Suicide Squad 2: Einstiger Marvel-Regisseur James Gunn soll nun DC-Film drehen

  

Warner hat einen Regisseur für die Superhelden-Fortsetzung "Suicide Squad 2" gefunden: James Gunn. Mit den beliebten "Guardians of the Galaxy"-Filmen feierte der Regisseur Gunn einen enormen Erfolg an den Kinokassen, doch dann brachten ihn über zehn Jahre alte Twitter-Meldungen im Internet zu Fall.

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James Gunn wechselt von Marvel zu DC Comics

Trotz öffentlicher Entschuldigung trennte sich kürzlich Marvel von seinem erfolgreichsten Filmemacher ausgerechnet mitten in der Produktionsphase von "Guardians of the Galaxy 3". Und während Marvel nach einer Lösung für den Film sucht, zögert sein größter Konkurrent DC Comics nicht lange und schnappt sich den bei Marvel in Ungnade gefallenen Regisseur für seine nächste Comicverfilmung "Suicide Squad 2".

Nach dem Kinoerfolg von "Suicide Squad" im Jahr 2016 geht es bald weiter mit der Schurkentruppe aus den DC Comics. Im ersten Film waren waren dabei: Jared Letos als der Joker, also Batmans Erzfeind, über Margot Robbies Harley Quinn und Will Smith als Deadshot, bis hin zu Cara Delevingne als Enchantress und Jai Courtney als Captain Boomerang.

Das Personalkarussel drehte sich flott

Schon früh stand für das Filmstudio Warner Bros. Pictures fest, dass es eine Fortsetzung geben sollte, doch David Ayer sollte als Regisseur nicht mehr zurückkehren. Zwischenzeitlich wurden schon diverse Autoren und Regisseure für den Film ins Spiel gebracht.

Nun soll es James Gunn richten und ein komplett neues Drehbuch zur "Suicide Squad 2" schreiben, um später den Film auch selbst in Szene zu setzen. Jedoch soll den letzten Informationen nach das erneute Zusammentreffen der Superschurken eine eigene Geschichte erzählen und nicht direkt auf die Ereignisse aus dem ersten Film zurückgreifen. Viel mehr ist aber zu dem Filmprojekt noch nicht bekannt.

Dreharbeiten frühestens 2020

Auch müssen wir wohl noch eine ganze Weile auf den fertigen Film warten. Die Dreharbeiten sollen frühestens im Jahr 2020 beginnen, für einen Kinostart im Jahr darauf.

Redaktion: Vera / Quelle: Deadline/Warner Bros., 10.10.2018