TOM SAWYER-Festivalpremiere beim 34. Internationalen Kinderfilmfestival LUCAS in Frankfurt

TOM SAWYER auf der großen Leinwand! — Weit mehr als 500 Kinder waren dabei, als gestern in Frankfurts größtem Kinosaal im CineStar Metropolis Hermine Huntgeburths Leinwand-Adaption des weltberühmten Mark Twain-Klassikers seine Festival-Premiere feierte. Mehr als 20 Schulklassen nahmen den Film zum Anlass für einen Ausflug ins Kino und fieberten von der ersten bis zur letzten Minute mit bei den Abenteuern von Tom & Huck — auf mitternächtlichen Friedhöfen, bei ihrer Floßfahrt auf dem Mississippi, in ihrem Versteck im geheimnisvollen Spukhaus oder der Erkundung labyrinthischen Höhlen. Dabei konnten es viele der Kinder buchstäblich nicht mehr aushalten in ihren Kinosesseln: immer wieder sprangen sie auf, wenn es besonders spannend wurde; sie lachten und klatschten, wenn Tom mal wieder einer seiner Streiche geglückt war und am Ende des Films wurde sogar ausgelassen zum Filmsong "Barfuß gehen" getanzt. Kein Wunder, dass das extra für diese Vorführung nach Frankfurt angereiste Filmteam — Benno Fürmann und "Sid"-Darsteller Andreas Warmbrunn sowie Produzent Boris Schönfelder, Drehbuchautor Sascha Arango und Co-Produzent und Verleiher Benjamin Herrmann — nach der Vorführung auf der Bühne fast mit Autogrammwünschen und Fragen zum Film überrannt wurden.

Tom (LOUIS HOFMANN) hat den Kopf voller Streiche und abenteuerlicher Ideen — sehr zum Leidwesen seiner Tante Polly (HEIKE MAKATSCH), mit der er und sein Halbbruder Sid (ANDREAS WARMBRUNN) im Städtchen St. Petersburg am Mississippi leben. Seine Tante hat sich vorgenommen, Tom zu einem verantwortungsbewussten, anständigen Menschen zu erziehen. Doch der wehrt sich, so gut er kann: Ein Fantast, Pirat und Abenteurer wie er hat einfach keine Zeit, in die Schule zu gehen.

Zum Glück hat er mit Huck Finn (LEON SEIDEL) einen Freund, der Abenteuer genauso liebt wie er. Tom und der Waisenjunge, der am Ortsrand in einer Tonne lebt, verbringen jede freie Minute zusammen. Nur ein ganz außergewöhnliches Mädchen schafft es, Toms Aufmerksamkeit vom Herumstromern mit Huck abzulenken: Becky Thatcher (MAGALI GREIF), die Tochter des neuen Richters von St. Petersburg (PETER LOHMEYER), die gerade neu in den Ort gezogen ist. Er gibt alles, um ihr mit seinen „Heldentaten“ zu imponieren.

Eines Tages führt eine ihrer Missionen Tom und Huck um Mitternacht auf den Friedhof des Ortes. Schnell stellen sie fest, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich dort zu nachtschlafender Zeit rum treiben. Ungewollt müssen sie mit ansehen, wie Indianer Joe (BENNO FÜRMANN), ein mehr als gefährlicher Zeitgenosse, der schon länger unentdeckt sein Unwesen in St. Petersburg treibt, einen kaltblütigen Mord begeht und ihn dann dem trotteligen, versoffenen, aber unschuldigen Sargschreiner Muff Potter (JOACHIM KRÓL) in die Schuhe schiebt. Was sollen sie nun machen? Ihr Mut wird auf eine schwere und gefährliche Belastungsprobe gestellt …

Inszeniert wurde TOM SAWYER von der renommierten und vielfach ausgezeichneten Regisseurin Hermine Huntgeburth (BIBI BLOCKSBERG, DIE WEISSE MASSAI, „Neue Vahr Süd“). Produzent Boris Schönfelder (NORDWAND, ANTIKÖRPER), der von Kindesbeinen an einer der größten Fans ist, verfilmte mit seiner Neuen Schönhauser Filmproduktion nicht nur TOM SAWYER, aktuell finden in Deutschland und Rumänien die Dreharbeiten zu Mark Twains zweitem Klassiker, HUCK FINN, statt. Bei beiden Filmen steht ihm wie schon bei NORDWAND Benjamin Herrmann (JOHN RABE, WÜSTENBLUME) als Co-Produzent zur Seite.

Dabei ist es den Filmemachern gelungen eine hochkarätige Besetzung zu gewinnen: Neben den beiden Lausbuben Tom Sawyer alias Louis Hofmann („Der verlorene Vater“) und Huckleberry Finn alias Leon Seidel (TEUFELSKICKER) spielt Magali Greif (GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK) Tom Sawyers große Liebe, Becky Thatcher. Ein Besetzungs-Coup ist bei den „erwachsenen“ Rollen gelungen: Heike Makatsch (HILDE) ist als Tante Polly, Hauptleidtragende von Toms Streichen, Benno Fürmann (NORDWAND, TEUFELSKICKER, Synchronstimme des gestiefelten Katers in der SHREK-Reihe) als Bösewicht Indianer Joe sowie Joachim Król (ZUGVÖGEL — EINMAL NACH INARI, SILENTIUM) als gutmütig-trotteliger Sargschreiner Muff Potter zu sehen.

TOM SAWYER ist eine Produktion der Neue Schönhauser Filmproduktion in Co-Produktion mit Filmaufbau Leipzig und Majestic Filmproduktion, in Zusammenarbeit mit ARD Degeto, Norddeutscher Rundfunk, arte und Bayerischer Rundfunk, gefördert mit Mitteln von Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, Medienboard Berlin-Brandenburg, Mitteldeutsche Medienförderung, nordmedia Niedersachsen/Bremen, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Filmförderungsanstalt und Deutscher Filmförderfonds.

AJ / Quelle: Majestic Film