Knerten traut sich

Knerten traut sich © 2012 Polyband Medien

„Hier spricht Kapitän Knerten. Wir hatten einige Turbulenzen wegen eines Käfers im Triebwerk. Aber jetzt ist alles wieder in Ordnung. Schnallen Sie sich an und machen Sie sich bereit für einen Tag im Laden“. Lillebror (Adrian Grønnevik Smith) und sein hölzerner Freund Knerten, die sprechende lustige Holzfigur, düsen durch die Luft und landen unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Erst einmal verheddert sich Knerten in den Speichen von Mutters Fahrrad und Lillebror muss ihn „befreien“. Im Schaufenster von Eilertsens (Per Schaanning) Kramerladen entdeckt Lillebror ein brandneues Fahrrad und darf es im Laden ausprobieren, in seiner Fantasie fühlt er sich frei wie ein Vogel. Aus den Träumen herausgerissen wird Lillebror von der blonden Rikke und ihrem Sohn Karsten (Anna Bache Wiig, Kristian Smedhaugen).

Während die Mama einkauft, schwingt sich Karsten ans Steuer ihres schicken Autos. Im Radio laufen Klatsch und Tratsch zur geplanten königlichen Hochzeit in Norwegen, für Lillebrors romantische Mutter (Pernille Sørensen) ein Muss. Und vor der Tür wartet auch schon Lillebrors Freundin Vesla (Amalie Blankholm Heggemsnes) mit einer großen Überraschung. In der Hand trägt sie das hübsche Birkenzweiglein Karoline mit putzigen Zöpfchen. Die ist ganz hin und weg von Knerten, der sich trotz Herzklopfen cool gibt und nur ein ganz klein bisschen mit ihr flirtet. Hölzchen trifft Stöckchen.

Zu Hause heißt es erst einmal Abschied nehmen vom Vater (Jan Gunnar Røise), der auf Geschäfts-reise geht, um seine bunten Strumpfhosen zu verkaufen. Am Abend warten Lillebror, sein großer Bruder Phillip (Petrus Andreas Christensen) und Knerten ungeduldig auf die Heimkehr der Mutter. Doch die liegt nach einem Radunfall hilflos in einer Waldböschung. Die beiden Jungs ziehen mit der Taschenlampe los, finden die Verletzte und bringen sie ins Krankenhaus. Lillebror ahnt Böses, hat er doch das Stück eines gelben Blinkers gefunden und kombiniert messerscharf, dass mehr hinter dem Unfall steckt. Er will sich auf die Suche nach dem möglichen Täter machen. Phillip hält die Idee für an den Haaren herbeigezogen.

Als am nächsten Morgen ein Polizist kommt und das verbogene Fahr­rad der Mutter bringt, hält dieser den Fall schon für erledigt. Und nachdem Lillebror lange braucht, um den Blinker aufzustöbern, ist der Ordnungs-hüter schon über alle Berge. Gemeinsam mit Knerten begibt sich Lillebror — bald unterstützt von Vesla und der feschen Karoline — auf detektivische Spurensuche. Erst einmal beobachtet das Duo kritisch den über Radfahrer schimpfenden Bus­fahrer. Während Vesla ihn durch Grimassen und wilde Tänze ablenkt, schleichen sich die „Fahnder“ in die Garage und müssen feststellen, am Busblinker fehlt kein Stück. Also Fehlanzeige. Doch dann kommt es knüppeldick: Rikke kauft ihrem Sohn genau das Fahrrad, auf das Lillebror so eisern spart. Seine Versuche, den Verkauf zu verhindern, scheitern. Das Leben ist eben unfair und keine Pralinenschachtel. Aber Aufgeben gibt es nicht. Da ist ja auch noch die Baustelle „Täter finden“. Vesla stellt sich an die Straße und verkauft Waffeln. Während sie die Waffel kaufenden Fahrer ablenkt, prüft Lillebror, ob die Blinker der Autos defekt sind. Ganz nebenbei küsst Karoline den knuddeligen Knerten, der sie vor lauter Verlegenheit zusammen schimpft. Aber beim ersten Kuss ist doch jeder unsicher, oder?

Lillebror besucht die Mutter im Krankenhaus und sucht weiter nach dem Bösewicht und wird fündig. Am Auto von Rikke entdeckt er einen kaputten Blinker, aber kurze Zeit später ist der Wagen tiptop. Hat er sich etwa geirrt? Gewitzt versteckt er sich mit Knerten auf dem Lieferwagen der Garagen­mechanikerin (die vorher alle Waffeln gefut­tert hat) und sucht in ihrer Werkstatt nach dem Corpus Delicti. Dabei wird er fündig.

Mit dem Beweisstück und einer auf­geregten Rede stößt er bei Vater und Phillip auf Unglauben, die halten ihn schlicht und einfach für einen Spinner. In tiefer Nacht büxt Lillebror mit Knerten aus und versteckt sich beim Schreiner (Per Jansen). Am Morgen klärt Rikke die komplizierte Sache auf, nicht sie ist der Mutter ins Rad gefahren, sondern die Mutter donnerte ohne jegliches Bremsen in ihr Auto, als sie am Straßenrand stand und ihrem Sohn die Technik des Autos erklärte. Dass die Verletzte im Dunkeln lag, wusste Rikke nicht. Lillebror dämmert langsam, was den Unfall verschuldet haben könnte, schließlich saß am Morgen des Tages Knerten in den Speichen fest ...

Jetzt packt ihn die Angst vor der Polizei. Gemeinsam mit seinem hölzernen Freund will er das alte Leben hinter sich lassen. Vorher muss er aber noch zur Mutter ins Krankenhaus und ihr das Radio vom Schreiner bringen, damit sie die königliche Hochzeit nicht verpasst. Mit Phillips Fahrrad geht`s los und ab in den nächsten Straßengraben. Wie gut, dass da gerade Karsten am Steuer des Autos vorbeizuckelt und die beiden mitnimmt. Leider nicht bis zur Stadt, denn unter den Walzerklängen von „An der schönen blauen Donau“ segelt der Wagen durch die Luft, der Zickzackkurs endet in einem Crash und für den jungen Fahrer und Lillebror im Krankenhaus...

Szene Fotos und Trailer


Details zu Knerten traut sich

Titel:Knerten traut sich
Knerten gifter seg (Norwegen 2010)
FSK:o.A.
Verleih:Polyband
Genre:Kinderfilm
Regie:Martin Lund
Darsteller:Adrian Grønnevik Smith, Petrus Andreas Christensen, Pernille Sørensen
Spielzeit:81 Minuten
Filmstart:12. April 2012
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