The Cabin In The Woods

The Cabin In The Woods © 2012 Universum Film

Es ist ein Arbeitstag wie jeder andere. Sitterson (RICHARD JENKINS) und Hadley (BRADLEY WHITFORD), zwei unauffällige Männer in ihren besten Jahren, haben ihre weißen Laborkittel übergestreift und treffen sich am Kaffee-Automat in einer anonymen großen Halle, wie man sie in jedem größeren Forschungslabor findet. Sie machen Smalltalk, unterhalten sich über Amerika und Waffenproduktion. Dann begeben sie sich zum Fahrstuhl, der sie an ihren Arbeitsplatz bringt. Der Aufzug fährt nach unten, tiefer und immer tiefer und noch tiefer, bis er schließlich anhält. Sitterson und Hadley steigen aus...

Der Trailer zur THE CABIN IN THE WOODS


Die Vorfreude bei fünf ganz normalen kalifornischen College-Kids auf ein ausgelassenes Wochenende fernab vom Alltagsstress ist groß. Ein Freund überlässt ihnen für ein paar Tage eine einsame Holzhütte in einem entlegenen Wald, fernab jeglicher Zivilisation und technologischer Errungenschaften: Nicht einmal Handy-Empfang gibt es in diesem verlassenen Eck. Nach und nach trudeln die Teenager bei Dana (KRISTEN CONNOLLY) ein, ein Mädchen von nebenan mit einem Herz aus Gold: Da sind zunächst das durchtrainierte Sportass Curt (CHRIS HEMSWORTH), seine Freundin, die aufreizende Jules (ANNA HUTCHISON), bei der Curt am Wochenende endlich richtig landen will, und der vergeistigte Holden (JESSE WILLIAMS). Und bevor die Clique in ihrem Bus aufbricht, taucht auch noch Marty (FRAN KRANZ) auf, wie immer zu spät und wie immer begleitet von einer regelrechten Marihuanaschwade.

Ohne Zwischenfälle verläuft die unbeschwerte Fahrt Richtung Hütte — bis sie bei der letzten Tankstelle vor der Ankunft noch einmal eine kurze Pause einlegen: Wie aus dem Nichts taucht ein bedrohlich aussehender Hinterwäldler auf, der die freundlichen Fragen der Teenager ignoriert und ihnen mit dem Jüngsten Gericht und Gottes Rache droht: Keiner von ihnen, so mahnt er, wird die Hütte lebendig verlassen. Die Kids winken ab und setzen ihre Reise fort: Ihrer guten Laune hat der Zwischenfall keinen Abbruch getan. Ihr Bus steuert in einen langen Tunnel. Sie wissen nicht, dass sie damit den Umkehrgrenzpunkt überschritten haben. Sie befinden sich in der Falle.

Denn fortan halten sie sich, anders als sie glauben, in einem Gebiet auf, in dem jeder ihrer Schritte nicht nur überwacht, sondern auch kontrolliert und gesteuert wird — von Sitterson und Hadley, die in ihren Sesseln in ihrem Kontrollraum tief unter der Erde Platz genommen haben und genau beobachten, was Dana und ihre Freunde anstellen. Sogar der bedrohliche Tankwart ist einer ihrer Mitarbeiter. Bei den beiden Wissenschaftlern befindet sich ihre langjährige Kollegin Lin (AMY ACKER) und ihr neuer Sicherheitsmann Truman (BRIAN WHITE), der ein wenig ungläubig verfolgt, was Sanderson und Hadley veranstalten.

Besonders irritiert ist er von ihren respektlosen Späßen und der distanzierten, emotionslosen Art, mit der sie über das Schicksal der Jugendlichen entscheiden. Alle Angestellten werden sogar zusammengetrommelt, um bei einer groß angelegten Wette mitzumachen. Die Stimmung ist ausgelassen.

Die Freunde sind mittlerweile bei der Hütte angekommen. Sie wirkt bedrohlicher, als sie gedacht haben. Dass sich in ihrem Inneren zahlreiche Gemälde befinden, auf denen blutige Gemetzel und Opferszenarien abgebildet sind, verstört sie ebenso wie die Entdeckung, das vereinzelte Räume mit Einwegspiegeln ausgestattet sind, von denen aus sich jede Bewegung im nächsten Zimmer verfolgen lässt, ohne dass es bemerkt werden kann. Marty, von Natur aus an Paranoia leidend, was sein exzessiver Dopegebrauch nicht gerade unterbindet, ahnt schnell, dass irgendetwas nicht stimmen kann in dieser Hütte und macht sogar eine Entdeckung, die ihm nahelegt, dass sie beobachtet werden.

