhr zu beaufsichtigen. In Erinnerungen schwelgend, erzählt Herr Opitz von den aufregenden Zeiten mit Viktors Onkel in Afrika, der Jagd und gefährlichen Schmuggel-Geschäften.

Viktor entfernt sich unbeobachtet von der Familienfeier und schleicht sich heimlich auf den Dachboden, wohin ihn der nächste Hinweis aus dem Tagebuch führt. Er findet eine kleine Metallschachtel — doch bevor er sie öffnen kann, wird er von dem dubiosen Herrn Strichninsky (WALDEMAR KOBUS) überrascht. Viktor versteckt sich in einem Schrank und muss tatenlos mit ansehen, wie der Nachbar die Schachtel einsteckt. Hat vielleicht Herr Strichninsky mit dem Fall zu tun? Sein seltsames Verhalten gibt Viktor seit geraumer Zeit Rätsel auf. Er hatte ihn bereits beobachtet, wie er mit der dubiosen Frau Debisch gemeinsame Geschäfte macht. Es hilft alles nichts, Viktor fällt todesmutig einen folgenschweren Entschluss: Er muss in die Wohnung von Strichninsky einbrechen, um die Schachtel zurück zu holen und das Geheimnis um Cäcilies rätselhaften Tod und den Einbrecher zu lüften....

Szene Fotos und Trailer


Details zu Das Haus der Krokodile

Titel:Das Haus der Krokodile
Das Haus der Krokodile (Deutschland 2012)
FSK:6
Verleih:Constantin
Genre:Familienfilm
Regie:Cyrill Boss, Philipp Stennert
Darsteller:Vijessna Ferkic, Gudrun Ritter, Uwe Friedrichsen
Spielzeit:90 Minuten
Filmstart:22. März 2012
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Kommentare und Bewertungen zu Das Haus der Krokodile

1
Gast
Bewertung: 5 / 5
schrieb am 01.04.2012 10:41
Der Film ist SUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUPPEERR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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