Dredd 3D

Dredd 3D © 2012 Universum Film

Mega City One — eine gigantische Metropole voller Gewalt, Chaos und Verbrechen inmitten des düsteren und zerfallenen Amerikas. Die Bewohner leiden: Eine Art Drogenseuche sucht sie heim, die sie die Realität in extremer Zeitlupe erleben lässt. Einzig und allein die „Judges“ können gegen die Verbrechen in ihrer Stadt ankämpfen, nur sie haben die Macht als Richter und Vollstrecker für Recht und Ordnung zu sorgen. Dredd (Karl Urban), als oberster „Judge“ gefürchtet, will die Stadt von dieser Plage befreien. Zusammen mit seiner neuen Rekrutin, Cassandra Anderson (Olivia Thirlby), nimmt er den Kampf gegen Ma-Ma (Lena Headey) auf, eine Drogenbaronin, die eiskalt über den größten Slum der Stadt herrscht. Als Dredd und Anderson einen Handlanger aus ihrem skrupellosen Clan zu fassen kriegen, entfacht Ma-Ma einen erbitterten Krieg, in dem sie vor nicht zurückschreckt, um ihr Imperium zu schützen. Die Zahl der Todesopfer steigt und auch Dredd und Anderson müssen in diesem erbarmungslosen Kampf an ihr Äußerstes gehen, um am Leben zu bleiben…

Der Trailer zu DREDD 3D


Die Geschichte hinter DREDD 3D

„Judge Dredd“, der von John Wagner und Carlos Ezquerra kreierte und von den Fans verehrte Comic über einen unbeirrbaren Gesetzeshüter der nahen Zukunft, wurde vor über drei Jahrzehnten auf den Markt gebracht und hat seitdem ein beeindruckendes Erbe hinterlassen. Die Kultfigur — Cop, Jurymitglied, Richter und Vollstrecker in einer Person — wurde durch den Comic zur Legende. Mit eigenen Romanen, Magazinen, Brettspielen, Kartenspielen, Computerspielen, Rollenspielen und Actionfiguren wurde ihr vielfach Reverenz erwiesen, sogar auf Bettbezügen, Flipperautomaten und Morgenmänteln war das ikonische Konterfei von Dredd zu sehen.

Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs, in den späten 1970er Jahren und während der Regierungsära von Margaret Thatcher, wurden von der Comicreihe 2000 AD wöchentlich 100.000 Hefte verkauft. Auch der junge Alex Garland war von den Comics fasziniert. „Ich war etwa zehn Jahre alt, als ich bei unserem Zeitschriftenhändler ein 2000 AD-Heft fand und es zu lesen begann“, erinnert sich der Drehbuchautor und Schriftsteller. „Ich fixierte mich auf alles in diesem Comic, ganz besonders aber auf Judge Dredd. Dass man die Comicreihe 2000 AD in einem Laden entdeckte und dann süchtig nach Judge Dredd wurde, ist bei Typen meines Alters weitverbreitet — und wir alle haben etwas aus diesen Comics in unser Erwachsenenleben mitgenommen. Das liegt zum Teil daran, dass ich damals eigentlich zu jung dafür war, diesen Comic zu lesen. Dieser ganz besondere Nervenkitzel ähnelt dem, den man als 12-Jähriger hat, wenn man einen Film sehen kann, der erst ab 18 freigegeben war.“

Der Schriftsteller und Drehbuchautor, der für das Erforschen der Psyche und schwieriger moralischer Fragen wie auch für die spannende Handlungsentwicklung in seinen Romanen „The Beach“ („Der Strand“), „The Tesseract“ („Manila“) und „The Coma“ („Das Koma“), aber auch für seine emotional intensiven Drehbücher zu den Filmen 28 DAYS LATER („28 Tage später“, 2002), SUNSHINE („Sunshine“, 2007) und NEVER LET ME GO („Alles, was wir geben mussten“, 2010) berühmt ist, glaubte schon immer, dass er eines Tages mit Comicstrips Geschichten erzählen würde. „Mein Vater ist Karikaturist und Cartoonzeichner, ich dachte immer, dass ich einmal Cartoons kreieren würde“, erklärt Garland. „Früher habe ich ständig Comicstrips gezeichnet, so lernte ich viel darüber, wie man mit Bildern Geschichten entwickeln kann.“ Garland ist überzeugt davon, dass seine Affinität zur Graphic Novel in seinen Büchern erkennbar ist, die er für sehr filmisch hält: „Auch Comicstrips sind sehr filmisch, was sich unter anderem an der Länge der einzelnen Kapitel und an der Geschwindigkeit zeigt, mit der die Geschichte vorangetrieben wird. Wegen dieser grafischen Art des Erzählens, gehört das alles irgendwie zu meinen Wurzeln.“