Sitterson und Hadley sind noch nicht zufrieden mit dem Verhalten der Jugendlichen. Mit ein paar Knopfdrücken gelingt es ihnen, ihre Aufmerksamkeit auf eine Klappe zu lenken, hinter der sich eine Treppe befindet, die in den Keller führt: Dort entdecken die Kids allerhand uralte Artefakte, die sie interessiert begutachten. Dana findet ein altes Tagebuch, das offensichtlich einer Familie gehört, die vor langer Zeit in der Hütte gehaust hat. Sie liest Einträge daraus vor, eine gruselige, grausame Geschichte, und intoniert schließlich auch eine Passage eines offenbar lateinischen Textes. Kaum hat sie den letzten Satz ausgesprochen, als im Kontrollraum von Sitterson und Hadley lauter Jubel ausbricht — die Wette ist vorbei: Mit dem Rezitieren des Textes haben die Kids endgültig ihr Schicksal besiegelt. Und nicht nur das: Sie haben damit auch ihre Todesart gewählt. Jetzt steht fest, dass sie von einer Familie von Redneck-Zombies angegriffen werden. Hätten sie ein anderes Artefakt gewählt, wäre ihr Mörder eine andere unaussprechliche Kreatur wie aus einem Horrorfilm gewesen.

Jetzt geht alles ganz schnell: Mit ein paar Handgriffen verändern Sitterson und Hadley die Temperatur in der Hütte und setzen Duftstoffe frei, die auf einen Schlag eine stark aphrodisierende Wirkung auf Curt und Jules haben. Sie stürzen nach draußen, um sich in einer Waldlichtung miteinander zu vergnügen. Dort tauchen kurz darauf die Redneck- Zombies auf. Jules wird gemeuchelt, Curt kann ihnen entkommen und flieht panisch in Richtung Hütte. Dort macht als Erster Marty Bekanntschaft mit den unaufhaltsamen Angreifern. Er stürzt in den Wald, wird dort aber von weiteren Zombies in Empfang genommen.

Die verbliebenen Drei verteidigen ihr Leben nach Kräften. In allerletzter Sekunde gelingt es ihnen, mit ihrem Bus zu entkommen. Bevor sie jedoch den rettenden Tunnel erreichen können, müssen sie miterleben, wie er vor ihren Augen zusammenstürzt. Nun sind sie endgültig gefangen. Sie können die nahenden Zombies schon hören. Da hat Curt die rettende Idee: Er will mit seinem Motocross-Motorrad, das noch am Heck des Busses befestigt ist, wie Evel Knievel über einen Abgrund springen und Hilfe holen, während Dana und Holden um ihr Überleben kämpfen. Anfahrt und Absprung gelingen mühelos, doch dann prallt Curt während des Sprunges gegen ein mit bloßen Augen nicht zu sehendes Kraftfeld und stürzt ab: Dana und Holden ist nun klar, dass sie nicht entkommen können. Guter Rat ist teuer, die Männer im Kontrollraum haben ihre grausame Mission beinahe erfüllt.

Aber da ist ein noch viel größerer Schrecken, mit dem niemand gerechnet hat...

Szene Fotos und Trailer

Details zu The Cabin in the Woods

Titel:The Cabin in the Woods
(USA 2010)
FSK:16
Verleih:Universum
Genre:Horror
Regie:Drew Goddard
Darsteller:Chris Hemsworth, Fran Kranz, Richard Jenkins
Spielzeit:95 Minuten
Filmstart:6. September 2012
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Kommentare und Bewertungen zu The Cabin in the Woods

1
Ralf Bergmann
Bewertung: 3 / 5
schrieb am 08.09.2012 09:51
Der Film fängt als harmloser Teenie-Horror an. Eine einsame Hütte, sechs junge (und witzige) Leute, Zombies und eine Macht im Hintergrund, die man nicht so recht verstehen will. Tja - und wenn man denkt, dass der Film vorbei ist - geht es erst richtig los. Mit einem solchen Ende hätte wohl niemand gerechnet. Ach, und so richtig böse wird es in den letzten 30 Minuten auch. Ein guter Film - aber die ersten 45-60 Minuten sind mir zu harmlos. Wenn ihr noch nicht ganz so abgestumpft seid wie ich, sollte der Film allerdings gefallen. Ich formuliere es mal so: Volltreffer (und da könnte man dann auch 4-5 Sterne geben) für 16-25 Jährige Kinogänger. Für die Zielgruppe 40+ (und nach dem 500. Horrorfilm) kommt ihr wahrscheinlich dann auch - so wie ich - auf drei Sterne.
2
Melanie
Bewertung: 3 / 5
schrieb am 22.09.2012 13:09
an sich sehr gute Filmidee- Die Story gefällt mir schon. Ich sehe den Film als liebevolles Tanz der Teufel Tribute mit zusätzlicher, überraschend guter Filmidee. Leider hätte man daraus weitaus mehr machen können und müssen. Etwas zu lau geworden, der Streifen- leider.
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