Natalie Portmans Höhenflug durch die Kinolandschaft… Zwischenlandung am 28. April bei THOR!

Für die Schauspielerin hätte das Jahr nicht besser starten können: Bei der Verleihung der 83. Academy Awards im Februar gewann Natalie Portman die begehrte Goldtrophäe für ihre Rolle als überehrgeizige Primaballerina in „Black Swan“. Doch das ist nur einer von fünf Filmen, mit denen Portman 2011 in die deutschen Kinos kommt: Am 28. April 2011 startet mit THOR die große Marvel-Verfilmung, in der sie an der Seite des australischen Newcomers Chris Hemsworth zu sehen sein wird. Für die 29-jährige gab es trotz der nur zwei Wochen zuvor beendeten, kräftezehrenden Dreharbeiten zu dem Ballett-Thriller keine Sekunde Bedenkzeit, sich direkt in die Arbeit zu THOR zu stürzen: „Eigentlich hätte ich Urlaub gebraucht. Doch die Zusammenarbeit mit Kenneth Branagh war eine zu große Gelegenheit, die ich nicht missen wollte. Ich war fasziniert von der Idee, dass ausgerechnet er Regie führen würde. Ich dachte, es ist wie ein Geschenk, mit ihm arbeiten zu dürfen. Branagh hat fünf Shakespeare-Werke großartig für die Leinwand umgesetzt und verbindet nun mit THOR das Beste aus zwei Welten: Großartige Action vor unglaublichen Kulissen auf der einen Seite, aber auch ein fesselndes Drama mit starken, reifen Charakteren.“

Die Begeisterung und Leidenschaft, die Natalie Portman für ihre Arbeit mitbringt und die Tatsache, dass sie trotz der vielen Auszeichnungen immer mit beiden den Beinen auf der Erde blieb, ist nur einer von fünf guten Gründen für ihren Erfolg:

Natalie Portmann verfolgt ihre Ziele mit Ehrgeiz und Konsequenz. Als 11-jährige fiel die zierliche Natalie erstmals einem Talentscout ins Auge. Kurz darauf flatterten die ersten lukrativen Jobangebote ins Haus: Unter anderem wollte der Kosmetikkonzern Revlon das hübsche Mädchen für einen Model-Job verpflichten. Natalie lehnte ab. Schließlich wollte sie nicht auf dem Laufsteg, sondern auf der Kinoleinwand Karriere machen. Gesagt, getan. Bereits mit 12 hatte sie dann ihren großen Durchbruch in dem Action-Kultstreifen „Leon — der Profi“. Damals bezauberte sie in der Rolle der kleinen Mathilda, die sich mit dem Auftragskiller Leon (Jean Reno) zusammentat, um den Tod ihrer Familie zu rächen.

Natalie Portman ist wählerisch. Das Lolita-Image, das ihr erster Film ihr bescherte, konnte sie erfolgreich abschütteln. Auch indem sie bewusst Angebote wie etwa die Hauptrolle in der Nabokov-Verfilmung „Lolita“ ablehnte. Beim Dreh zu „Überall nur nicht hier“ weigerte sich das Nachwuchstalent ebenfalls, eine Sex-Szene zu drehen — und setzte sich durch. Wenn es nicht gerade um Nacktszenen geht, beweist Natalie Portman allerdings vollen Körpereinsatz: Als Widerstandkämpferin in „V wie Vendetta“ ließ sie sich kurzerhand ihre Haare abrasieren, und für ihre Rolle der Ballerina Nina in „Black Swan“, begann die Schauspielerin bereits ein Jahr vor Drehbeginn mit ihrem harten Ballett-Training und nahm ganze zehn Kilo ab.

Natalie Portman ist wandlungsfähig. Immer wieder präsentiert sie sich in unterschiedlichen Facetten. Und so überzeugt sie auch 2011 in verschiedenen Filmgenres. Während sie in dem Drama „Brothers“ als zweifache Mutter hin- und hergerissen ist zwischen zwei Brüdern, zeigt sie sich in „Freundschaft plus“ mit Ashton Kutcher von ihrer heiteren Seite. Lustig wird’s wohl auch in dem Historien-Klamauk „Your Highness“, doch vorher ist Natalie an der Seite von Donnergott THOR zu bewundern. Endlich wieder ein Fantasy-Streifen, nachdem ihr dieses Genre mit der „Star Wars“-Prequel-Trilogie (1999 — 2005) zu internationalem Ruhm verhalf.