Comic-Mastermind John Wagner versteht Garlands emotional intensive Reaktion auf seine Arbeit und glaubt, dass in der Kombination von Held und Bösewicht der Hauptgrund für Dredds Popularität liegt: „Er ist ein wirklich harter und cooler Cop, bis zu einem gewissen Punkt solidarisiert man sich mit dem, was er tut. Andererseits aber gibt es auch Momente, bei denen man denkt: ‚Gott sei Dank haben wir einen wie ihn heute nicht auf den Straßen’“. Laut Wagner macht diese widersprüchliche Mischung von Gut und Böse die Anziehungskraft dieser legendären Figur aus. „Dredd selbst würde sich allerdings nie als böse verstehen“, erläutert Wagner. „Er hält sich für ehrenwert und gerecht, aber sicher würde keiner von uns wollen, dass einer wie er auf der Straße über uns wacht, weil man wahrscheinlich sofort hinter Gittern landen würde.“

Andrew Macdonald arbeitete vor elf Jahren als Produzent von Danny Boyles Drama „The Beach“ erstmals mit Alex Garland zusammen. Bei „28 Tage später“ kam es zur Fortsetzung dieser Zusammenarbeit, als Garland für Regisseur Boyle und Produzent Macdonald, der mittlerweile gemeinsam mit Allon Reich die britische Produktionsgesellschaft DNA Films leitete, das Drehbuch schrieb. Darüber hinaus verfasste Garland auch das Skript zu Boyles gefeiertem Science-Fiction-Drama „Sunshine“ und im Auftrag von DNA Films auch das Drehbuch zu Mark Romaneks Drama „Alles, was wir geben mussten“, einer berührenden und provokativen Verfilmung von Kazuo Ishiguros gleichnamigem meisterlichen Roman.

Als DNA Films die Geschäftsstrategie änderte, das eigene Produktionsspektrum erweiterte und beschloss, mit Genrefilmen, die in populären Franchises verwurzelt waren und ein größeres Publikum ansprachen, höher budgetierte Projekte anzupacken, fühlte sich Alex Garland davon inspiriert. Und als die Produzenten Allon Reich und Andrew Macdonald entdeckten, dass sie die Filmrechte an „Judge Dredd“ bekommen konnten, war Garland der perfekte Kandidat, das Drehbuch für diese Adaption zu schreiben.

Zunächst erwies es sich aber als sehr schwierig, überhaupt die Rechteinhaber zu ermitteln, wie Macdonald ausführt: „Kompliziert war es deshalb, weil die Filmrechte im Laufe der Jahre durch viele Hände gegangen waren. Einmal besaß Disney die Rechte, dann das Produzententeam der Verfilmung mit Sylvester Stallone. Wir brauchten zwei Jahre, um die Rechtefrage abzuklären.“ In der ganzen Zeit aber war das Produktionsteam überzeugt, dass man sie schließlich auch bekommen würde, und so begann Garland mit den ersten Fassungen eines Drehbuchs.

Szene Fotos und Trailer

Details zu Dredd 3D

Titel:Dredd 3D
Dredd (Großbritannien 2011)
FSK:k.J.
Verleih:Universum
Genre:Comicverfilmung
Regie:Pete Travis
Darsteller:Lena Headey, Olivia Thirlby, Karl Urban
Spielzeit:96 Minuten
Filmstart:15. November 2012
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Kommentare und Bewertungen zu Dredd 3D

1
Janina Hey Kino Freak aus Wuppertal
Bewertung: 5 / 5
schrieb am 16.11.2012 11:05
Haaaaaaaammmmmaaaaaaa geil . Vom ersten Moment an Mega geiles Massaker
. Blut ohne Ende , richtig pervers geil ekelhaft gemacht und das abgeballer auch
mal Mega geil in Zeitlupe dargestellt. Wenn man kein Blut sehen kann , auf jeden
fall meiden, gerade durch die Zeitlupe wird das für manchen sehr ekelhaft . Der
Sound war dazu auch sehr geil .3d Effekte wo was entgegen so 3 mal . Aber
trotzdem lohnt es sich den in 3D anzuschauen :).
2
Gast
Bewertung: 5 / 5
schrieb am 20.11.2012 09:03
Absolut mega! Jetzt weiss ich auch wer hinter der Maske steckt:-) man hat ja immer nur den Mund gesehen:-D
Super Film kann ich nur empfehlen
3
Katja Bieg
Bewertung: 1 / 5
schrieb am 20.11.2012 09:04
ich war das mit dem kommentar oben..hab mein namen vergessen:-)
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