In Star Wars: The Rise of Skywalker erfahren wir mehr von Reys Eltern

  

Der erste Trailer zum neuen "Star Wars"-Film "Episode 9: The Rise of Skywalker" vor wenigen Tagen war schon Gänsehaut pur und verspricht ein neues atemberaubendes Sternenkriegabenteuer mit einigen Überraschungen, wie etwa die Rückkehr des Imperator Palpatine aus der Originaltrilogie.

Abschied von der Skywalker-Saga

Gleichzeitig heißt es im Film aber auch Abschied nehmen, denn der letzte Teil der neuen Trilogie schließt auch mit der uns so vertrauten Skywalker-Saga aus allen neun "Star Wars"-Filmen ab. Mit George Lucas "Krieg der Sterne" hat es vor 42 Jahren begonnen und mit "The Rise of Skywalker" von Regisseur J.J. Abrams endet die Saga der Jedi-Ritter, wie wir sie kennen. Wie es danach weitergeht, ist noch ein großes Geheimnis, das es zu lüften gilt. Doch zunächst einmal freuen wir uns auf den neuen Film in einer Galaxie weit weit entfernt.

Viele Informationen von J.J. Abrams persönlich

Auf der Star Wars Celebration am vergangenen Wochenende in Chicago haben wir von den Machern viel Neues zu "Episode 9" erfahren. So verrät etwa Regisseur J.J. Abrams, wie schwierig es für ihn war, die Geschichte nach "Die letzten Jedi" auszugreifen. Der Regisseur hatte ja mit "Das Erwachen der Macht" im Jahr 2015 den Grundstein für die neue Trilogie gelegt: Neue Helden, neue Gegenspieler und ein Wiedersehen mit den beliebten Charaktere aus George Lucas klassischen Trilogie: Luke Skywalker, Han Solo, Prinzessin Leia, Chewie und die Droiden R2-D2 und C-3PO.

Am Ende des ersten Films hat Abrams zahlreiche offene Stränge der Geschichte an seinen Nachfolger Rian Johnson übergeben, der jedoch seine ganz eigenen Ideen zu "Die letzten Jedi" verfolgte. Inzwischen steht fest, dass es keinerlei Absprachen zwischen den beiden Filmemachern gab. Die Entscheidungen, die Johnson für die Weiterführung der Geschichte für seinen Film "Episode 8" traf, spaltet bis heute die Fangemeinde und zog eine Menge Unmut auf sich.

Keine einfache Situation für Regisseur Abrams, die von ihm erschaffene Geschichte an dieser Stelle wieder aufzugreifen. Auf der Star Wars Celebration gab er offen zu, dass er sich für den Verlauf der Trilogie eine völlig andere Entwicklung der Handlung vorgestellt hat. Jedoch werde er die Entscheidungen seines Vorgängers akzeptieren. So wird er zwar nicht alle strittigen Punkte und Story-Entwicklungen wieder rückgängig machen, dennoch verfolgt er seine eigenen Ideen, die sicherlich die Grundidee der Trilogie war.

Dazu gehört auch die Frage nach der Herkunft der jungen Heldin Rey, die er im letzten Teil wieder aufgreifen wird. Ob die von Kylo Ren geäußerte Info nun stimmt, dass es sich dabei um ganz normale und unbedeutende Menschen handele und keine Jedi-Ritter, ist damit wieder völlig offen.

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Wie geht es wohl weiter mit den Skywalkers?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Ende der Leia-Story in "The Rise of Skywalker". Der Filmtitel wirft dazu schon einige Fragen auf, schließlich ist Lukes Schwester Leia ebenso ein Skywalker. Das gleiche gilt auch für Gegenspieler Kylo Ren, der als Ben Solo das Kind von Han und Leia ist. Hinzu kommt der viel zu frühe Tod der Leia-Darstellerin Carrie Fisher, die im letzten Film eigentlich einen wichtigen Part in der Geschichte einnehmen sollte. Nun greift der Regisseur auf nie veröffentlichtes Material aus seinem ersten Film "Das Erwachen der Macht" zurück, um ihre Geschichte zum Abschluss zu bringen. Eine Szene durften wir schon im Trailer sehen.

Wie nun die Skywalker Saga ihr Ende findet, könnt ihr am 19. Dezember auf der großen Leinwand erleben, wenn "Star Wars: The Rise of Skywalker" in unsere Kinos kommt. Hoffentlich wird uns die lange Wartezeit schon bald mit weiteren Infos, Bilder und Trailer versüßt.

Best of Star Wars Celebration:


Redaktion: Vera / Quelle: Lucasfilm, 17.04.2019